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Flickr und die Nacktfotos

von Stefan Evertz am 07.08.08 um 9:07 Uhr |

Ich muss gestehen, dass ich mit der im Sommer 2007 neu eingeführten Zensur nicht abschaltbaren „Safe Search“-Funktion beim Bilder-Host Flickr leben kann (siehe auch www.golem.de) – wenn ich dadurch vor nicht unbedingt erwünschten optischen Eindrücken geschützt werden kann (siehe auch www.spiegel.de):

Die Münchner Webdesignerin Natascha Okroy beschwert sich: „Ich kann nun zum Beispiel einige wunderschöne, kunstvolle Aktfotografien meiner Kontakte nicht mehr sehen.“

Meine „Kontakte“ z.B. bei Xing mögen es mir verzeihen, aber ich habe da eigentlich keinen Bedarf. Oder habe ich die Webdesignerin am Ende falsch verstanden?

Irgendwie muss ich jedenfalls bei dem – durchaus mißverständlichen – Spiegel Online-Zitat an eine Erkenntnis von Dirk Olbertz in zum Thema „Spam-E-Mails“ denken (siehe olbertz.de):

Ein erschreckender Gedanke: wenn ich mehrmals täglich per Mail Oben-Ohne-Fotos meiner Nachbarin angeboten bekomme, heisst das dann auch, dass meine Nachbarn Oben-Ohne-Fotos von mir kriegen können?

(Anmerkung: Ja, der Beitrag lag hier ziemlich lange – genauer gesagt: seit über einem Jahr – im Entwürfe-Ordner herum, aber ich fand es einfach zu schade, ihn „wegzuschmeissen“. Und die besagten Spam-Mails kommen schließlich heute noch…)

Kommentar-Spam und das offene Visier

von Stefan Evertz am 11.05.08 um 15:31 Uhr |

Jetzt ist endgültig Schluß. Die bis auf Reisehöhe nach Spam riechenden Kommentare, die hier häufig kurz nach einer Stippvisite auf einer der kursierenden No-Nofollow-Listen eingehen (siehe auch blog.helmschrott.de und de.wikipedia.org), nerven nur noch. Lustigerweise finden sie sich zwar in vielen Fällen relativ zügig im Spam-Ordner wieder, aber dennoch: Es nervt einfach 👿

Insofern gilt hier im Blog ab sofort:
Kommentare werden nur noch akzeptiert, wenn du deinen vollen Namen angibst – also Vor- und Nachname bzw. das, was in deinem Personalausweis drinsteht. Und nur für alle Fälle: Sogenannte Keywords (z.B. „sms“) stehen ganz sicher nicht in deinem Ausweis…

Daran mag sich jetzt der eine oder andere stören, aber das hier ist mein Blog, in dem ich mit „offenem Visier“, d.h. auch mit meinem vollen Namen kommuniziere. Wer mir nicht die gleiche „öffentliche“ Höflichkeit erweisen möchte (oder kann), sollte den direkten Weg per E-Mail (siehe „Impressum„) wählen – und die Finger vom Kommentar-Formular lassen 🙄

Und wo wir gerade dabei sind:
Ihr könnt gerne im Kommentar-Formular unter Webseite einen Link (z.B. zu eurem Blog) angeben. Was ich dort aber nicht mehr dulden werde, sind Links zu Unterseiten (z.B. „domain.de/keyword/bla.html“) – solche Kommentare werden künftig ebenfalls postwendend gelöscht.

Abschließend mag es ironisch klingen, ist aber wirklich ernst gemeint: Ich freue mich weiterhin auf eure Kommentare 😉

(inspiriert u.a. von www.perun.net und von vowe.net)

Update-Services bei WordPress: Deutsch Pingen

von Stefan Evertz am 19.05.07 um 13:42 Uhr |

Grundsätzlich ist es eine sinnvolle Funktion einer Blog-Software: Sobald ein neuer Artikel veröffentlicht wird, werden diverse Dienste automatisch informiert, dass es im Blog neuen Inhalt gibt – dieses „Anklingeln“ wird auch „Ping“ genannt. Bei WordPress findet sich die Liste der zu informierenden („anzupingenden“) Dienste bei „Update-Services“ (unter „Einstellungen / Schreiben“).

Immer wieder kam bzw. kommt nachvollziehbar der Verdacht auf, dass einem Blogger das Anpingen diverser englischsprachiger Dienste vor allem eins bringt: Spam. Denn kurz nach dem Veröffentlichen prasseln die Spam-Kommentare herein (siehe z.B. Roberts Artikel vom August 2006 unter www.basicthinking.de/blog).

Ähnlich war es unter www.webmasterfind.de/blog zu lesen:

Trotz steigendem deutschprachigen Kommentar-Spam, die wirkliche Plage bleibt englisch. Es ist wohl eine Milchmädchenrechnung, um festzustellen, von welchen Seiten man sich fernhalten sollte. Vorausgesetzt man betreibt eine deutsche Webseite, was wohl der Grossteil der Leser tut.

Als Fazit kann man festhalten: Pingt man englischsprachige Dienste an, steigt die Chance auf Spam. Ausserdem verzögert sich die Veröffentlichung eines Artikels immer mehr, je mehr Pings ausgeführt werden müssen – hier sollte man also sinnvollerweise Prioritäten setzen bzw. eine Auswahl treffen. Weiterhin darf bezweifelt werden, dass die englischsprachigen Dienste für die überwiegend deutschsprachige Leserschaft (bzw. Zielgruppe) eines Blogs auch nur den geringsten Wert hat (abgesehen von den unten genannten Diensten).

