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	<title>hirnrinde.de &#187; Recht</title>
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	<description>Das Blog von Stefan Evertz</description>
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		<title>Ohne Hebammen geht es nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Satz &#8220;Einmal im Leben braucht jeder eine Hebamme&#8221; kenne ich schon etwas l&#228;nger &#8211; und er ist ebenso banal wie wahr. Umso bedr&#252;ckender finde ich die Tatsache, dass es absehbar immer h&#228;ufiger vorkommen kann, dass im entscheidenden Moment einfach keine Hebamme da ist &#8211; besonders wenn man ausserhalb der Ballungsgebiete lebt. Etwas mehr Hintergrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Satz &#8220;<strong>Einmal im Leben braucht jeder eine Hebamme</strong>&#8221; kenne ich schon etwas l&#228;nger &#8211; und er ist ebenso banal wie wahr. Umso bedr&#252;ckender finde ich die Tatsache, dass es absehbar immer h&#228;ufiger vorkommen kann, dass im entscheidenden Moment einfach <strong>keine Hebamme da</strong> ist &#8211; besonders wenn man ausserhalb der Ballungsgebiete lebt.</p>
<p>Etwas mehr Hintergrund liefert die Begr&#252;ndung der gestern gestarteten <strong>E-Petition</strong>, die nach 2 Tagen bereits fast 70% der erforderlichen 50.000 Unterschriften bekommen hat (s.a. <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11400">epetitionen.bundestag.de</a>): </p>
<blockquote><p>Steigende Haftpflichtpr&#228;mien u. unzureichende Verg&#252;tung zwingen Hebammen zum Aufgeben der Geburtshilfe. Dadurch kann die fl&#228;chendeckende Versorgung nicht mehr sichergestellt werden.</p>
<p>[...]</p>
<p>1992 waren freiberufliche Hebammen zu einer Jahrespr&#228;mie von umgerechnet 179 €, incl. Geburtshilfe, versichert. Durch Verzehnfachung der Pr&#228;mie (2370 €) bis 2009 sank der Anteil der Hebammen, die neben Schwangerenvorsorge u. der Betreuung im Wochenbett auch Geburtshilfe anbieten, auf 23%. Mit der Steigerung der Haftpflichtpr&#228;mie f&#252;r das Berufsrisiko Geburtshilfe auf 3689 € ab 1.7.2010 ist absehbar, dass sich die verbleibenden Hebammen aus dem Kernbereich ihres Berufes zur&#252;ckziehen.</p>
<p>Das Problem betrifft freiberufliche u. angestellte Hebammen. Auch Angestellte m&#252;ssen aus ihrem Gehalt eine eigene Haftpflichtversicherung abschlie&#223;en, weil Kliniktr&#228;ger zu niedrige Deckungssummen versichern. Durch Personalabbau steigt das Haftungsrisiko, weil Hebammen mehrere Geburten gleichzeitig betreuen m&#252;ssen.</p></blockquote>
<p>Ihr, die ihr diesen Artikel hier lest, habt den Erstkontakt mit einer Hebamme schon hinter euch. Aber vielleicht braucht ihr k&#252;nftig selber noch mal die Dienste einer Hebamme. Oder Eure Kinder brauchen eine Hebamme. Insofern kann ich euch nur empfehlen, die Petition auch zu unterzeichnen &#8211; ich habe es gestern bereits getan.</p>
<p><strong>Nat&#252;rlich ist eine Unterschrift unter <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11400">diese Petition</a> nicht die L&#246;sung der Probleme. Aber es kann ein wichtiger erster Schritt sein.</strong></p>
<p>Danke f&#252;r Eure Aufmerksamkeit.</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/gesundheit/" title="Gesundheit" rel="tag">Gesundheit</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a><br />
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		<title>Termine, Termine</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 06:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
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		<description><![CDATA[Lizenz: Photo: e-magicNachfolgend einige Termin-Tipps f&#252;r die n&#228;chsten Wochen und Monate, die sich im n&#228;heren oder weiteren Sinne mit &#8220;Web 2.0&#8243; bzw. Social Media besch&#228;ftigen &#8211; ich werde es aus zeitlichen Gr&#252;nden zwar nicht nach Berlin, N&#252;rnberg und wegen des BarCampRuhr3 auch nicht nach Frankfurt schaffen, aber vielleicht helfen diese Tipps trotzdem anderen weiter. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="float: left; margin-right: 1ex;"><a href="http://www.flickr.com/photos/52137170@N00/64112550/" title="the binder"><img src="http://farm1.static.flickr.com/26/64112550_09286f60e5_m.jpg" alt="the binder" border="0" /></a><br /><small>Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" title="Attribution-NoDerivs License" target="_blank"><img src="http://www.hirnrinde.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" /></a> Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/52137170@N00/64112550/" title="e-magic">e-magic</a></small></span>Nachfolgend einige Termin-Tipps f&#252;r die n&#228;chsten Wochen und Monate, die sich im n&#228;heren oder weiteren Sinne mit &#8220;Web 2.0&#8243; bzw. Social Media besch&#228;ftigen &#8211; ich werde es aus zeitlichen Gr&#252;nden zwar nicht nach Berlin, N&#252;rnberg und wegen des <a href="http://www.barcampruhr3.de/">BarCampRuhr3</a> auch nicht nach Frankfurt schaffen, aber vielleicht helfen diese Tipps trotzdem anderen weiter. Ich w&#252;nsche jedenfalls viel Spa&#223; und gute (An-)Reise  <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><strong>1. Treffen Android User Group</strong><br />
<em>28. Januar (Donnerstag), Essen</em><br />
<a href="http://www.dotcomblog.de/?p=1524">Ank&#252;ndigung dr&#252;ben bei Guido Brombach</a></p>
<p><strong>Berlin Social Media Week</strong><br />
<em>1.-5. Februar, Berlin</em><br />
Mehr Infos unter <a href="http://socialmediaweek.org/berlin/">socialmediaweek.org/berlin</a></p>
<p><strong>Treffen Zwanzig10-Blogger</strong><br />
4. Februar (Donnerstag), Essen<br />
<a href="http://www.hirnrinde.de/2010/01/16/zwanzig10-de-bloggertreffen-anfang-februar/">Ank&#252;ndigung und Einladung</a></p>
<p><strong>BarCamp N&#252;rnberg 2</strong><br />
<em>20.-21. Februar, N&#252;rnberg</em><br />
Infos und Anmeldung unter <a href="http://bcnue2.mixxt.de/">bcnue2.mixxt.de</a></p>
<p><strong>4. Twittwoch Ruhrgebiet</strong><br />
<em>24. Februar (Mittwoch), Essen</em><br />
<a href="https://www.xing.com/events/4-twittwoch-ruhrgebiet-456909">Anmeldung bei Xing</a> / <a href="http://www.twittwoch.de/blog/2010/01/27/termin-4-twittwoch-ruhrgebiet">Ank&#252;ndigung im Twittwoch-Blog</a></p>
<p><strong>LawCamp</strong><br />
<em>20. M&#228;rz (Samstag), Frankfurt</em><br />
Informationen und Anmeldung auf <a href="http://www.itlawcamp.de/">www.itlawcamp.de</a>, <a href="http://www.kriegs-recht.de/veranstaltungstipp-deutschlands-erstes-lawcamp/">Ank&#252;ndigung dr&#252;ben bei Henning</a></p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/ruhrgebiet/" title="Ruhrgebiet" rel="tag">Ruhrgebiet</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/twittwoch/" title="Twittwoch" rel="tag">Twittwoch</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/twruhr/" title="twruhr" rel="tag">twruhr</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/veranstaltung/" title="Veranstaltung" rel="tag">Veranstaltung</a><br />
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		<title>Die Offline-Medaille</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 10:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lizenz: Photo: nyki_m In den letzten Tagen bin ich &#252;ber zwei lesenswerte Texte gestolpert, die sich mit den beiden Seiten der gleichen Medaille besch&#228;ftigen &#8211; der Kommunikation rund um das Zugangserschwerungsgesetz: Im ersten Text (&#8220;F&#252;nf Irrt&#252;mer &#252;ber die Piratenpartei&#8221;, futurezone.orf.at, via www.jensscholz.com) geht es (neben der Korrektur der erw&#228;hnten Fehleinsch&#228;tzungen) auch um die Art und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="float: left; margin-right: 1ex;"><a href="http://www.flickr.com/photos/28884731@N07/2809429835/" title="Lights"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3096/2809429835_ea334c7693_m.jpg" alt="Lights" border="0" /></a><br /><small>Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" title="Attribution License" target="_blank"><img src="http://www.hirnrinde.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" /></a> Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/28884731@N07/2809429835/" title="nyki_m">nyki_m</a></small></span> In den letzten Tagen bin ich &#252;ber zwei lesenswerte Texte gestolpert, die sich mit den beiden Seiten der gleichen Medaille besch&#228;ftigen &#8211; der Kommunikation rund um das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">Zugangserschwerungsgesetz</a>: </p>
<p>Im ersten Text (&#8220;F&#252;nf Irrt&#252;mer &#252;ber die Piratenpartei&#8221;, <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1620904">futurezone.orf.at</a>, via <a href="http://www.jensscholz.com/2009/07/netzpolitik-ist-kein-randthema.htm">www.jensscholz.com</a>) geht es (neben der Korrektur der erw&#228;hnten Fehleinsch&#228;tzungen) auch um die Art und Weise, wie <strong>die Offline-Welt</strong> (im konkreten Fall &#8220;die Politiker&#8221;) <strong>versucht, die &#8220;Onliner&#8221; zu erreichen. Und dabei scheitert:</strong> </p>
<blockquote><p>Bei der Diskussion &#252;ber das Netzsperrengesetz in Deutschland hat sich beispielhaft gezeigt, dass Menschen, die es gewohnt sind, mit Computern und Code umzugehen, mit symbolischer Politik nicht zufriedenzustellen sind. Im Netz schafft der Code die Wirklichkeit, und wenn in ihm ein Zeichen nicht stimmt, dann funktioniert er nicht. Es ist daher nicht besonders klug, einer Klientel, die unter diesen Bedingungen lebt und arbeitet, einreden zu wollen, dass Stoppschilder im Internet etwas gegen Kinderpornografie ausrichten k&#246;nnen. Es ist noch weniger intelligent, dieser Klientel mit Umfragen und Statistiken begegnen zu wollen, die diese mittels ihrer Kompetenz im Umgang mit informationstechnischen Systemen innerhalb weniger Sekunden demontieren kann. Und es muss Menschen, die es gewohnt sind, ihre eigenen Systeme zu administrieren, zynisch vorkommen, wenn eine Regierung eine zentral verwaltete geheime Sperrliste von Internet-Adressen ausgerechnet unter dem Vorwand der Kinderpornobek&#228;mpfung durchsetzt.</p></blockquote>
