7 Tipps für Deine Kontaktdaten bei Xing

von Stefan Evertz am 20.05.13 um 19:11 Uhr |

rolodexDa ich auch heute noch regelmäßig Xing einsetze – für Events wie z.B. den Twittwoch Ruhrgebiet, mehr noch aber (wie viele andere auch) für die Adressverwaltung, habe ich mal meine Top 7-Tipps zusammengestellt. Und einen Bonus-Tipp gibt es auch…

Und bevor jemand fragt: Ja, natürlich bin ich bei Facebook und bei LinkedIn, aber eben auch bei Xing. Und die Schnittmenge zwischen Facebook und Xing dürfte weiterhin ziemlich gross sein, wenn auch LinkedIn langsam, aber stetig aufholt.

  • Tipp 1: Mindestens eine ernstzunehmende Kontaktmöglichkeit angeben / freigeben
    Unglaublich genug, aber ich stosse immer wieder auf Kontaktdaten, bei denen nicht mal eine Kommunikation per Post möglich wäre, da genau keine Kontaktmöglichkeiten angegeben sind. Und ich persönlich finde die Xing-Nachrichtenfunktion sehr unpraktisch (und sie ist für Nicht-Premium-Nutzer zudem kaum ernsthaft nutzbar). Da macht es eventuell mehr Sinn, erst gar keine Kontaktanfrage zu stellen bzw. anzunehmen…
  • Tipp 2: Xing kann man übrigens besonders bequem mit dem eigenen Adressbuch abgleichenins eigene Adressbuch einbinden.
    Natürlich kann immer auch online auf die Adressbücher bei Xing (und auch bei Facebook und LinkedIn) zugegriffen werden. Aber zum einen sind oft nicht alle Daten gebündelt vorhanden (Xing hat da m.E. noch das beste „Paket“). Und zum anderen sind solche Dienste auch mal offline… Nachtrag 09.08.15: Hiermit meine ich übrigens nicht die Möglichkeit, das eigene Adressbuch bei Xing (und anderen) hochzuladen – das ist rechtswidrig (ohne die Zustimmung aller Beteiligten). Aber man kann die Xing-Daten importieren, als Basis für einen neu erstellten Kontakt nutzen (inkl. Bild) und zumindest früher konnte man z.B. auch ein eigenes, synchronisiertes Adressbuch in Outlook anlegen.
  • Tipp 3: Xing ist (mindestens) das Adressbuch des Social Web
    Und was sollte mindestens in dieses Adressbuch? Alles an Informationen, was auch öffentlich bzw. auf irgendwelchen Deiner Websites sichtbar ist. Es ist natürlich völlig okay, seine Handy-Nummer nicht jedem zu geben, aber es ist schon unpraktisch, die Handy-Nummer zwar auf seiner Website aufzuführen, aber nicht im Xing-Profil – siehe auch Tipp 2.
  • Tipp 4: Viel linken hilft viel
    Es kann definitiv nicht schaden, sein Profil möglichst umfassend auszufüllen – und dabei eben auch andere Profile bei „externen“ Plattformen wie z.B. Facebook, LinkedIn oder Twitter zu nennen und zu verlinken. Natürlich sollten nur aktiv gepflegte Präsenzen verlinkt werden – alles mit posterous scheidet da z.B. aus … 😉
  • Tipp 5: Private Daten ins Social Web? Wirklich?
    Ich stolpere auch immer wieder über private Kontaktdaten bei Xing, die zwar offensichtlich eingepflegt, aber nicht für mich freigegeben sind. Natürlich ist es völlig in Ordnung, wenn mir jemand nicht alle Daten freigeben will. Gerade bei privaten Daten würde ich mich aber viel eher fragen, ob ich wirklich darauf vertrauen will, dass nicht versehentlich eine Freigabe dieser Daten durch mich oder einen System-Administrator erfolgt. Ich jedenfalls habe bei Xing nur Daten eingestellt, die nicht privater Natur sind. Das erleichtert die Freigabe meiner Daten ungemein, da ich einfach alles freigeben kann – ein Klick und fertig.
  • Tipp 6: Nur aktuelle Daten sind gute Daten
    Es lohnt definitiv, in regelmäßigen Abständen die eigenen Daten zu prüfen. Je nachdem kann es monatlich sinnvoll sein, spätestens aber einmal im Quartal sollte man genauer hinschauen, da dann oft schon wieder Dienste eingestellt oder aber neue hinzugekommen sind.
  • Tipp 7: Nutze die „Profileinträge bestätigen“-Funktion
    Sie ist derzeit noch noch in der Testphase (siehe auch Eintrag bei Betalabs), aber stellt meines Erachtens eine sehr spannende Möglichkeit dar, durch seine Kontalte bei Xing quasi eine persönliche „Tag cloud“ zu bekommen. Ach ja: Falls jemand meine Profileinträge bestätigen will… 😉 (Update 12.01.14: Seit der Umstellung auf das „Neue Profil“ bei Xing ist diese tolle FUnktion leider aktuell nicht verfügbar – ich lasse diesen Tipp aber mal in der Hoffnung drin, dass Xing das wie angekündigt zeitnah wieder integriert…)
  • Bonus-Tipp: Sorgfalt bei der Kontaktannahme
    Im Kern sollte man sich sehr genau überlegen, wen man bei Xing als Kontakt annimmt – speziell quasi anonyme Anfragen von Menschen, die wohl irgendwann mal „Synergieeffekte“ erwarten, sonst aber keinerlei ernstzunehmende Gemeinsamkeiten aufweisen, lehne ich beispielsweise ab (siehe auch „Warum ich Ihre Kontaktanfrage soeben abgelehnt habe„).

Photo credit: klynslis via photopin cc

7 Gedanken zu „7 Tipps für Deine Kontaktdaten bei Xing

  1. Nadja Amireh

    Auch ich bin manchmal erstaunt, wie ungepflegt die Xing-Profile sind und habe mich selbst schon darüber geärgert, dass manchmal keine Kontaktmöglichkeiten freigeschaltet sind (Tipp 1). Die Funktion “Profileinträge bestätigen” kannte ich bisher noch nicht, werde sie aber bald mal ausprobieren.

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  4. Rednermacherin

    :roll: Ja Xing und die Kontaktesammler und Xing und die Kontakteverweigerer – beide Lager sind gut gefüllt.
    Ich denken, gerade im Augenblick lohnt es sich die eigenen Profile zu überarbeiten – es gibt ja mal wieder ein update bei Xing.

    Die 7 Tipps beherzige ich fast alle – das mit den privaten Daten überlege ich mir noch einmal.

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  6. Ulrike

    Für mich ist Xing geschäftlich eine der wichtigsten Plattformen. Beim deutschsprachigen (DACH) Topmanagement ist Xing relevant. Je nachdem, wie international die Ausrichtung des Unternehmens ist, folgt dann LinkedIn.
    Meine Zielgruppe ist – wenn überhaupt – privat auf Facebook und Co. unterwegs. Damit ein Tabu für geschäftliche Anfragen.

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