Vor diesem Hintergrund pinge ich seit geraumer Zeit „deutsch“ und setze dabei auf die folgenden Pingdienste:

http://ping.wordblog.de/ http://ping.feedburner.com/ http://rpc.technorati.com/rpc/ping http://api.my.yahoo.com/RPC2 http://blogsearch.google.com/ping/RPC2

Anmerkungen:

  • Die „frisch gebloggt“-Liste auf http://wordpress-deutschland.org/ basiert auf den bei wordblog.de eingehenden Pings.
  • Feedburner prüft zwar automatisch alle 30 Minuten, ob neue Artikel vorliegen, aber für die ganz Eiligen… Feedburner kann übrigens noch über die „Pingshot“-Funktion (unter „Publicize“) weitere Dienste wie z.B. Bloglines und Newsgator ansprechen. All das macht natürlich nur Sinn, wenn ihr eure RSS-Feeds über Feedburner verteilt.
  • Die Pings an Technorati, Yahoo und Google (Blogsearch) informieren die jeweiligen Suchmaschinen über neue Artikel. Bis auf die zentrale – und ausschließlich englischsprachige – Blogsuchmaschine Technorati stehen dann die Daten auch in den jeweiligen deutschen Ablegern der Suchmaschinen zur Verfügung.

Inspiriert wurde diese Liste durch einen Beitrag unter www.perun.net; er lag hier allerdings offensichtlich etwas länger in der Warteschleife 🙄 Aber vielleicht hilft er ja auch jetzt noch dem einen oder anderen Leser 😉

Nachtrag 25.05.07, 08:41 Uhr:
Betriebsblindheit für Fortgeschrittene: Es soll ja Blogger geben, die Feedburner nicht (mehr) nutzen. Für diese wäre es dann noch sinnvoll, zumindest Bloglines auch direkt anzupingen:

http://www.bloglines.com/ping

Endlich weniger Kommentar-Spam

von Stefan Evertz am 14.04.07 um 16:41 Uhr |

Seit knapp drei Wochen setze ich ja hier im Blog neben dem allgegenwärtigen „Spam Karma“ auch das Plugin „“Math Comment Spam Protection Plugin“ (sw-guide.de) ein, um den sinnlosen „Spam ohne Links“ vorab auszufiltern (siehe auch „Feintuning im Blog„).

Wie eine Auswertung der täglichen Spam-Mengen zeigt, hat das Plugin bereits sehr positiv gewirkt. Seit dem ersten Einsatz am 24. März ist bisher genau ein einziger Spam-Kommentar überhaupt bis zu Spam Karma durchgedrungen. Der übrige Spam bestand aus Trackbacks, der derzeit noch von Spam Karma abgefangen wird. Bis ins Blog hat es jedenfalls kein einziger Spam-Kommentar (oder -Trackback) geschafft.

Täglicher Kommentar-Spam

Auch die Kurve der insgesamt abgefangenen Spam-Kommentare zeigt eine angenehm deutliche Delle – pünktlich zur Aktivierung des zusätzlichen Plugins 😉

Kommentar-Spam gesamt

Und bevor jetzt die Frage aufkommt, warum hier im Blog so wenig Kommentar-Spam aufkommt: Leider wurde bis Mitte Februar der interne Zähler von Spam Karma nicht aktualisiert. Auslöser dieser „Störung“ war offenbar die deutsche Lokalisierung des Plugins, die die falschen Parameter aktualisiert hat. Nachdem ich die Sprachdatei entfernt hatte, lief auch der Zähler 👿

Feintuning im Blog

von Stefan Evertz am 24.03.07 um 12:49 Uhr |

Entweder nimmt die Zahl einfach zu oder die Spamfilter lassen nach. Jedenfalls kommt nach und nach immer mehr linkloser Kommentar-Spam durch (siehe auch „Spam ohne Links„). Deshalb habe ich mich nun entschlossen, hier im Blog künftig das Plugin „Math Comment Spam Protection Plugin“ einzusetzen (sw-guide.de), das dem Kommentator lediglich eine kleine zusätzliche Rechenaufgabe abverlangt. Wir werden sehen, ob das das Spam-Aufkommen nachhaltig reduzieren wird; in den drei Stunden seit Aktivierung ist jedenfalls kein einziger Spam-Kommentar eingeschlagen…

Weiterhin wurde ich durch einen Kommentar von Frank an mein vergessenes Vorhaben erinnert, hier im Blog zusätzlich zum jeweiligen Kommentar-Feed auch die Möglichkeit zu bieten, die Kommentare per E-Mail zu abonnieren.

Deshalb habe ich seit einigen Tagen das Plugin „Subscribe to comments“ (aktuelle Version 2.1. unter txfx.net; englisch) integriert. Entgegen einem früheren, leider erfolglosen Versuch hat diesmal alles geklappt. Eine deutsche Übersetzung dieses Plugins (und anderer) gibt es übrigens unter www.daniel-erb.de (gefunden bei bueltge.de[2]).

Zu guter Letzt habe ich es nun endlich geschafft, unter Impressum wieder ein funktionstüchtiges Feedback-Formular bereitzustellen – geplant war die „Reparatur“ ja schon seit dem Wechsel zu Hosteurope im Februar (siehe auch „Serverumzug„). Das Kontaktformular basiert auf der deutschen Version des WordPress-Plugins „PXS Mail“ (bueltge.de[2]).

Für alle drei Verbesserungen gilt natürlich: Sollte es irgendwo haken, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen (z.B. per E-Mail an stefan@hirnrinde.de).