<p>Im zweiten Text, dem Editorial &#8220;Das virtuelle Volk&#8221; der aktuellen c&#8217;t (s.a. <a href="http://www.heise.de/ct/editorial/09/16/">www.heise.de</a>), geht es um die andere Seite der Medaille &#8211; n&#228;mlich darum, dass all <strong>die Argumente und auch die Emp&#246;rung der &#8220;Onliner&#8221; nicht in die Offline-Welt vordringen</strong> &#8211; sie bzw. wir finden einfach kein Geh&#246;r: </p>
<blockquote><p>W&#228;hrenddessen sitzen die Politikdinosaurer im Café, bl&#228;ttern durch die Zeitung und freuen sich, wie gut das neue Gesetz beim Volk ankommt. Die Bild hat sie gelobt; M&#252;tterchen haben sich auf der Stra&#223;e bedankt, dass endlich was gegen den b&#246;sen Kindersch&#228;nder von nebenan passiert.</p>
<p>Im Reich der Bits und Bytes wird das Murren derweil immer lauter. 134015 Leute haben mit Name und Adresse eine Online-Petition gegen das Gesetz unterschrieben. Es hat ein Zeichen gesetzt, aber nichts geholfen. Wir m&#252;ssen gegen dieses Gesetz auf die Stra&#223;e gehen! Tausende, Zehntausende rufen online zum Protest auf. Ein paar Hundert versammeln sich an Ort und Stelle; der Rest dr&#252;ckt daheim F5 &#8211; mal lesen, wie es gelaufen ist.</p>
<p>[...]</p>
<p>Derweil sitzt im Café neben dem Politiker ein Lobbyist, dessen Augen leuchten, wenn er an die Potenziale dieses Stoppschilds denkt. <strong>Der Lobbyist verwendet einfache S&#228;tze und spricht ganz leise. Der Politiker h&#246;rt ihn trotzdem &#8211; im Unterschied zu den Abertausenden, deren digitaler Aufschrei in seiner analogen Welt nie ankommt.</strong></p></blockquote>
<p>F&#252;r mich war selten so konkret greifbar wie in diesen beiden Texten, wie sehr in Sachen &#8220;Zensursula&#8221; aneinander vorbei geredet wird &#8211; und es dabei kaum noch gelingt, auch mal der Gegenseite zuzuh&#246;ren. </p>
<p>Irgendwo in diesem Spannungsfeld zwischen diesen beiden <del>Polen</del> Positionen sitzt ein dickes Problem. Und es wird stetig weiter wachsen, wenn nicht beide Seiten dazulernen&#8230;</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/kultur/" title="Kultur" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/sicherheit/" title="Sicherheit" rel="tag">Sicherheit</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/zensur/" title="Zensur" rel="tag">Zensur</a><br />
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		<item>
		<title>Warum ein Bloggerverband keinen Sinn macht</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2009/02/05/warum-ein-bloggerverband-keinen-sinn-macht/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 09:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
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		<category><![CDATA[Blogosphaere]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des demn&#228;chst stattfindenden WordCamps plant Alper Iseri eine Diskussion zum Thema &#8220;Gr&#252;ndung eines Bundesverbandes deutschsprachiger Blogger&#8221; (siehe auch wordcamp.de) und h&#228;lt folgende Aktivit&#228;ten f&#252;r denkbar: Regelm&#228;&#223;ige Treffen zwischen den Mitgliedern organisieren und so einen Gedankenaustausch f&#246;rdern. Selbstverpflichtende Grundregeln verfassen, die eine Art Ethik-Richtlinie f&#252;r das Bloggen darstellen k&#246;nnte. Gro&#223;e &#246;ffentlichkeitswirksame Blogpostings ihrer Mitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des demn&#228;chst stattfindenden WordCamps plant Alper Iseri eine Diskussion zum Thema &#8220;Gr&#252;ndung eines Bundesverbandes deutschsprachiger Blogger&#8221; (siehe auch <a href="http://wordcamp.de/2009/01/31/diskussion-zur-gruendung-eines-bundesverbandes-deutschsprachiger-blogger/">wordcamp.de</a>) und h&#228;lt folgende Aktivit&#228;ten f&#252;r denkbar: </p>
<ul>
<li>Regelm&#228;&#223;ige Treffen zwischen den Mitgliedern organisieren und so einen Gedankenaustausch f&#246;rdern.</li>
<li>Selbstverpflichtende Grundregeln verfassen, die eine Art Ethik-Richtlinie f&#252;r das Bloggen darstellen k&#246;nnte.</li>
<li>Gro&#223;e &#246;ffentlichkeitswirksame Blogpostings ihrer Mitglieder forcieren, um ein bestimmtes Thema in die breite &#214;ffentlichkeit zu bringen.</li>
<li>Rechtsbeistand bei unklaren Fragen und Mitgliederhotline.</li>
<li>Schaffung gemeinsamer Studien zur Ver&#246;ffentlichung und Generierung von Aufmerksamkeit durch die Medien.</li>
<li>Lobbyarbeit f&#252;r deutschsprachige Blogger und ihre W&#252;nsche und Anforderungen an den Gesetzgeber.<br />
Pressearbeit</li>
<li>Grundlagen und Informationen f&#252;r Jugend- und Datenschutz</li>
</ul>
<p>In den letzten Tagen (und durchaus <a href="http://www.hirnrinde.de/2009/02/04/mahn-ab-bahn/">aus aktuellem Anlass</a>) hat der Gedanke mittlerweile Kreise gezogen und es k&#252;ndigen sich bereits weitere &#220;berlegungen und konkrete Ma&#223;nahmen an (siehe z.B. <a href="http://www.alles2null.de/blogger-gewerkschaft-blogger-fonds-oder-ig-blog/3942/">www.alles2null.de[1]</a>, <a href="http://www.alles2null.de/ig-blog-blog-ev-oder-doch-bvdborg/3959/">www.alles2null.de[2]</a>, <a href="http://www.blog.datenwachschutz.de/2009/02/ig-blog-gruendung-einer-interressengemeinschaft/">www.blog.datenwachschutz.de</a> oder <a href="http://www.meetinx.de/wordpress/gruendung-eines-bundesverbandes-deutschsprachiger-blogger/">www.meetinx.de</a>).</p>
<p><strong>Gemeinsamkeit der Akteure: (Fast) keine</strong><br />
Alle &#220;berlegungen enthalten aber &#8211; zumindest in meinen Augen &#8211; die Annahme, dass es wirklich eine Blogger-Community gibt, die es zu b&#252;ndeln gilt. In der Realit&#228;t ist allerdings meines Erachtens das Gegenteil der Fall. Es gibt nicht &#8220;den&#8221; Blogger; zu unterschiedlich sind die Motivationen (privat, beruflich, fachlich) und die Themen. Genausowenig gibt es eine &#8220;Blogosph&#228;re&#8221; &#8211; stattdessen gibt es eine Vielzahl von Netzwerken bzw. ansatzweise vernetzter Blogs.</p>
<p>Die Gemeinsamkeit der Blogger ersch&#246;pft sich in letzter Konsequenz im gleichen (bzw. &#228;hnlichen) Werkzeug &#8211; der Verwendung bestimmter CMS-Software (wie WordPress etc.). Ein (Bundes-)Verband von Stichs&#228;genbenutzern w&#228;re wohl &#228;hnlich sinnvoll&#8230; </p>
<p>An diesem Punkt haben sich meines Erachtens die meisten aufgelisteten Punkte leider bereits erledigt. Alle &#220;berlegungen &#8220;die Mitglieder&#8221; oder &#8220;die Gemeinschaft&#8221; bzw. gemeinsame Aktivit&#228;ten betreffend entbehren einer konkreten Grundlage. Und juristische Rahmenbedingungen gibt es bereits (Grundgesetz, Jugend- und Datenschutz, etc.) &#8211; so reformbed&#252;rftig sie auch sein m&#246;gen (s.u.).</p>
<p>Spannend finde ich dagegen den Punkt &#8220;Rechtsbeistand bei unklaren Fragen und Mitgliederhotline&#8221;. Im folgenden will ich versuchen, mir diesen Aspekt etwas n&#228;her anzusehen, wobei ich hier ein in Richtung &#8220;Rechtschutz&#8221; erweitertes Verst&#228;ndnis f&#252;r sinnvoll halte.</p>
<p><strong>Rechtsschutz</strong><br />
Auf den ersten Blick ist es ein reizvoller Gedanke. Ein einzelner Blogger wird abgemahnt und kann auf einen &#8220;Topf&#8221; (oder eben die Leistungen einer gemeinsamen Versicherungspolice) zur&#252;ckgreifen, um sich gegen die Abmahnung zu wehren.</p>
<p>Im Detail verliert es allerdings schnell diesen Reiz. Spielen wir doch einfach mal mit ein paar Werten. Nehmen wir mal an, dass 500 Blogger im Jahr jeweils 30 EUR zahlen w&#252;rden. Selbst wenn da nur 10 Prozent &#8220;Overhead&#8221;-Kosten (f&#252;r die minimalen Aufw&#228;nde eines solchen Verbandes f&#252;r Porto, Kopien, etc.) anfallen w&#252;rden, blieben f&#252;r einen &#8220;Solidarit&#228;tsfond&#8221; EUR 13.500. Ich kenne mich in Sachen &#8220;Kosten f&#252;r Rechtstreitigkeiten&#8221; &#252;berhaupt nicht aus; aus dem Bauch heraus bezweifle ich aber, dass man mit dieser Summe &#8220;im Ernstfall&#8221; (oder gar bei mehreren Ernstf&#228;llen) allzu weit kommt &#8211; ein Rechtsschutztopf w&#228;re also keine L&#246;sung.</p>
<p>Hinzu kommt, dass vermutlich bei einem regul&#228;ren Anbieter <strong>keine Rechtschutzversicherung f&#252;r Blogger</strong> zu bekommen sein wird. Sven Dietrich hat bereits vor drei Jahren diverse Anfragen gestartet (siehe auch <a href="http://www.pop64.de/blog/2007/01/25/rechtsschutzversicherung-bei-abmahnung/">www.pop64.de/blog</a>) &#8211; sein Fazit damals: </p>
<blockquote><p>Es gibt keinen Versicherungsschutz im Falle einer Abmahnung.</p></blockquote>
<p>Und ich glaube nicht, dass sich die Sicht der Versicherungsanbieter zwischenzeitlich ge&#228;ndert hat. Nat&#252;rlich k&#246;nnte eine &#8211; m&#246;glicherweise sogar DIE zentrale &#8211; Aufgabe eines solchen Bloggerverbandes darin bestehen, hier eine Ver&#228;nderung zu bewirken &#8211; zumindest theoretisch. Der Teufel d&#252;rfte hier aber im Detail &#8211; konkret in den Versicherungsbedingungen &#8211; stecken.</p>
<p><strong>Sorgfaltspflichten</strong><br />
Ich glaube n&#228;mlich nicht, dass eine derartige Versicherung bei den &#8220;&#252;blichen&#8221; Abmahnungsf&#228;llen (z.B. wegen irgendwelcher Kochbuch-Fotos) greifen w&#252;rde. Denn auch Versicherungen sind nicht dumm. Als erstes w&#252;rden sie den Versicherten umgehend gewisse Sorgfaltspflichten auferlegen. Denkbar w&#228;ren hier z.B. vorab zu pr&#252;fende Urheber- und Markenrechtsaspekte und auch die Einhaltung anderer Rechtsnormen (z.B. Pers&#246;nlichkeitsrechte, Impressumspflicht) d&#252;rfte hier schnell Vertragsbestandteil werden. Abmahnungen, die durch eine zu fl&#252;chtige, nachl&#228;ssige oder zumindest fahrl&#228;ssige Vorabpr&#252;fung &#8220;verschuldet&#8221; wurden, w&#228;ren somit sicherlich nicht abgedeckt.</p>
