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Elterlicher Instinkt

von Stefan Evertz am 25.04.07 um 21:44 Uhr |

Es fängt schon vor der Geburt an. Die Frage nach dem Namen, was braucht man eigentlich im Kreißsaal, was soll oder muss ins Kinderzimmer…

Und direkt nach der Geburt geht es richtig los. Wie hält man das Kind richtig, wie wickelt man ihn, was bedeutet dieser Laut oder jenes Geschrei….

Man lernt jedenfalls sehr schnell, das es in Sachen „Kinder großziehen“ ungefähr so viele Meinungen und kluge Ratschläge wie Menschen gibt. Und selbst die „ultimativen“ Gegenmaßnahmen gegen den plötzlichen Kindstod wechseln alle paar Jahre, wenn man genauer hinhört.

Insofern kann man es nur so machen wie unsere Eltern, die noch nicht Gefahr liefen, von den gigantischen Mengen an Ratgebern,
Kursen und Fernsehreportagen zum Thema „Kinder“ erschlagen zu werden – und auf seinen Instinkt setzen. Denn Patentrezepte gibt es nicht – ebenso wie ein Kind wie ein anderes ist.

Und ich bin sicher, dass die Fragen nicht weniger, sondern nur anders werden, wenn man irgendwann „sein Baby“ aus dem Gröbsten raus hat. Und so bleibt nur die Hoffnung – und ein bisschen Zuversicht – auf die richtige Mischung zwischen dem elterlichen Instinkt und den „Anlagen“ des kleinen Menschen, der da heranwächst.

Und wenn man wirklich Glück hat, bleibt zumindest die Hoffnung bis zuletzt 😉

Einen schönen, wenn nicht gar viel schöneren Text zu diesem Thema habe ich bei Alexander unter dem Titel „Was wird“ (siehe www.endl.de) gefunden. Eine gute Nacht nach Frankfurt!

Wir sind ihre Vorbilder…

von Stefan Evertz am 15.12.06 um 21:58 Uhr |

…oder wie es im Spot der australischen Kinderschutzorganisation NAPCAN (www.napcan.org.au; englisch) heißt:

Children see, Children do.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Entstanden ist der Spot im Rahmen der Initative „Kinderfreundliches Australien“ (im Original „Child friendly Australia“, siehe auch childfriendly.org.au; englisch) und zeigt dabei zugleich, dass gute „Werbung“ auch ohne Worte funktioniert.

Gefunden bei www.endl.de, wo Alexander Endl sehr treffend anmerkt, dass wir die Helden der Kinder sind – und das nicht erst, wenn wir Vater oder Mutter sind…

Räumungsklage durch Auszug verhindert

von Stefan Evertz am 14.07.06 um 14:24 Uhr |

Aus der Tagespost:

Der von einer Räumungsklage bedrohte „Mr. T.“ kam den angedrohten rechtlichen medizinischen Schritten zuvor und verließ das bis dahin von ihm bewohnte Appartment am 14.07.06 um 14:24 Uhr.

Nichts zu lesen war dort allerdings von der übergroßen Freude der Vermieter, den bis dahin anonym gebliebenen und mit „55 cm und 3750 Gramm“ beschriebenen Mietnomaden endlich mal persönlich kennenzulernen 😀

Eltern und Mieterschutz

von Stefan Evertz am 09.07.06 um 8:41 Uhr |

Aus der Tagespost:

Auch wenn noch nicht klar ist, ob der geplante Auszugstermin (Sonntag, 09.07.2006) eingehalten werden kann, freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die ursprünglich befürchtete Terminkollision (WM-Finale mit deutscher Beteiligung) durch höhere Gewalt verhindert werden konnte.

Gleichzeitig müssen wir Sie aber informieren, dass die zuletzt in der Hausgemeinschaft laut gewordenen Beschwerden dazu geführt haben, dass das zunächst auf 300 Tage (umgangssprachlich: 9 Monate) befristete Mietverhältnis fristgerecht gekündigt werden musste. Sollten Sie nicht gewillt sein, dieser Kündigung in den nächsten zwei Wochen Folge zu leisten, aus der bewohnten Immobilie auszuziehen und diese wieder an die ursprüngliche Eigentümerin zurückzugeben, sehen wir uns leider gezwungen, eine Räumungsklage anzustrengen.

Freut mich ja, dass der Mieter sich in der Wohnung wohl fühlt. Aber an die Vermieter denkt mal wieder keiner. Wir haben es hier jedenfalls mit einem der kleinsten Mietnomaden zu tun, von dem ich je gehört habe – und bald sicher auch mit dem süßesten 😉