Knut: Patentrezept gegen Tannennadeln

von Stefan Evertz am 11.01.06 um 18:07 Uhr |

Jedes Jahr steht Mitte Januar – wenn die Schweden das „Knut“-Fest feiern (siehe auch de.wikipedia.org) – die gleiche Aufgabenstellung an: Wie entsorge ich den Tannenbaum?

Nun ist es auch hier in Essen so, dass die Stadt diese gerne mitnimmt, so sie denn an der Straße bzw. Mülltonne stehen. Wie bekomme ich den Weihnachtsbaum aber dorthin?

In den vergangenen Jahren habe ich schon diverse Varianten ausprobiert bzw. versucht:

  • in einen Müllsack stopfen (der dann reißt)
  • Äste und Stamm in kleine kompakte Stücke sägen – wofür hat man denn ein Schweizer Taschenmesser – und dann in einen Müllsack stopfen (der dann reißt)
  • den Baum wieder in das Netz zurückbefördern, in dem er zu uns gekommen ist (ohne das Zinkmonster, das beim Kauf zum „Eintüten“ verwendet wurde, definitiv aussichtslos)

Letztendlich lief es eigentlich immer darauf hinaus, dass zum guten Schluß das komplette Treppenhaus von Nadeln befreit werden durfte…:(

Aber dieses Jahr hatte Evy die finale Idee: Man nehme einen Bettbezug, packe den Baum hinein und – fertig!

Knut ohne Tannennadeln
Man sollte natürlich keinen neuen und sicherlich auch keinen „schönen“ Bettbezug verwenden – den Vorwurf wird uns aber wohl auch keiner machen ­čśë

3 Gedanken zu „Knut: Patentrezept gegen Tannennadeln

  1. kalli

    Also ich mache es so, wie die Schweden es und angeblich vormachen: ich werfe ihn aus dem Fenster (3. Stock) und vorher postiere ich meine Kinder unten in sicherer Entfernung also „Wachposten“, damit es keinen trifft ­čÖé

    Hat in den letzten Jahren immer gut funktioniert und ist inzwischen sogar zu einem Ereignis unter den Klassenkameraden meiner Kids geworden….

  2. Pingback: Frohes Fest und Guten Rutsch! | hirnrinde.de

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