<p>Noch problematischer w&#228;re die Abdeckung von F&#228;llen wie der aktuellen <a href="http://www.hirnrinde.de/2009/02/04/mahn-ab-bahn/">Abmahnung der Deutschen Bahn AG gegen Markus Beckedahl</a>. Ich finde es zwar gut, wichtig und sehr mutig, das Markus dieses Dokument ver&#246;ffentlicht hat. Ich glaube aber nicht, dass die Ver&#246;ffentlichung eines internen Aktenvermerks irgendwie mit den zu erwartenden Sorgfaltspflichten einer solchen Versicherung in Einklang zu bringen w&#228;re &#8211; vor allem wenn man mal kurzfristig annimmt, das die Abmahnung zumindest teilweise berechtigt sein k&#246;nnte (siehe hierzu auch die Einsch&#228;tzung von Carsten Ulbricht unter <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/90-Grossunternehmen-vs.-Blogger-Hat-die-Deutsche-Bahn-zu-wenig-Medienkompetenz.html">www.rechtzweinull.de</a>).</p>
<p>Selbst wenn man nun vom weitergefassten (und oben nahezu ausgeschlossenen) Ansatz des &#8220;Rechtschutzes&#8221; wieder auf den urspr&#252;nglichen Gedanken des &#8220;Rechtsbeistandes&#8221; zur&#252;ckkehrt,<br />
fliegt auch dieser Punkt leider von der Liste. Sehr sch&#246;n hat das Mike Schnoor unter <a href="http://www.sichelputzer.de/2009/02/04/bloggerverband-ein-haufen-voller-egomanen/">www.sichelputzer.de</a>  begr&#252;ndet: </p>
<blockquote><p>Ich werde abgemahnt. Ich rufe an um 23 Uhr. Hotline mit Pay-via-Mitgliedsbeitrag. Was ist hier besser? Der professionelle Anwalt f&#252;r Rechtsfragen, oder doch die Mitgliederhotline “Pro Blogger”? Ich gestehe, dass der professionelle Rat eines Medienexperten oder aversierten Lawbloggers wesentlich wertvoller ist. W&#252;rden durch die Mitgliedschaft im “Bloggerverband” die Gerichtskosten vom Verband &#252;bernommen werden?</p></blockquote>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Es kann sicherlich nicht schaden, einige Grundregeln bzw. Merks&#228;tze zusammenzutragen, die ein Blogger beherzigen sollte. M&#246;glicherweise k&#246;nnte genau das auch das zentrale Ziel einer Interessengemeinschaft (oder Arbeitsgemeinschaft) sein. Und diejenigen Ressourcen, die man sonst f&#252;r Formalia wie Vereinsgr&#252;ndung, etc., brauchen w&#252;rde, w&#228;ren vermutlich in einem solchen &#8220;Bloggertipps-Projekt&#8221; besser aufgehoben.</p>
<p>Oder man k&#246;nnte einen Teil der Energie auch in eine Petition packen, wie sie Frank Hamm unter &#8220;<a href="http://www.injelea.de/plog/blog.php/injelea/2009/02/04/pressefreiheit-medienfreiheit-petition-an-den-bundestag-zur-grundgesetzaenderung">Pressefreiheit und Medienfreiheit: Petition an den Bundestag zur Grundgesetz&#228;nderung</a>&#8221; gestartet hat.</p>
<p>Beide Wege scheinen mir sinnvoller zu sein, als hier akute Vereinsmeierei ausbrechen zu lassen&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/abmahnung/" title="Abmahnung" rel="tag">Abmahnung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/blogosphaere/" title="Blogosphaere" rel="tag">Blogosphaere</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/organisation/" title="Organisation" rel="tag">Organisation</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a><br />
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		<title>Mahn ab, Bahn&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 06:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lizenz: Photo: kevindooley&#8230;auch wenn du damit vermutlich die aktuelle PR-Krise nur noch verschlimmerst und zus&#228;tzlich noch lernen wirst, was man unter dem Streisand-Effekt versteht. Was war passiert? Markus Beckedahl ver&#246;ffentlicht am 31. Januar 2009 unter netzpolitik.org[1] das &#8211; scheinbar in vielen Medien zitierte &#8211; Memo des Berliner Datenschutzbeauftragten vom 28. Oktober 2008 (&#252;ber ein Gespr&#228;ch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="float: left; margin-right: 1ex;"><a href="http://www.flickr.com/photos/12836528@N00/2842208999/" title="Diana visits a steam engine in Hesston, Indiana."><img src="http://farm4.static.flickr.com/3206/2842208999_2886185723_m.jpg" alt="Diana visits a steam engine in Hesston, Indiana." border="0" /></a><br /><small>Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" title="Attribution License" target="_blank"><img src="http://www.hirnrinde.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" /></a> Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/12836528@N00/2842208999/" title="kevindooley">kevindooley</a></small></span>&#8230;auch wenn du damit vermutlich die aktuelle PR-Krise nur noch verschlimmerst und zus&#228;tzlich noch lernen wirst, was man unter dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt">Streisand-Effekt</a> versteht.</p>
<p><strong>Was war passiert?</strong><br />
Markus Beckedahl ver&#246;ffentlicht am 31. Januar 2009 unter <a href="http://netzpolitik.org/2009/das-memo-zu-der-rasterfahnung-bei-der-deutschen-bahn/">netzpolitik.org[1]</a> das &#8211; scheinbar in vielen Medien zitierte &#8211; Memo des Berliner Datenschutzbeauftragten vom 28. Oktober 2008 (&#252;ber ein Gespr&#228;ch mit der Deutschen Bahn AG &#252;ber die Gesch&#228;ftsbeziehungen zur Network Deutschland GmbH) im Volltext sowie als PDF-Datei. </p>
<p><strong>Die Abmahnung</strong><br />
Gestern (3. Februar) erh&#228;lt Markus Beckedahl dann per E-Mail eine Abmahnung (siehe auch <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/">netzpolitik.org[2]</a>, in der er u.a. aufgefordert wird, &#8220;den Gespr&#228;chsvermerk im Wortlaut und als pdf-Datei sofort von Ihrer Homepage zu entfernen&#8221;.</p>
<p>Ich kann nicht beurteilen, ob die Ver&#246;ffentlichung &#8220;illegal&#8221; bzw. wirklich &#8220;abmahnf&#228;hig&#8221; ist &#8211; als Laie habe ich da allerdings weitreichende Zweifel, die ich unter <a href="http://www.internet-law.de/2009/02/bahn-mahnt-internetportal.html">www.internet-law.de</a> best&#228;tigt finde. Dar&#252;ber hinaus stellt sich mir die Frage, ob die Bahn &#252;berhaupt berechtigt ist, die Ver&#246;ffentlichung eines Textes abzumahnen, der offensichtlich von einer dritten Partei erstellt wurde. Und ganz nebenbei scheint sich meines Erachtens durch den Unterdr&#252;ckungsversuch des Aktenvermerks auch noch endg&#252;ltig die &#8220;Echtheit&#8221; des Textes zu best&#228;tigen.</p>
<p><strong>Das Netz reagiert</strong><br />
Neben dem vorgenannten Blogeintrag twittert Markus um 15:04 Uhr &#252;ber die Abmahnung:</p>
<p><a href="http://twitter.com/netzpolitik/status/1172942309"><img src="http://www.hirnrinde.de/media/abmahn-tweet.jpg" alt="Brauche HIlfe: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung" title="Brauche HIlfe: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung..." width="400" height="202" class="size-full wp-image-1288" /></a></p>
<p>Sein Tweet wird vielfach &#8220;retweetet&#8221;, d.h. von anderen Twitterern quasi wiederholt, und somit schnell weiterverbreitet. Innerhalb von 40 Minuten wird der in seinem Tweet angegebene Link &#252;ber 1.500mal angeklickt (siehe auch <a href="http://bit.ly/info/yKBM" title="http://bit.ly/info/yKBM" class="autohyperlink">bit.ly/info/yKBM</a>; aktueller Stand: fast 4.500 Klicks). Weiterhin verlinken immer mehr Blogs auf den Artikel (siehe auch <a href="http://rivva.de/about/http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/">rivva.de</a>; aktuell 77 verlinkende Blogs). Einen eindrucksvollen &#220;berblick &#252;ber die Reaktionen zeigt &#252;brigens ein Screenshot unter <a href="http://twitpic.com/1bgfd">twitpic.com</a> .</p>
<p>Etwa eine Stunde nach der Ver&#246;ffentlichung schwappt die &#8220;Medienwelle&#8221; auch in die ersten Online-Auftritte der &#8220;normalen&#8221; Medien und verbreitet sich seitdem stetig weiter (siehe z.B. <a href="http://www.golem.de/0902/65028.html">Golem</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bahn-mahnt-Blogger-wegen-angeblichen-Verrats-von-Geschaeftsgeheimnissen-ab-Update--/meldung/126835">heise</a> und <a href="http://www.focus.de/digital/internet/netzpolitik-org-bahn-geht-gegen-weblog-vor_aid_367521.html">Focus</a>). Einen (ersten) Pressespiegel hat Markus unter <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-welle-nach-der-abmahnung/">netzpolitik.org[3]</a> zusammengestellt &#8211; und bedankt sich dort auch f&#252;r das umfangreiche Feedback und die zahlreichen Hilfs- und Unterst&#252;tzungsangebote.</p>
<p><strong>Was bleibt?</strong></p>
<ul>
<li>Die Erkenntnis, dass die Bahn dieses &#8220;Scharm&#252;tzel&#8221; wohl nicht gewinnen kann &#8211; und auch verlieren wird (siehe auch <a href="http://carta.info/4772/deutsche-bahn-netzpolitik/">DB ist der neue DFB</a>)</li>
<li>Die Beobachtung, dass sich &#8211; auch dank Diensten wie Twitter &#8211; die Verbreitungsgeschwindigkeit von Informationen noch weiter erh&#246;ht hat. W&#228;hrend es vor drei Jahren noch fast 1 Woche dauerte, bis die Querelen zwischen (dem damaligen Werbeblogger) Patrick Breitenbach und Heidi Klum in Spiegel Online auftauchte (siehe auch &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/2006/01/02/nachste_stufe_der_sylvester_rakete_n_abg/">N&#228;chste Stufe der Sylvester-Rakete(n) abgeschossen (Update)</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/2006/01/07/nachste_stufe_der_sylvester_rakete_n_abg_2/">N&#228;chste Stufe der Sylvester-Rakete(n) abgeschossen (Update) Teil 2</a>&#8220;), dauerte es diesmal nur noch etwa 4 Stunden, bis man &#252;ber die Abmahnung unter <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605353,00.html">www.spiegel.de</a> lesen kann.</li>
<li>Die Hoffnung, dass Markus Beckedahl aus dem zu begr&#252;&#223;enden Versuch, die Probleme der Bahn in Sachen Datenschutz durch Transparenz (und Ver&#246;ffentlichung) zu verdeutlichen, keine weiteren Probleme oder gar aufw&#228;ndige Rechtsstreitigkeiten entstehen- auch wenn ihm vermutlich eine weitreichende moralische und wirtschaftliche Unterst&#252;tzung sicher sein d&#252;rfte.</li>
</ul>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/abmahnung/" title="Abmahnung" rel="tag">Abmahnung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/bahn/" title="Bahn" rel="tag">Bahn</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/blogosphaere/" title="Blogosphaere" rel="tag">Blogosphaere</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/datenschutz/" title="Datenschutz" rel="tag">Datenschutz</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/geschwindigkeit/" title="Geschwindigkeit" rel="tag">Geschwindigkeit</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/twitter/" title="Twitter" rel="tag">Twitter</a><br />
