Schlagwort-Archive: kooperation

BarCamp Frankfurt: 21.-22. April 2007

von Stefan Evertz am 30.03.07 um 22:58 Uhr |

barcamp Frankfurt Nun steht es also fest: Das vierte (?) deutsche BarCamp findet am 21.-22. April 2007 in bzw. bei Frankfurt am Main statt (genauer gesagt: Eschborn). Als „Gastgeber“ (vulgo: „Sponsor“) fungiert die Firma Cisco Systems, die auch für das leibliche Wohl sorgen wird (mehr Infos zur Veranstaltung beim „Initiator“ Robert Basic unter www.basicthinking.de/blog). Und vielleicht gibt es noch für jeden Teilnehmer ein bisschen Hardware zum Mitnehmen – ok, man wird ja noch träumen dürfen 🙄

Wer also zu den 200 möglichen Teilnehmern gehören will, sollte sich möglichst schnell in die Liste unter barcampfrankfurt.pbwiki.com eintragen, denn die Liste füllt sich bereits…

Und ich für meinen Teil hoffe und versuche jedenfalls, diesmal teilzunehmen, da ich es im letzten November leider (doch) nicht zum Kölner BarCamp geschafft habe.

BarCamp Cologne (25.-26.11.06)

von Stefan Evertz am 01.11.06 um 9:00 Uhr |

barcamp Cologne Am 25.-26. November 2006 findet voraussichtlich das zweite deutsche BarCamp statt – diesmal in Köln (Karte: maps.google.de, Infos: barcampcologne.pbwiki.com).

Wer sich – wie ich – fragt, was denn ein „BarCamp“ sein soll, der findet unter barcampcologne.pbwiki.com[2] eine erste Antwort:

Barcamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference), die aus dem Bedürfnis heraus entstanden ist, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen, und Interaktion der Teilnehmer untereinander.

Und wer sich jetzt – wie ich – in die Teilnehmerliste eintragen möchte, kann dies unter barcampcologne.pbwiki.com[3] tun. Vielleicht trifft man sich ja in Köln 🙄

Das erste deutsche BarCamp fand übrigens Ende September in Berlin statt (siehe auch barcampberlin.pbwiki.com). Mit den folgenden Artikeln zum BarCamp Berlin kann man einen ersten Eindruck von der Veranstaltung in der Hauptstadt – und hoffentlich auch einen Vorgeschmack auf die Kölner Variante – bekommen:

(u.a. via lumma.de, www.sichelputzer.de)

Huhn oder Ei: Schily berät Biometrie-Firmen

von Stefan Evertz am 11.08.06 um 7:19 Uhr |

Es gibt immer wieder Fälle, bei denen „Staatsdiener“ ihre Kontakte und ihre Kompetenz Kenntnisse in bestimmten Bereichen durch entsprechende Posten in der Privatwirtschaft „versilbern“. Die Firmen werden im Zweifelsfall gerne bezahlen, da sie sich so Vorteile für die künftigen Firmenaktivitäten verschaffen können. Und grundsätzlich halte ich dies auch für zulässig. Denn es ist sicherlich im Firmeninteresse, an jeder Position Menschen einzusetzen, die am besten für die jeweilige Tätigkeit qualifiziert sind.

Mindestens an der Grenze der Zulässigkeit sind allerdings solche (in der Regel lukrativen) Kooperationen, wenn der Eindruck entsteht, dass hier nicht eine künftige, sondern bereits in der Vergangenheit erfolgte Kooperation vergütet werden soll. Und so lese ich gerade irritiert bei www.heise.de:

Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily hat Aufsichtsratsmandate bei zwei Firmen angenommen, die auf dem Gebiet der biometrischen Sicherheitstechnik aktiv sind. […]

Schily war während seiner Amtszeit als deutscher Innenminister (1998 bis 2005) maßgeblich an der Einführung des biometrisch gesicherten Reisepasses (ePass) beteiligt, der seit Ende 2005 ausgeteilt wird. […] Im vergangenen Jahr wurde der SPD-Politiker mit dem BigBrother-Lifetime-Award bedacht, unter anderem wegen der „übereilten Einführung des biometrischen ePasses mit unausgereifter Technologie und ohne parlamentarische Legitimation“.

„Als Sicherheitsexperte und treibende Kraft hinter der weltweiten Einführung elektronischer Reisepässe, speziell des deutschen ePasses, wird Otto Schily durch seine fundierten Marktkenntnisse die Positionierung der SAFE ID weiter stärken“, teilte die SAFE ID Solutions AG am heutigen Donnerstag mit

Ich kenne die genauen Details der Reisepass-Einführung nicht, aber es entsteht – zumindest in meiner Wahrnehmung – der Eindruck, dass ein maßgeblicher Akteur zunächst die ePass-Einführung forciert hat und dann später durch Aufsichtsratsposten der Firmen „belohnt“ wird, die von dieser Einführung profitieren.

Und da wäre sie dann, die Frage danach, ob zuerst das Huhn oder das Ei „da waren“. Kam zuerst das Engagement für das Thema „Sicherheit“ oder für die einzusetzenden Technologien und die beteiligten Firmen?

Und ich frage mich einmal mehr, warum jeder (kleine) Angestellte jedwede Nebentätigkeit melden bzw. genehmigen lassen muß, während dies bei Politikern weder vorgeschrieben noch (von ihnen selbst) als erforderlich angesehen wird. Ein generelles Verbot solcher Nebentätigkeiten nach könnte jedenfalls dem gelegentlichen Eindruck zuvorkommen, die Volksvertreter würden zu Interessenvertretern mutieren…

Update 20.08.06, 23:56 Uhr:
Offenbar hat Schily auch bei einer der beiden Firmen investiert, wie am 16.08.06 bei www.heise.de[2] zu lesen ist (siehe auch Vorabmeldung unter www.stern.de):

Das Engagement des früheren Bundesinnenministers Otto Schily beim bayerischen Sicherheitstechnologie-Anbieter SAFE ID Solutions beschränkt sich nicht nur auf einen Sitz im Aufsichtsrat. Gegenüber dem stern erklärte Schily, er habe eine Beteiligung an der SAFE ID Solutions AG erworben. Die genaue Höhe wollte er nicht nennen, sein Anteil sei aber minimal.[…]
Interessenkonflikte zwischen seiner früheren Tätigkeit und künftigen Aufgaben sieht der SPD-Politiker jedoch nicht.

Irgendwie glaubt ein Teil von mir immer noch an das Gute und hofft, dass hier wirklich nur – sicherlich vorhandene – Expertise eingekauft werden soll. Aber ein ausgesprochen schaler Beigeschmack bleibt…

Blogbau – Kooperation im Netz

von Stefan Evertz am 02.02.06 um 11:45 Uhr |

Es begann am 12. Januar mit einer lautgestellten Frage im Beitrag „Le DAU, c’est moi!“ von Björn Hasse (formsache.blogg.de):

Wo sind sie, die Roberts, Silkes, die – während ich freundlich Kaffee servierend und Nichts verstehend daneben stehe – diesen Blog grundrenovieren, aufhübschen, und mit geschickten Fingerchen den Button vor der Farbleiste drapieren?
Nee, nee, man hat es nicht einfach…

Robert Basic griff nach der Stafette und dachte postwendend (in den Kommentaren) laut über mögliche Maßnahmen nach.
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