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Pausenspiele: Fliegender Igel und Echtzeit-Risiko-Klon

von Stefan Evertz am 02.08.08 um 11:20 Uhr |

In den letzten Wochen nutze ich vor allem zwei kleine Flash-Spiele für die kleine Ablenkung zwischendurch. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei – vor eventuellen Suchtfolgen sei aber schon jetzt gewarnt 😉

Hedgehog Launch (armorgames.com; englisch)
Ziel des Spiels ist es, einen Igel (engl. „Hedgehog“) mit einer großen Steinschleuder ins All (bzw. über die magische Grenze von 4.500 Fuß) zu schießen. Unterwegs kann man verschiedenfarbige Sterne und Plattformen treffen, die Geld bringen, das man wiederum für weitere Updates braucht. Gesteuert wird mit den Cursortasten (vor allem links und rechts).

Im Spiel entspricht jeder „Flug“ einem Tag. Mein Rekord liegt dabei bei 4 Tagen, um das All zu erreichen:

Hedgehog Launch - Mein Rekord von 4 Tagen

Star Baron (www.freeworldgroup.com; englisch)

Das Grundprinzip von StarBaron erinnert stark an Risiko (im All) – es gilt, alle Planeten zu erobern befreien. Der Hauptunterschied besteht darin, dass man seine Raumschiffe von jedem seiner eigenen Planeten losschicken kann (und nicht nur vom jeweiligen Nachbarn). Das ganze findet in Echtzeit statt – und mit den bis zu 3 Computer-Gegnern sollte man definitiv nicht trödeln 😉

Screenshot StarBaron

Und jetzt viel Spass bei der nächsten Pause 😈

Alien aus dem Ei

von Stefan Evertz am 12.05.07 um 16:55 Uhr |

Ich gebe zu: An manchen Spielsachen kann ich nicht vorbeigehen, egal ob ich nun „30+“ bin oder nicht. Und so passierte es auch mit dem nachfolgend dokumentierten und offensichtlich genmanipulierten Ei, aus dem in bester Yps-Tradition (siehe auch de.wikipedia.org[1]) auf wundersame Weise ein Alien schlüpft 😉

Medium: de.sevenload.com
Link: de.sevenload.com

Über die Namensgebung sind wir uns allerdings noch nicht einig, auch wenn „Schäuble“ ganz weit oben auf der Liste steht…

Wer nun auch seinen eigenen kleinen Ausserirdischen – z.B. für die Neuausrichtung betriebsinterner Sicherheitsprozesse – haben möchte, kann ihn z.B. bei www.mytoys.de beziehen. Solange er nicht mit Wasser in Berührung kommt, bleibt er fein in seinem Ei, anstelle die Außenwelt mit irgendwelchen Untaten zu beglücken. Und das wiederum erinnert mich an die Gremlins (siehe auch de.wikipedia.org[2]), aber das ist ein anderes Thema 👿

SkyDiver: Merkwürdiges Werbespiel von PADI

von Stefan Evertz am 16.12.06 um 21:35 Uhr |

Gerade bin ich durch Zufall auf das Werbespiel „SkyDiver“ (www.2dplay.com; englisch, Flash erforderlich) gestossen, mit dem offenbar der Tauchverband „PADI“ (deutsch.padi.com) neue Kunden werben bzw. Menschen zum Tauchsport bewegen möchte. Das Spiel an sich ist wohl eher Mittelmaß und hebt sich kaum von den zahllosen „Katapult“-Spielen ab, bei denen man irgendetwas mit irgendetwas anderem treffen muss. Im Fall von „SkyDiver“ geht es darum, über den Dächern einer Großstadt mit einem Taucher ein Kinder-Planschbecken auf einem anderen Hochhaus zu treffen.