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		<title>Wunschzettel 6: Blog-Gesetz</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2008/12/05/wunschzettel-6-blog-gesetz/</link>
		<comments>http://www.hirnrinde.de/2008/12/05/wunschzettel-6-blog-gesetz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 07:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich mir was w&#252;nschen k&#246;nnte, dann h&#228;tte ich gerne: Ein Blog-Gesetz, das regelt, wie man in einem Blog schreibt. Die folgenden Regeln w&#252;rde ich dann schon mal in den Referentenentwurf packen: Man darf nur das &#252;ber jemand anders in einem Blog schreiben, was man der Person auch ins Gesicht sagen w&#252;rde. Das gilt &#252;brigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir was w&#252;nschen k&#246;nnte, dann h&#228;tte ich gerne: </p>
<blockquote><p>Ein Blog-Gesetz, das regelt, wie man in einem Blog schreibt.</p></blockquote>
<p>Die folgenden Regeln w&#252;rde ich dann schon mal in den Referentenentwurf packen: </p>
<ol>
<li>Man darf nur das &#252;ber jemand anders in einem Blog schreiben, was man der Person auch ins Gesicht sagen w&#252;rde. Das gilt &#252;brigens <del>vor allem</del> auch f&#252;r Kommentare.</li>
<li>Man sollte das, was man in ein Blog schreiben will, eine Nacht &#252;berschlafen. Das mag zwar die Kommunikation auf den ersten Blick bremsen, hilft aber sp&#252;rbar, Regel 1 einzuhalten.</li>
</ol>
<p>Inspiriert durch (<a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1981">blog.handelsblatt.de/indiskretion</a> sowie <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/thomas-knuewers-ende-der-debatte/">www.stefan-niggemeier.de/blog</a>) und auch durch (<a href="http://blog.hogenkamp.com/2008/11/29/kommentieren-unter-falschem-namen-durch-dr-c-d-rueckfrage-an-a-b/">blog.hogenkamp.com</a> sowie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/12/02/du-bist-fett/">www.basicthinking.de/blog</a>). In beiden F&#228;llen h&#228;tten sich die Beteiligten wohl unn&#246;tige Reibereien erspart, wenn es ein solches Gesetz schon g&#228;be&#8230;</p>
<p>Und: <strong>Nein. Nat&#252;rlich will ich kein solches Gesetz</strong>, auch wenn es in der Flut bereits existierender unsinniger Gesetze untergehen w&#252;rde. Daf&#252;r w&#252;nsche ich mir einfach etwas, das ich etwas vage mit &#8220;Kinderstube&#8221; bezeichnen w&#252;rde (oder &#8220;H&#246;flichkeit&#8221;, jemand nannte es auch &#8220;Anstand&#8221;).</p>
<p><em>Kleiner Nachtrag, 8:36 Uhr:</em><br />
Nat&#252;rlich hat Kommentator <a href="http://www.hirnrinde.de/2008/12/05/wunschzettel-6-blog-gesetz/#comment-24522">Dirk</a> recht &#8211; den Verweis auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette">Netiquette</a> h&#228;tte ich auch gleich dazupacken k&#246;nnen.</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/blogosphaere/" title="Blogosphaere" rel="tag">Blogosphaere</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/wunschzettel/" title="Wunschzettel" rel="tag">Wunschzettel</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen 5: Darf ich eine E-Mail ver&#246;ffentlichen? (Update)</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2008/08/15/rechtsfragen-5-darf-ich-eine-e-mail-veroeffentlichen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 22:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frage besch&#228;ftigt mich schon etwas l&#228;nger, ohne dass ich jemals zu einer klaren Einsch&#228;tzung gekommen w&#228;re: Darf ich eine E-Mail, die an mich geschickt wurde, ver&#246;ffentlichen (z.B. hier im Blog)? So ziemlich jedes Mal, wenn ich wieder irgendwo eine vollst&#228;ndig zitierte E-Mail lesen konnte, blieb ein schlechter Beigeschmack. J&#252;ngstes Beispiel ist ein Artikel von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage besch&#228;ftigt mich schon etwas l&#228;nger, ohne dass ich jemals zu einer klaren Einsch&#228;tzung gekommen w&#228;re: <strong>Darf ich eine E-Mail, die an mich geschickt wurde, ver&#246;ffentlichen (z.B. hier im Blog)?</strong> So ziemlich jedes Mal, wenn ich wieder irgendwo eine vollst&#228;ndig zitierte E-Mail lesen konnte, blieb ein schlechter Beigeschmack. J&#252;ngstes Beispiel ist ein Artikel von Peter Glaser unter <a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=108">blog.stuttgarter-zeitung.de</a>, bei dem die Kommentar-Lekt&#252;re allerdings auch am&#252;sante Momente bietet  <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=':wink:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Nun bin ich dann aber doch noch auf eine konkrete Einsch&#228;tzung eines Rechtsanwalts gestossen. Dr. Carsten Ulbricht beschreibt unter <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/81-Rechtliche-Zulaessigkeit-der-Veroeffentlichungen-von-E-Mails-im-Internet.html">www.rechtzweinull.de</a> die rechtlichen Aspekte und stellt abschlie&#223;end fest: </p>
<blockquote><p>Die Ver&#246;ffentlichung von E-Mails mit privatem Inhalt ist in aller Regel unzul&#228;ssig. Die Ver&#246;ffentlichung von E-Mails mit gesch&#228;ftlichen Inhalten ist nur zul&#228;ssig, wenn ein &#252;berragendes Informationsinteresse der Allgemeinheit das Pers&#246;nlichkeitsrecht des Absenders bzw. dessen Geheimhaltungsinteresse &#252;berwiegt.</p></blockquote>
<p>Die kompakte Antwort auf meine Frage lautet also: <strong>Nein!</strong> Und nicht nur vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, bei etwaigen &#8220;Recherche&#8221;-Anfragen per E-Mail deutlich darauf hinzuweisen, dass die Antwort gegebenenfalls ver&#246;ffentlicht werden soll.  <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>(via <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/mails-dritter-veroeffentlichen-rechtliches/">www.basicthinking.de/blog</a>)</p>
<p><strong>Update 17.08.08, 16:30 Uhr:</strong><br />
Thomas Schwenke, ebenfalls Rechtsanwalt, hat mit seinem lesenswerten Artikel <a href="http://www.advisign.de/zitieren/2008-08/darf-ich-eine-email-oder-ein-schreiben-im-internet-veroeffentlichen-eine-anleitung-in-7-schritten">Darf ich eine Email oder ein Schreiben im Internet ver&#246;ffentlichen? – Eine Anleitung in 7 Schritten</a> eine sch&#246;ne &#8220;Schritt f&#252;r Schritt&#8221;-Anleitung ver&#246;ffentlicht (inkl. konkreter Punkte f&#252;r eine Anonymisierung), wie man bei der geplanten Ver&#246;ffentlichung einer E-Mail vorgehen sollte &#8211; &#8220;E-Mail-Ver&#246;ffentlichung f&#252;r Dummies&#8221; sozusagen <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/datenschutz/" title="Datenschutz" rel="tag">Datenschutz</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/e-mail/" title="E-Mail" rel="tag">E-Mail</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Doppelplusgut: GEZ verschickt Abmahnung als Wortw&#228;chter (Update 1-2)</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2007/08/23/doppelplusgut-gez-verschickt-abmahnung-als-wortwaechter/</link>
		<comments>http://www.hirnrinde.de/2007/08/23/doppelplusgut-gez-verschickt-abmahnung-als-wortwaechter/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 14:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, ich bin kein Anwalt. Und der m&#252;sste ich wohl sein, um zu verstehen, warum bzw. auf welcher rechtlichen Basis die GEZ eine Abmahnung verschickt hat (siehe www.akademie.de): Die Gemeinschaft der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hat die Wissensplattform akademie.de &#252;ber die Rechtsabteilung der GEZ abgemahnt: akademie.de soll sich dazu verpflichten, &#8220;nicht existente&#8221; bzw. &#8220;falsche&#8221; Begriffe wie &#8220;GEZ-Geb&#252;hren&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich bin kein Anwalt. Und der m&#252;sste ich wohl sein, um zu verstehen, warum bzw. auf welcher rechtlichen Basis die GEZ eine Abmahnung verschickt hat (siehe <a href="http://www.akademie.de/private-finanzen/sparen-altersvorsorge-vermoegensbildung/tipps/sparen-vermoegen-altersvorsorge/gez-abmahnung/index.html">www.akademie.de</a>): </p>
<blockquote><p>Die Gemeinschaft der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hat die Wissensplattform <a href="http://akademie.de" title="http://akademie.de" class="autohyperlink">akademie.de</a> &#252;ber die Rechtsabteilung der GEZ abgemahnt: <a href="http://akademie.de" title="http://akademie.de" class="autohyperlink">akademie.de</a> soll sich dazu verpflichten, &#8220;nicht existente&#8221; bzw. &#8220;falsche&#8221; Begriffe wie &#8220;GEZ-Geb&#252;hren&#8221;, &#8220;PC-Geb&#252;hr&#8221;, &#8220;Geb&#252;hrenfahnder&#8221;, &#8220;GEZ-Anmeldung&#8221; oder &#8220;GEZ-Abmeldung&#8221; nie wieder zu verwenden. Das Verbot wird damit begr&#252;ndet, die Nutzung der Begriffe diene nur dazu, &#8220;ein negatives Image der GEZ hervorzurufen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Der &#8220;Imageschaden&#8221;, der sich z.B. aus der Verwendung des Begriffs &#8220;GEZ-Geb&#252;hren&#8221; ergibt, habe ich bisher nicht gesehen. Es ist daher der GEZ zu danken, dass sie den Missstand falscher bzw. nicht existenter Begriffe endlich thematisiert hat und an der Wurzel bek&#228;mpfen will. Mit den aktuell mindestens 7 Milliarden Rundfunkgeb&#252;hren pro Jahr klappt das sich auch noch mit den anderen 223.000 Suchtreffern, die Google bei der Suche nach &#8220;GEZ-Geb&#252;hren&#8221; ausspuckt (<a href="http://www.google.de/search?q=gez-geb%C3%BChren">www.google.de</a>).</p>
<p>Und wenn ihr gerade dabei seid: Es hei&#223;t &#8220;das Blog&#8221;, nicht &#8220;der Blog&#8221;.</p>
<p>Ich gebe zur&#252;ck an die angeschlossenen Funkh&#228;user  <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>P.S.: Es ist ein merkw&#252;rdiger Zufall, dass offenbar Bernd R&#246;thlingsh&#246;fer zeitgleich die gleichen Assoziationen bei diesem Thema hatte wie ich (siehe auch <a href="http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/2007/08/gez-versucht-es.html">berndroethlingshoefer.typepad.com</a>). Oder vielleicht ist es auch einfach nur gesunder Menschenverstand.</p>
<p><strong>Update 23.08.07, 22:38 Uhr:</strong><br />
Eigentlich wollte ich dieses Update mit den Worten beginnen, dass &#8220;es sich zunehmend offenbart, dass die GEZ die Akzeptanz ihres wichtigen und hehren Projekts zumindest in Teilen falsch eingesch&#228;tzt hat &#8211; dies zeigen zumindest die zahlreichen Reaktionen innerhalb der Blogosph&#228;re&#8221;. Langsam w&#228;chst aber mein Unbehagen, dass hier Ironie als Mittel nicht mehr ausreichen k&#246;nnte.</p>
<p>In jedem Fall haben zwischenzeitlich zwei &#8220;Medien&#8221; den Fall aufgegriffen. W&#228;hrend bei <a href="http://www.golem.de/0708/54306.html">www.golem.de</a> im wesentlichen die Angaben von <a href="http://akademie.de" title="http://akademie.de" class="autohyperlink">akademie.de</a> wiedergegeben werden, zeigen die Recherchen von <a href="http://heise.de" title="http://heise.de" class="autohyperlink">heise.de</a>, dass nicht nur im Hinblick auf die Forderungen der GEZ noch Fragen offen sind (siehe auch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/94817">www.heise.de</a>): </p>
<blockquote><p>&#8220;Die GEZ will unsere Mandanten mundtot machen&#8221;, vermutet Rechtsanwalt Sebastian Biere, der <a href="http://akademie.de" title="http://akademie.de" class="autohyperlink">akademie.de</a> vertritt. Sollten sich seine Mandanten tats&#228;chlich bereit erkl&#228;ren, in ein paar Punkten eine Unterlassungserkl&#228;rung abzugeben, stelle sich allerdings die Frage, wem gegen&#252;ber das geschehen solle – aus der Forderung selbst geht das nicht hervor. Die Verwaltungsgemeinschaft von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist laut Selbstbeschreibung keine juristische Person. &#8220;Die GEZ ist im Grunde nichts anderes als ein Rechenzentrum, das sagt sie im &#220;brigen auch selbst&#8221;, meint Biere. So stelle sich die Frage, wer einen solchen Anspruch, so er denn best&#252;nde, &#252;berhaupt geltend machen k&#246;nne. [...]<br />
Die GEZ wollte sich zu dem &#8220;laufenden Verfahren&#8221; nicht &#228;u&#223;ern, verwies aber auf Signale der Gegenseite, eine modifizierte Unterlassungserkl&#228;rung abgeben zu wollen. Ob &#228;hnliche Forderungen k&#252;nftig auch den Redaktionen von Spiegel, Focus oder S&#252;ddeutsche Zeitung ins Haus stehen, wollten die K&#246;lner auf Nachfrage nicht sagen.</p></blockquote>
<p>Ich k&#246;nnte mir jedenfalls vorstellen, dass hier noch weitere Medienreaktionen erfolgen werden &#8211; Spiegel Online w&#228;re z.B. ein Kandidat mit nicht unerheblicher Reichweite. Die GEZ d&#252;rfte dieses Echo jedenfalls nicht kalt lassen &#8211; zumindest hoffe ich das.</p>
<p>Und dem Team von <a href="http://akademie.de" title="http://akademie.de" class="autohyperlink">akademie.de</a> w&#252;nsche ich gute Nerven, ein bisschen Mut und viel Erfolg, damit hier kein katastrophaler Pr&#228;zedenzfall entsteht. &#220;ber die Angelegenheit wird man dort jedenfalls nicht mal schmunzeln k&#246;nnen &#8211; da bin ich sicher  <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />  </p>
<p><strong>Update 24.08.07, 10:26 Uhr:</strong><br />
Soeben hat Spiegel Online das Thema aufgegriffen und gibt weitere Details aus dem Abmahnungsschreiben wieder (siehe auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,501730,00.html">www.spiegel.de</a>): </p>
<blockquote><p>Die beiden anderen Themen, bei denen die GEZ eine Unterlassung verlangt, sind komplexer. Da geht es um die &#8220;falsche Darstellung der Rundfunkgeb&#252;hrenpflicht f&#252;r neuartige Rundfunkempfangsger&#228;te&#8221;. </p>
<p>Die GEZ ist der Meinung, die Behauptungen in den Artikeln auf <a href="http://Akademie.de" title="http://Akademie.de" class="autohyperlink">Akademie.de</a> w&#252;rden auf einem falschen &#8220;Verst&#228;ndnis von Gesetzestext und -systematik beruhen&#8221;, seien daher falsch und zu unterlassen. Dietrich von Hase, Mitarbeiter der Redaktion bei <a href="http://akademie.de" title="http://akademie.de" class="autohyperlink">akademie.de</a>, erkl&#228;rt dazu gegen&#252;ber SPIEGEL ONLINE: &#8220;Es geht um verschiedene Rechtsmeinungen. Beispielsweise, wann f&#252;r betrieblich genutzte PCs &#252;berhaupt eine Rundfunkgeb&#252;hr f&#252;r PCs f&#228;llig wird.&#8221; </p>
<p>Die von der GEZ abgemahnten Behauptungen &#8220;im Sinne einer &#252;blen Nachrede&#8221; betreffen vor allem Texte auf <a href="http://Akademie.de" title="http://Akademie.de" class="autohyperlink">Akademie.de</a>, die von angeblichem Fehlverhalten der GEZ berichten. [...] Die entsprechenden Passagen der beanstandeten Artikel auf <a href="http://Akademie.de" title="http://Akademie.de" class="autohyperlink">Akademie.de</a> lesen sich in der Tat oft vage und verallgemeinernd. [...] Was zum Beispiel die Punkte zur &#252;blen Nachrede angeht, wollen die Abgemahnten auch die entsprechende Erkl&#228;rung gegen&#252;ber der GEZ anstandslos unterzeichnen. [...]</p>
<p>Sobald die GEZ hier nachgebessert hat (Anmerkung SE: gemeint ist die schon bei <a href="http://heise.de" title="http://heise.de" class="autohyperlink">heise.de</a> angesprochene unpr&#228;zise Angabe des &#8220;Absenders&#8221; der Abmahnung) , werde <a href="http://Akademie.de" title="http://Akademie.de" class="autohyperlink">Akademie.de</a>, so deren Anwalt Sebastian Biere gegen&#252;ber SPIEGEL ONLINE, eine modifizierte Unterlassungserkl&#228;rung unterschreiben.</p></blockquote>
<p>Es ist nat&#252;rlich &#228;rgerlich, dass sich hier <a href="http://Akademie.de" title="http://Akademie.de" class="autohyperlink">Akademie.de</a> zus&#228;tzlich mit dem m&#246;glicherweise zutreffenden Vorwurf der &#252;blen Nachrede auseinandersetzen muss; Tatsachenbehauptungen mit entsprechenden &#8220;Belegen&#8221; w&#228;ren da sicherlich besser gewesen. </p>
<p>Es bleibt aber der Eindruck, dass hier die GEZ versucht, juristisch sowohl die eigenen Sprachregelungen durchzudr&#252;cken als auch die Ver&#246;ffentlichung von (abweichenden) Rechtsmeinungen Dritter zu unterdr&#252;cken &#8211; und sollte dieser Eindruck stimmen, so darf sie damit nicht durchkommen. M&#246;glicherweise m&#252;sste man &#252;berlegen, die &#8220;Grundgesetz-Aktion&#8221; (siehe auch <a href="http://www.svenscholz.de/index.php/grundgesetz-bestellen-solange-es-es-noch-gibt/">www.svenscholz.de</a>) auch auf die GEZ auszudehnen&#8230;</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/abmahnung/" title="Abmahnung" rel="tag">Abmahnung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/gez/" title="GEZ" rel="tag">GEZ</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/zensur/" title="Zensur" rel="tag">Zensur</a><br />
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		<title>Web.de Video Community: Andere arbeiten lassen (AAL) mal anders?</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2007/06/01/webde-video-community-andere-arbeiten-lassen-aal-mal-anders/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 16:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat also auch Web.de seine &#8220;eigene&#8221; Video Community und startet auch gleich mit mit einer eindrucksvollen Menge an Videos. Der letzte Satz der Pressemeldung hat es allerdings in sich &#8211; und kratzt m&#246;glicherweise nur an der Oberfl&#228;che (siehe auch presse.web.de): WEB.DE hat sein Portal um eine neue Web 2.0 Plattform erweitert: Unter video.web.de k&#246;nnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat also auch <a href="http://Web.de" title="http://Web.de" class="autohyperlink">Web.de</a> seine &#8220;eigene&#8221; Video Community und startet auch gleich mit mit einer eindrucksvollen Menge an Videos. Der letzte Satz der Pressemeldung hat es allerdings in sich &#8211; und kratzt m&#246;glicherweise nur an der Oberfl&#228;che (siehe auch <a href="http://presse.web.de/index.php?id=99&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=509&amp;tx_ttnews[backPid]=1">presse.web.de</a>):  </p>
<blockquote><p>WEB.DE hat sein Portal um eine neue Web 2.0 Plattform erweitert: Unter <a href="http://video.web.de" title="http://video.web.de" class="autohyperlink">video.web.de</a> k&#246;nnen Mitglieder der <a href="http://WEB.DE" title="http://WEB.DE" class="autohyperlink">WEB.DE</a> Video Community eigene Videos mit allen Internetnutzern oder einem zuvor festgelegten Freundeskreis teilen. Bereits zum Start sind &#252;ber 800.000 Videos mit lustigen, kuriosen aber auch informativen Inhalten f&#252;r alle Internet-Nutzer zug&#228;nglich. [...]</p>
<p>Die <a href="http://WEB.DE" title="http://WEB.DE" class="autohyperlink">WEB.DE</a> Video Community wird von <a href="http://MyVideo.de" title="http://MyVideo.de" class="autohyperlink">MyVideo.de</a> als technischer Dienstleister betreut.</p></blockquote>
<p>Holger Weser wirft unter <a href="http://www.handelskraft.de/2007/06/01/webde-jetzt-mit-kostenloser-videocommunity/">www.handelskraft.de</a> einen Blick auf die Benutzeroberfl&#228;che und stellt eine verbl&#252;ffende &#196;hnlichkeit zwischen der Oberfl&#228;che von <a href="http://Web.de" title="http://Web.de" class="autohyperlink">Web.de</a> und der von &#8211; &#220;berraschung! &#8211; <a href="http://MyVideo.de" title="http://MyVideo.de" class="autohyperlink">MyVideo.de</a>. Wenn man dann noch etwas genauer hinsieht, stellt sich heraus, dass offenbar s&#228;mtliche Videos von MyVideo 1:1 &#252;bernommen wurden. Als Beispiel sei auf das folgende Video verwiesen, das schon l&#228;nger unter dem Titel &#8220;Warum die Dinosaurier wirklich ausgestorben sind&#8221; im Netz kursiert:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="406" data="http://www.myvideo.de/movie/11359"><param name="movie" value="http://www.myvideo.de/movie/11359" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.myvideo.de</object>
<br />Link: <a href="http://www.myvideo.de/watch/11359">www.myvideo.de</a></p>