Screenshot Skydiver

Heikel wird es meine Erachtens im Hinblick auf die Form des Abschusses. Dabei wird nämlich der – üblicherweise 10-12 Liter großen und mit einem Druck von 200 bar befüllten (siehe auch de.wikipedia.org) -Pressluftflasche des Tauchers „das Ventil“ abgeschlagen. Das hat zur Folge, dass der um das 200fache komprimierte Inhalt der Flasche schlagartig nach hinten entweicht – und im Spiel den nötigen Rückstoß liefert.

Man muss wohl wenig Phantasie haben, um sich vorstellen zu können, was bei einer solchen explosionsartigen Ausdehnung schiefgehen sonst noch alles passieren könnte. Und ich bin mehr als skeptisch, ob so etwas der geeignete Einstieg in einen verantwortungsvoll ausgeübten Tauchsport darstellt. Die örtlichen Verkehrsbetriebe werden wohl auch nicht mit der Möglichkeit des „U-Bahn-Surfens“ für ihre Dienstleistung werben. Und das „Texas-Kettensägen-Massaker“ ist sicher kein Werbefilm der Werkzeugindustrie.

Da bin ich irgendwie doppelt froh, dass ich nicht bei PADI, sondern bei CMAS (www.cmas.org) gelernt habe 🙄

Kinder-Kommerz und das Gesundheitswesen

von Stefan Evertz am 16.10.06 um 10:36 Uhr |

Die Versuche, die unsere Kinder zu kommerzialisieren, werden auch immer dreister.

Im April berichtete Nico Lumma über die „perfide Conny-Masche“, die rechtschaffene Eltern dazu nötigt, immer mehr Bücher aus der Conny-Reihe zu kaufen (siehe lumma.de inkl. Kommentare). Man kann hier also getrost von einer erfolgreichen Kooperation zwischen Verlagshäusern und dem Buchhandel sprechen.

Nun bin ich per Zufall bei Amazon auf einen weiteren Beleg einer solchen unheiligen Allianz gestossen. Diesmal hat sich offenbar Playmobil mit dem deutschen Gesundheitswesen verbündet:

Weihnachtsgrippe

Artikelbeschreibung: www.amazon.de

Ich mag mir gar nicht ausmalen, was da als nächste Stufe kommen mag… 🙄

Update 27.10.06, 10:39 Uhr
Auch wenn ich es schon als Kommentar angemerkt habe: Mittlerweile hat man offenbar auch bei Amazon den Namen entdeckt und korrigiert. Schade eigentlich 😈

Dolphin Olympics: Tastatursport der galaktischen Art

von Stefan Evertz am 06.10.06 um 8:37 Uhr |

Das Flash-Spiel „Dolphin Olympics“ („Delfin Olympiade“) wirkt auf den ersten Blick ganz harmlos. Das Prinzip besteht darin, einen Delfin innerhalb von zwei Minuten möglichst viele elegante Sprünge machen zu lassen. Diese Sprünge werden dann mit Punkten belohnt. Gesteuert wird der Delfin über die Tastatur – und es lohnt sich, auf ein sauberes Eintauchen („Nice Entry“) zu achten…

‚Dolphin Olympics‘ spielen: www.rawkins.com (englisch; Flash / JavaScript erforderlich)

'Dolphin Olympics' spielen (Flash / JavaScript erforderlich)

Gefunden habe ich das Spiel bei flash.plasticthinking.org, wo in den Kommentaren weitere Tipps für ein gutes Abschneiden des Delfins zu finden sind. Dort las ich auch zum ersten Mal über die „Mission to Mars“, die ich dann auch irgendwann hinbekommen habe:

Screenshot 'Dolphin Olympics': Mission to Mars

Ich musste aber nach weiterem Stöbern feststellen, dass meine bisher erreichte Maximalpunktzahl von gut 900.000 Punkten im Vergleich zu anderen „Sportlern“ eher als „Kreisklasse“-Niveau einzuschätzen sind. Auf das folgende Video (mit etwa 11 Millionen Punkten) wurde ich z.B. über das Blog des Entwicklers aufmerksam (siehe auch www.rawkins.com[2]):

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Aber es muss ja auch nicht immer die Bundesliga sein 😉