<p>Ein offenbar identisches Video findet sich bei <a href="http://Web.de" title="http://Web.de" class="autohyperlink">Web.de</a> unter <a href="http://video.web.de/watch/11359" title="http://video.web.de/watch/11359" class="autohyperlink">video.web.de/watch/11359</a> &#8211; mit einer ebenfalls identischen ID (&#8220;11359&#8243;) am Ende. Auch die Daten des Nutzers, der jeweils das Video hochgeladen hat, stimmen &#252;berein.</p>
<p>Nun bin ich juristischer Laie, aber die AGB von MyVideo sind erfreulicherweise halbwegs verst&#228;ndlich formuliert (siehe auch <a href="http://www.myvideo.de/nutzungsbedingungen.html">www.myvideo.de</a>): </p>
<blockquote><p>6.2 Bei Nutzung unseres Angebots beauftragen Sie uns nach den Bestimmungen dieser AGB mit der Speicherung und &#246;ffentlichen Zug&#228;nglichmachung Ihrer Inhalte im Rahmen unsers Angebots in seiner jeweiligen Gestaltung. </p>
<p>6.3 Ihnen ist bekannt, dass in unserem Angebot und damit im Umfeld Ihrer Inhalte, ggf. auch vor und nach Ihren Inhalten ( insbesondere bei Videos) von uns vermarktete Werbung stattfindet und sie erkl&#228;ren sich hiermit ausdr&#252;cklich einverstanden. Sie gestatten uns ferner von Bildern und Videos zur besseren Nutzung unseres Angebots, insbesondere durch eine Suchfunktion, verkleinerte Bilder (Thumbnails) herzustellen und in den MYVIDEO-Diensten zu nutzen. Ihnen ist auch bekannt, dass die technische Verarbeitung und &#220;bertragung unseres Angebots, einschlie&#223;lich der von Ihnen eingegebenen Inhalte, es notwendig machen kann, &#220;bertragungen &#252;ber verschiedene Netzwerke vorzunehmen und/oder technische Ver&#228;nderungen vorzunehmen, um den technischen Anforderungen verbundener Netzwerke oder sonstiger technischer Einrichtungen zu entsprechen.</p></blockquote>
<p>F&#252;r mich geht daraus jedenfalls nicht hervor, dass ich als Nutzer einer Verwendung der von mir bei MyVideo hochgeladenen Videos bei <a href="http://Web.de" title="http://Web.de" class="autohyperlink">Web.de</a> zugestimmt h&#228;tte. Nun wei&#223; ich nicht, ob alle MyVideo-Nutzer &#252;ber diese &#8220;Zweitverwertung&#8221; informiert wurden &#8211; die AGB leisten dies jedenfalls in meinen Augen nicht.</p>
<p>Alles in allem w&#228;re das jedenfalls ein starkes St&#252;ck, sofern ich die (Un-)Rechtslage richtig einsch&#228;tzen sollte und w&#228;re die wohl bisher dreistete Variante des Konzepts &#8220;Andere arbeiten lassen&#8221; (AAL, siehe auch <a href="http://www.agenturblog.de/2006-05/das-aal-prinzip/">www.agenturblog.de</a>). Und da MyVideo in Rum&#228;nien sitzt, d&#252;rfte ein potentieller Rechtsweg wohl auch etwas komplizierter werden&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Offenbar ist das aber erst der Anfang, wie unter <a href="http://www.wuv.de/news/digbusiness/meldungen/2007/05/63474/index.php">www.wuv.de</a> zu lesen ist: </p>
<blockquote><p>Die Planungen sehen vor, die Video-Community zus&#228;tzlich auf GMX einzubinden. Partner und technischer Dienstleister bei der Integration der Clips ist <a href="http://MyVideo.de" title="http://MyVideo.de" class="autohyperlink">MyVideo.de</a>. Die Online-Video-Plattform, an der die Sendergruppe ProSiebenSat.1 beteiligt ist, stellt zum Start 800.000 Videos aus dem eigenen Angebot zur Verf&#252;gung. Auch f&#252;r MyVideo bringt die Zusammenarbeit Vorteile. Die Clips aus den United-Portalen werden ebenso auf <a href="http://MyVideo.de" title="http://MyVideo.de" class="autohyperlink">MyVideo.de</a> gezeigt, um dessen Reichweite zu steigern. Damit verbinden drei der laut AGOF zehn reichweitenst&#228;rksten Portale Deutschlands ihre Angebote miteinander.</p></blockquote>
<p>SO wird mich MyVideo jedenfalls nicht als Nutzer gewinnen k&#246;nnen <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(via <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/06/01/webde-mit-whitelabel-loesung-von-myvideo/">www.basicthinking.de/blog</a>)</p>
<p>P.S.: Sieht jemand &#8211; trotz allem &#8211; Bedarf, meinem Video-Plugin &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/05/27/flash-cortex/">Flash Cortex</a>&#8221; auch den &#8220;neuen&#8221; Video-Host <a href="http://Web.de" title="http://Web.de" class="autohyperlink">Web.de</a> hinzuzuf&#252;gen? Ich bin da etwas unschl&#252;ssig&#8230;</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Bookmarklet f&#252;r Domain-Daten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 03:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Leider sucht man es immer noch h&#228;ufig vergebens: Das Impressum einer Website, das einem Details &#252;ber Betreiber bzw. Inhaber der Website bzw. Domain verr&#228;t. Nun k&#246;nnte man die entsprechenden Registrierungsstellen suchen und ansurfen, um die Daten zu ermitteln (z.B. www.nic.de f&#252;r DE-Domains). Oder man ruft einfach die Website auf, um deren Daten es geht, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider sucht man es immer noch h&#228;ufig vergebens: Das Impressum einer Website, das einem Details &#252;ber Betreiber bzw. Inhaber der Website bzw. Domain verr&#228;t. Nun k&#246;nnte man die entsprechenden Registrierungsstellen suchen und ansurfen, um die Daten zu ermitteln (z.B. <a href="http://www.nic.de/">www.nic.de</a> f&#252;r DE-Domains). </p>
<p>Oder man ruft einfach die Website auf, um deren Daten es geht, und benutzt dann ein kleines und hilfreiches <strong><a href="javascript:var htom=location.host.split('.');var ptom=htom.length;void(window.open('http://www.checkdomain.com/cgi-bin/checkdomain.pl?domain='+htom[ptom-2]+'.'+htom[ptom-1]));">Bookmarklet</a></strong> (Einfach den vorstehenden Link als Lesezeichen bzw. Favoriten speichern, z.B. per Rechtsklick). Nach dem Anklicken des so angelegten Lesezeichens werden dann die gew&#252;nschten Daten angezeigt; funktionieren sollte es in allen modernen JavaScript-f&#228;higen Browsern.</p>
<p>Einige kleine Einschr&#228;nkungen gibt es zwar. So werden zumindest EU-Domains nicht unterst&#252;tzt, so dass hier z.B. der Besuch bei <a href="http://www.eurid.eu/">www.eurid.eu</a> erforderlich ist. Weiterhin scheint vor der ersten Benutzung ein Besuch auf der Startseite des Dienstes (<a href="http://www.checkdomain.com/">www.checkdomain.com</a>) n&#246;tig zu sein, damit ein Cookie gesetzt werden kann; ansonsten f&#252;hrt das Bookmarklet zu einer Fehlermeldung.</p>
<p>Aber f&#252;r die kleine Recherche zwischendurch habe ich das kleine Tool immer wieder als sehr hilfreich erlebt und habe es deshalb schon seit langem im Firefox immer griff- bzw. klickbereit. Und nebenbei demonstriert das Bookmarklet sehr eindrucksvoll, wie sinnlos die Bem&#252;hungen von manchen Domain-Inhabern sind, ihre Adresse im Impressum zu &#8220;tarnen&#8221;. Denn die Domain-Daten sind nun mal &#8220;&#246;ffentlich&#8221; &#8211; Datenschutz hin oder her <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/browser/" title="Browser" rel="tag">Browser</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/datenschutz/" title="Datenschutz" rel="tag">Datenschutz</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/firefox/" title="Firefox" rel="tag">Firefox</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-explorer/" title="Internet-Explorer" rel="tag">Internet-Explorer</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/lesezeichen/" title="Lesezeichen" rel="tag">Lesezeichen</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/opera/" title="Opera" rel="tag">Opera</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/tools/" title="Tools" rel="tag">Tools</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Surfen im &#246;ffentlichen Dienst: Milliardenfache Verschwendung?</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2007/04/14/surfen-im-oeffentlichen-dienst-milliardenfache-verschwendung/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 13:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
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		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend unter www.heise.de[1] noch &#8220;Rechnungshof kritisiert private Internetnutzung in Berliner Verwaltung&#8221; getitelt wurde, erregte der Titel bei www.spiegel.de wesentlich st&#228;rker mein Gem&#252;t Interesse: &#8220;Private Surftouren f&#252;r 50 Millionen Euro&#8221; Und es ist in der Tat h&#228;&#223;lich, aber nicht &#252;berraschend, was da laut taz der Landesrechnungshof Berlin festgestellt hat (siehe auch www.taz.de): Insgesamt verf&#252;gen die Verwaltungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend unter <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/88119">www.heise.de[1]</a> noch &#8220;Rechnungshof kritisiert private Internetnutzung in Berliner Verwaltung&#8221; getitelt wurde, erregte der Titel bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,476753,00.html">www.spiegel.de</a> wesentlich st&#228;rker mein <del>Gem&#252;t</del> Interesse: &#8220;Private Surftouren f&#252;r 50 Millionen Euro&#8221;</p>
<p>Und es ist in der Tat h&#228;&#223;lich, aber nicht &#252;berraschend, was da laut taz der Landesrechnungshof Berlin festgestellt hat (siehe auch <a href="http://www.taz.de/pt/2007/04/12/a0175.1/text">www.taz.de</a>): </p>
<blockquote><p>Insgesamt verf&#252;gen die Verwaltungen Berlins &#252;ber sch&#228;tzungsweise rund 60.000 bis 70.000 Computer mit Internetanschluss. Durch die missbr&#228;uchliche Verwendung von Arbeitszeit und Internetnutzung der Staatsdiener entstehen dem Land j&#228;hrlich Kosten im Bereich von &#8220;deutlich &#252;ber 50 Millionen Euro&#8221;, so der Bericht.</p></blockquote>
<p>Der Betrag an sich ist schon &#8220;beeindruckend&#8221;. Wirklich erschreckend wird es aber, wenn man diese Werte auf die gesamte Bundesrepublik hochrechnet, was ich im folgenden in zwei Varianten versuchen m&#246;chte: </p>
<p><strong>Variante A</strong><br />
Basis: Werte des Statistischen Bundesamtes f&#252;r 2005, siehe auch  <a href="http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb26_jahrtab60.asp">www.statistik-portal.de</a>): </p>
<blockquote><p>Besch&#228;ftigte Berlin (&#8220;Berlin&#8221;): 140.200<br />
Besch&#228;ftigte &#246;ffentlicher Dienst (&#8220;BRD&#8221;): 4.599.000<br />
Berechnung: BRD / Berlin x 50 Millionen = 1.640.156.919 Euro &#8211; oder kurz gesagt: <strong>1,6 Milliarden Euro!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Variante B</strong><br />
Laut <a href="http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb24_jahrtab58.asp">www.statistik-portal.de[2]</a> entstanden im Jahr 2005 dem Land Berlin 6,642 Mrd. Euro Personalkosten. Umgerechnet auf die 140.000 Besch&#228;ftigten (und ca. 1.600 Arbeitsstunden pro Jahr) kostet die einzelne Stunde knapp 30 Euro. Wenn man nun die laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts K&#246;ln (siehe auch &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/02/06/private_internet_nutzung_am_arbeitsplatz/">Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz</a>&#8220;) &#8220;als nicht &#252;berm&#228;&#223;ig einzustufende&#8221; Surfzeit von 100 Stunden pro Jahr ansetzt, entspricht dies knapp 3.000 Euro &#8220;Surfkosten&#8221; pro Person. Bei 70.000 Computern w&#252;rde dies auf j&#228;hrliche Surfkosten von bis zu 200 Millionen Euro nur f&#252;r das Land Berlin bzw. <strong>mehr als 6 Milliarden Euro f&#252;r alle Besch&#228;ftigten im &#246;ffentlichen Dienst</strong> hinauslaufen.</p>
<p><strong>Internet-Nutzung / Tag</strong><br />
Schauen wir uns nun noch kurz die t&#228;gliche Surfzeit an, die sich aus beiden Varianten ergeben w&#252;rde. Wenn man den vom Landesrechnungshof genannten Schaden auf die Zahl der Computer bezieht, betragen die jeweiligen Kosten 713 Euro j&#228;hrlich; bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 29,60 Euro entspricht dies 24 Surfstunden pro Jahr. Die Zeit f&#252;r die private Internetnutzung betr&#228;gt daher bei <strong>Variante A 7 Minuten pro Arbeitstag </strong> (bei 200 Tagen pro Jahr). </p>
<p><strong>In Variante B w&#228;ren es etwa 30 Minuten pro Arbeitstag</strong> (100 Stunden auf 200 Arbeitstage). Nicht nur an Arbeitspl&#228;tzen &#8220;mit Publikumsverkehr&#8221; d&#252;rfte es allerdings schwer werden, eine halbe Stunde mit (privatem) Surfen zu verbringen &#8211; und die im Urteil genannten Werte sind sicherlich als Maximal- und nicht als Durchschnittswerte zu sehen. Die 7 Minuten (auf Basis der Rechnungshofs-Werte) scheinen mir allerdings sehr plausibel und auch realisierbar zu sein.</p>
<p>Erw&#228;hnenswert ist dann noch der Versuch des Berliner Innensenators Ehrhart K&#246;rting, die H&#246;he des &#8220;Schadens&#8221; herunterzuspielen (siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/88225">www.heise.de[2]</a>): </p>
<blockquote><p>F&#252;r abwegig halte er auch, aus der vermeintlich &#252;berwiegend privaten Nutzung des Internets einen Schaden von 50 Millionen Euro f&#252;r das Land zu konstruieren, sagte K&#246;rting. Dieser gesch&#228;tzte Schaden beruhe auf &#8220;tiefstem Gewerkschaftsdenken&#8221;, wer privat im Internet unterwegs ist, arbeite nicht und verschwende &#246;ffentliches Geld. &#8220;Nein, es kommt nicht nur auf die Zeit an, es kommt auf die Leistung an&#8221;, betonte der Innensenator. Es gebe eine Dienstvereinbarung f&#252;r die &#246;ffentliche Verwaltung, das Internet nur in Ausnahmef&#228;llen privat zu nutzen. &#8220;Doch es ist weltfremd, die private Nutzung ganz verbieten zu wollen, wenn die Mitarbeiter ihren Job top erledigen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es ist sicherlich erfreulich, dass sich der Innensenator vor seine Mitarbeiter stellt. Das Argument hinkt allerdings ein wenig: Auch wenn die Mitarbeiter die geforderte Leistung erbringen, kann etwas mit Stellenzuschnitten und Arbeitsplatzbeschreibungen nicht stimmen, wenn noch Zeit f&#252;r private Surftouren verf&#252;gbar ist &#8211; egal ob nun 7 oder 30 Minuten pro Tag. Es w&#252;rde mich nicht wundern, wenn dieses Argument als Bumerang den Kopf des Innensenators <del>kostet</del> trifft.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Man kann sich insgesamt durchaus &#252;ber die Belastbarkeit der genannten und berechneten Zahlen streiten. Gerade die Werte der Variante B d&#252;rften angesichts des wachsenden Leistungsdrucks auch im &#246;ffentlichen Dienst nur schwer zu erreichen sein. Und selbst die vom Landesrechnungshof ermittelten Werte basieren auf stichprobenartiger Erhebung der aufgerufenen Seiten, ohne die zeitliche Dimension zu ber&#252;cksichtigen. </p>
<p>Andererseits bef&#252;rchte ich, dass der Umfang der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz mit 7 Minuten pro Tag bestenfalls einen Minimalwert darstellt und wohl eher als Spitze des Eisbergs anzusehen ist&#8230; </p>
<p>Ich glaube &#252;brigens nicht, dass es hier einen erw&#228;hnenswerten Unterschied zwischen &#246;ffentlichen oder privaten Arbeitgebern gibt. Obwohl, einen kleinen Unterschied gibt es dann doch: <strong>Die Privatunternehmen bzw. deren Besch&#228;ftigten verschwenden nicht auf diese Weise mindestens 1 Milliarde &#8220;unserer&#8221; Steuergelder pro Jahr!</strong></p>
<p>Insofern ist es ganz sicher nicht damit getan, nur auf die Berliner Senatsverwaltung zu blicken &#8211; ich sehe leider keinen Grund, warum das Problem nicht genauso bei allen anderen &#246;ffentlichen Verwaltungen auftreten sollte. Es wundert mich daher schon, warum noch niemand obige Berechnungen angestellt hat. Oder liege ich mit meinen Berechnungen und &#220;berlegungen so sehr falsch? Irgendwie hoffe ich das jedenfalls&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/arbeitswelt/" title="Arbeitswelt" rel="tag">Arbeitswelt</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/berlin/" title="Berlin" rel="tag">Berlin</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/nutzungsverhalten/" title="Nutzungsverhalten" rel="tag">Nutzungsverhalten</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/statistik/" title="Statistik" rel="tag">Statistik</a><br />
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		<title>YouTube: Abmahnung aus dem Glashaus</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/11/15/youtube-abmahnung-aus-dem-glashaus/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 22:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher hat mich YouTube vor allem immer wieder durch ungew&#246;hnliche Videos &#252;berrascht &#8211; bis ich &#252;ber den Artikel von Michael Arrington stolperte, in dem er von einer Abmahnung durch YouTube berichtet, weil er auf seinem Server eine Funktion anbietet, um den Download von YouTube-Videos zu erm&#246;glichen bzw. zu erleichtern (&#196;hnliche &#8220;Tools&#8221; gibt es mittlerweile wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher hat mich YouTube vor allem immer wieder durch ungew&#246;hnliche Videos &#252;berrascht &#8211; bis ich &#252;ber den Artikel von Michael Arrington stolperte, in dem er von einer Abmahnung durch YouTube berichtet, weil er auf seinem Server eine Funktion anbietet, um den Download von YouTube-Videos zu erm&#246;glichen bzw. zu erleichtern (&#196;hnliche &#8220;Tools&#8221; gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, siehe auch &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/04/07/videos_von_google_und_youtube_speichern/">Videos von Google und YouTube speichern</a>&#8220;). Besonders wundert er sich dabei &#252;ber seinen angeblichen Versto&#223; gegen die Nutzungsbedingungen des Videohosts (siehe  <a href="http://www.techcrunch.com/2006/11/15/huh-youtube-sends-techcrunch-a-cease-desist/">www.techcrunch.com</a>):<br />
<blockquote>We created the tool only after a careful review of YouTube’s Terms of Use, which state “<em>If you download or print a copy of the Content for personal use, you must retain all copyright and other proprietary notices contained therein.</em>” The letter, however, states “<em>The YouTube’s Terms of Use also allows users to access videos only through the functionality of the YouTube website via streaming on the Web, and it disallows the functionality of downloading videos.</em>” Not only am I unable to find that language in YouTube’s Terms of Use, it directly conflicts with the language I did find and quoted above.</p></blockquote>
<p>Insgesamt finde ich diese Abmahnung jedenfalls etwas skurril. Die rechtliche Basis scheint &#8211; zumindest aus meiner pers&#246;nlichen Sicht als juristischer Laie &#8211; ziemlich wackelig zu sein, auch wenn das amerikanische Rechtssystem m&#246;glicherweise &#8220;Schlenker&#8221; zul&#228;sst, die ich mir einfach nicht vorstellen kann. </p>
<p>Vielleicht ist diese Abmahnung auch nur eine kleine Revanche f&#252;r das &#8220;Ausplaudern&#8221; des YouTube-Verkaufs an Google (siehe auch &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/10/07/mediendynamik-google-und-der-kauf-von-youtube/">Mediendynamik: Google und der Kauf von YouTube (Update)</a>&#8220;).</p>
<p>Wirklich eigenartig finde ich aber, dass &#8220;ausgerechnet YouTube&#8221; die Urheberrechts-Keule schwingt. Gerade von dem Dienst, &#252;ber den ich immer wieder von m&#246;glichen bzw. unterstellten Urheberrechtsverletzungen lese, h&#228;tte ich hier wohl etwas mehr Zur&#252;ckhaltung erwartet. Vielleicht machen mit frischem (Google-)Geld gef&#252;llte Kassen aber auch einfach &#252;berm&#252;tig&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':???:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(u.a. via <a href="http://www.golem.de/0611/48969.html">www.golem.de</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/abmahnung/" title="Abmahnung" rel="tag">Abmahnung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/tools/" title="Tools" rel="tag">Tools</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/youtube/" title="YouTube" rel="tag">YouTube</a><br />
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		<title>Petition gegen Wahlcomputer</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/10/20/petition-gegen-wahlcomputer/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 10:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Was an dem &#8220;guten alten&#8221; Stimmzettel falsch sein soll, erschlie&#223;t sich mir bis heute nicht. Wenn man auch nur der geringste Zweifel am Ergebnis einer Wahl hat, geht man in den Keller, holt die Stimmzettel und z&#228;hlt einfach nochmal. Und selbst bei den &#8220;Lochkarten&#8221; in Florida, die 2000 bei den US-Pr&#228;sidentschaftswahlen f&#252;r spannende Momente sorgten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was an dem &#8220;guten alten&#8221; Stimmzettel falsch sein soll, erschlie&#223;t sich mir bis heute nicht. Wenn man auch nur der geringste Zweifel am Ergebnis einer Wahl hat, geht man in den Keller, holt die Stimmzettel und z&#228;hlt einfach nochmal. Und selbst bei den &#8220;Lochkarten&#8221; in Florida, die 2000 bei den US-Pr&#228;sidentschaftswahlen f&#252;r spannende Momente sorgten (siehe auch <a href="http://www.wahlrecht.de/ausland/us-wahl.html">www.wahlrecht.de</a>), bestand zumindest eine gewi&#223;e Chance, das Stimmverhalten nachtr&#228;glich zu pr&#252;fen.</p>
<p>Seit einiger Zeit verfolge ich daher mit wachsender Sorge die aktuelle Entwicklung in Sachen &#8220;Wahlcomputer&#8221; (eine lesenswerte Zusammenfassung findet sich &#252;brigens bei DonDahlmann unter <a href="http://don.antville.org/stories/1494315/">don.antville.org</a>). Und auch die vom Chaos Computer Club vorgelegte, vernichtende Analyse der Wahlcomputer der Firma Nedap (siehe auch <a href="http://www.ccc.de/updates/2006/wahlcomputer">www.ccc.de</a>) trug nicht zu meiner Beruhigung bei.</p>
<p>Insofern kann ich nur sehr nachdr&#252;cklich an alle Leser appellieren, sich an der aktuell stattfinden Petition zur &#8220;ersatzlose Streichung des § 35 Bundeswahlgesetz (Stimmabgabe mit W&#228;hlger&#228;ten)&#8221; zu beteiligen &#8211; wenn euch euer Stimmrecht lieb ist:</p>
<p>Online-Petition: <strong><a href="http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=294">itc.napier.ac.uk</a></strong></p>
<p>Und ja: Es handelt sich um die offizielle &#8220;Adresse&#8221; des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':???:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Chaos Computer Club bring es abschlie&#223;end unter <a href="http://www.ccc.de/updates/2006/computerwahl-petition">www.ccc.de[2]</a> auf den Punkt: </p>
<blockquote><p>Die faktische Nicht&#252;berpr&#252;fbarkeit der Ausz&#228;hlung einer Computerwahl durch den B&#252;rger verletzt die fundamentalen Grunds&#228;tze der Demokratie in Deutschland und muss daher unterbunden werden. Einzig eine Wahl mit Zettel und Stift kann von normalen B&#252;rgern mit einfachen Mitteln &#252;berpr&#252;ft werden. Die DDR-Oppositionsbewegung hat dies im Mai 1989 eindrucksvoll bewiesen.</p></blockquote>
<p>In den letzten 24 Stunden sind &#252;brigens mehr als 2.000 neue Unterzeichner hinzugekommen (aktueller Stand 12:29 Uhr: 3.015 Personen), aber auch dort gilt: <strong>Jede Stimme z&#228;hlt!</strong> </p>
<p>(u.a. via <a href="http://www.golem.de/0610/48497.html">www.golem.de</a>, <a href="http://www.golem.de/0610/48205.html">www.golem.de[2]</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/sicherheit/" title="Sicherheit" rel="tag">Sicherheit</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/software/" title="Software" rel="tag">Software</a><br />
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		<title>Bildblog: Feuer mit &#214;l bek&#228;mpfen?</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/10/13/bildblog-feuer-mit-oel-bekaempfen/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 18:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aktion &#8220;Bild-Leser-Reporter&#8221; (siehe z.B. www.bildblog.de) finde ich alles andere als witzig &#8211; und sp&#228;testens, wenn irgendwelche Gaffer an Unfallstellen auch gleich Handy oder Fotoapparat z&#252;cken, wird es wirklich widerlich. Irritiert lese ich allerdings gerade von einem bestenfalls &#8220;unorthodoxen&#8221; Experiment des BILDblogs (siehe auch www.bildblog.de[2]): Denn nachdem das Landgericht Berlin vor ein paar Jahren entschieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktion &#8220;Bild-Leser-Reporter&#8221; (siehe z.B. <a href="http://www.bildblog.de/?p=1534">www.bildblog.de</a>) finde ich alles andere als witzig &#8211; und sp&#228;testens, wenn irgendwelche Gaffer an Unfallstellen auch gleich Handy oder Fotoapparat z&#252;cken, wird es wirklich widerlich.</p>
<p>Irritiert lese ich allerdings gerade von einem bestenfalls &#8220;unorthodoxen&#8221; Experiment des BILDblogs (siehe auch <a href="http://www.bildblog.de/?p=1725">www.bildblog.de[2]</a>): </p>
<blockquote><p>Denn nachdem das Landgericht Berlin vor ein paar Jahren entschieden hat, dass &#8220;Bild&#8221;-Chef Kai Diekmann &#8220;bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Pers&#246;nlichkeitsrechtsverletzung anderer sucht&#8221; und deshalb &#8220;weniger schwer durch die Verletzung seines eigenen Pers&#246;nlichkeitsrechtes belastet wird&#8221;, wollen wir Diekmanns Pers&#246;nlichkeitsrecht erneut einer Belastungsprobe aussetzen. </p>
<p>Ab sofort sucht BILDblog die besten Diekmann-Fotos.</p></blockquote>
<p>Udo Vetter kommentiert unter <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/10/13/diekmann-zum-abschuss-freigegeben/">www.lawblog.de</a>: </p>
<blockquote><p>Zur Leserreporter-Aktion der Bildzeitung hei&#223;t es: </p>
<blockquote><p>In einigen F&#228;llen gingen die Fotografierten bereits mit Erfolg juristisch gegen die Ver&#246;ffentlichungen vor.</p></blockquote>
<p>Wieso das umgekehrt nicht klappen sollte, verr&#228;t BILDblog leider nicht.</p></blockquote>
<p>Und ich werde das Gef&#252;hl nicht los, dass die &#8220;knipsenden&#8221; Personen bei der absehbaren Verletzung der jeweiligen Pers&#246;nlichkeitsrechte im Falle nachfolgender Rechtsstreitigkeiten im Regen stehen k&#246;nnten &#8211; sowohl die &#8220;Bild-Leser-Reporter&#8221; als auch die Bild-Lieferanten des BILDblogs.</p>
<p>Und auch sonst scheint mir das jetzt gestartete &#8220;Experiment&#8221; keinen Deut besser zu sein als die uns&#228;gliche Aktion des Springer-Blatts. Aber jeder so wie er mag <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':???:' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a><br />
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		<title>Doch keine private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz?</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/10/13/doch-keine-private-internet-nutzung-am-arbeitsplatz/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 17:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zugang]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[So kann es gehen. Da hatte ich unter &#8220;Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz&#8221; &#252;ber ein Urteil des Landesarbeitsgericht K&#246;ln geschrieben, das sich mit der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz besch&#228;ftigte. Dort hatte man festgestellt: Arbeitnehmer d&#252;rfen Telefon und Internet am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken nutzen, wenn ihnen dies nicht ausdr&#252;cklich verboten wurde.[...] Eine Ausnahme gelte allenfalls, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So kann es gehen. Da hatte ich unter &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/02/06/private_internet_nutzung_am_arbeitsplatz/">Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz</a>&#8221; &#252;ber ein Urteil des Landesarbeitsgericht K&#246;ln geschrieben, das sich mit der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz besch&#228;ftigte. Dort hatte man festgestellt:</p>
<blockquote><p>Arbeitnehmer d&#252;rfen Telefon und Internet am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken nutzen, wenn ihnen dies nicht ausdr&#252;cklich verboten wurde.[...]<br />
Eine Ausnahme gelte allenfalls, wenn der Mitarbeiter Telefon und Internet &#252;berm&#228;&#223;ig nutze. 80 bis 100 Stunden Internetnutzung pro Jahr seien nicht als &#252;berm&#228;&#223;ig einzustufen.</p></blockquote>
<p>Und nun stosse ich &#252;ber <a href="http://vowe.net/archives/007763.html">vowe.net</a> auf <a href="http://blog.zeit.de/arbeitsrecht/?p=18">blog.zeit.de/arbeitsrecht</a>, wo ein aktuelleres Urteil (vom Juli 2005) ins Spiel gebracht wird: </p>
<blockquote><p>Das Bundesarbeitsgericht schuf jetzt Klarheit: Auch wenn kein ausdr&#252;ckliches Verbot durch eine Klausel im Arbeitsvertrag oder durch eine Betriebsvereinbarung besteht, d&#252;rfen Arbeitnehmer das Internet zu privaten Zwecken grunds&#228;tzlich nicht nutzen. Tun sie dies doch, kann sogar eine au&#223;erordentliche K&#252;ndigung ohne vorherige Abmahnung gerechtfertigt sein (BAG 2 AZR 581/04).</p></blockquote>
<p>Der Leitsatz des Urteils liest sich zwar etwas anders (siehe auch <a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20060031.htm">www.jurpc.de</a>): </p>
<blockquote><p>Ein wichtiger Grund zur au&#223;erordentlichen K&#252;ndigung an sich kann vorliegen, wenn der Arbeitnehmer das Internet w&#228;hrend der Arbeitszeit zu privaten Zwecken in erheblichem zeitlichen Umfang (&#8220;ausschweifend&#8221;) nutzt und damit seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt.</p></blockquote>
<p>Allerdings verstehe ich das Urteil so, dass grunds&#228;tzlich jede private Nutzung f&#252;r Schwierigkeiten sorgen kann: </p>
<blockquote><p>weil der Arbeitnehmer w&#228;hrend des Surfens im Internet zu privaten Zwecken seine arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitsleistung nicht erbringt und dadurch seine Arbeitspflicht verletzt</p></blockquote>
<p>Insofern zeigt sich jedenfalls einmal mehr, dass jeder Arbeitgeber gut beraten ist, klare Regelungen f&#252;r die private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz zu treffen, da man sich &#8211; meines Erachtens &#8211; nur sehr eingeschr&#228;nkt auf eine klare Rechtslage st&#252;tzen kann.</p>

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