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Nachtrag zum 3. Twittwoch Ruhr: Twitter-Tools

von Stefan Evertz am 16.02.10 um 8:18 Uhr | Hinterlasse eine Antwort

Swiss Army Knife!
Lizenz: Creative Commons License Photo: Nitevision
Nach den nachgetragenen Links und Präsentationen zu den ersten beiden Auflagen vom Twittwoch Ruhrgebiet hier nun – wie angekündigt – auch noch die ausstehenden Links zum 3. Twittwoch Ruhrgebiet (siehe auch Twittwoch-Blog).

Da wären zum einen die versprochenen Links zu den schon etwas älteren Blogposts von Guido Brombach, die den spannenden Vortrag (Danke @gibro !) zum Einsatz von status.net / sweetcron gut ergänzen: Microblogging im Seminareinsatz / RSS-Wall statt Twitterwall. Und vor allem folgen nun die (kurz kommentierten) Links zu den von mir vorgestellten Twitter-Tools:

Spannende Twitter-User finden

Spannende Links finden

  • Readtwit “belauscht” die eigene Timeline und fängt alle Links auf, die dort genannt werden. Diese Links sind dann als personalisierter RSS-Feed verfügbar. Leider ist das Tool manchmal etwas unzuverlässig.
  • Rivva Twitter-Agent sammelt ebenfalls die getwitterten Links, gewichtet aber zusätzlich, wieviele Twitterer aus der eigenen Timeline einen Link aufgegriffen / retweetet haben. Die Nutzung ist nur per Webiste mögich, ein RSS-Feed ist derzeit nicht verfügbar. (Tool zurzeit leider nur auf Einladungsbasis nutzbar, siehe auch blog.rivva.de)

Follower-Verwaltung

  • RSSFriends (@RSSfriends) informiert per RSS-Feed über neue (Ex-)Follower.
  • Twitdiff und TwUnfollow (@twunfollow) informieren per RSS und zusätzlich per Mail über neue (Ex-)Follower.
  • Refollow (@refollow) hilft durch diverse Optionen, bei den eigenen Followern den Überblick zu behalten und z.B. auch in größerem Stil zu unfollowen. Leider ist – offenbar genau deshalb – seit kurzem die sichere OAuth-Anbindung des Tools deaktiviert worden – sehr schade :-(

Statistik
Tweets Dritter, die einem gefallen, die man wichtig findet oder bei denen man den enthaltenen Link später nochmal ansehen möchte, kann man als Favoriten markieren (“faven”). Die folgenden Tools werten die Favs aus (und stellen die markierten Tweets auch als RSS-Feed bereit):

  • Favotter (Der Klassiker)
  • Favstar (Etwas moderner, kann mit etwas mehr Daten aufwarten)
  • Und die Benutzer mit den beliebtesten Tweets schaffen es dann in die Favcharts.

CoTweet
Das Multiuser- / Multiaccount-Tool Cotweet habe ich im letzten Juli schon kurz vorgestellt. Es ist weiterhin auf Twitter beschränkt, beherrscht aber mittlerweile auch die Listenfunktion. Weiterhin empfehlenswert, auch wenn man Mitbenutzern nicht das Passwort eines Twitteraccounts verraten möchte.

NutshellMail
Das Multiaccount-Tool kann neben diversen Twitter-Accounts auch Facebook, LinkedIn und MySpace-Konten betreuen und wickelt vieles an Informationsfluss per HTML-Mail ab (für mich persönlich leider ein Minuspunkt, auch wenn es ansonsten viele interessante Funktionen mitbringt). In jedem Fall vielen Dank an Oliver Heeger (@echt) für die kompakte Einführung.

Ach ja, zum Schluss noch der Hinweis: Mich findet man bei Twitter unter @hirnrinde ;-)

Die Bonner BarCamp-Bibel

von Stefan Evertz am 29.01.10 um 20:51 Uhr | 2 Antworten

The Love of God
Lizenz: Creative Commons License Photo: JustinLowery.com
Richtig fleißig waren sie, die Jungs und in diesem Falle vor allem auch die Mädels beim Bonner Community-Dienstleister mixxt. Sie haben diverse Texte und Berichte zum Thema BarCamp-Organisation zusammengetragen, viele Stimmen und Einschätzungen von zahlreichen OrganisatorInnen eingeholt und mit dem “Leitfaden für die Organisation eines BarCamps” einen wirklich empfehlenswertes Konzentrat aus den Erfahrungen der deutschen BarCamp-Community destilliert.

Der Leitfaden soll noch weiter wachsen, ist aber schon jetzt weit mehr als ein lesenswerter Crash-Kurs für alle potentiellen BarCamp-OrganisatorInnen; in meinen Augen vermittelt er auch wenig den BarCamp-Spirit, der uns alle verbindet – ob wir nun Namenschilder gedruckt oder selbstgemalt haben wollen :twisted:

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß und viele neue Erkenntnisse mit der Bonner BarCamp-Bibel!

BarCampCologne3: Mein Fazit

von Stefan Evertz am 09.06.09 um 8:00 Uhr | 6 Antworten

Barcamp Cologne 3

Noch keine zwei Tage ist es her, da war ich noch mittendrin beim 3. Kölner BarCamp. Und wie eigentlich immer war es ein Fest. Die zahlreichen Sponsoren haben für ein tolles Gesamtpaket zusammengelegt (wobei ich hier besonders dem “Gastgeber” QSC und nicht zuletzt auch dem WLAN-Gott danken möchte, der in Person von Christian Ebert einen ausgezeichneten Job in Sachen WLAN-Versorgung erledigt hat. Durchgehend eine gute Anbindung – überall und jederzeit. Und eine solche Hochverfügbarkeit scheint mir in einer Zeit, in der die Smartphone-Quote weiter sprunghaft ansteigt (und die Notebook-Quote bestenfalls leicht sinkt), einen Extra-Daumen wert zu sein.

Also: Danke an die Sponsoren!

Medium: www.slideshare.net

Link: www.slideshare.net

Nachfolgend möchte ich noch auf drei Punkte genauer eingehen, wobei ich die beiden ersten Punkte nicht als Kritik, sondern höchstens als Beobachtungen bzw. Verbesserungsvorschläge sehe. Vor allem ändern sie überhaupt nichts an meinem grundsätzlich positiven Fazit zur Veranstaltung.

Sessionlänge
Es gibt schon lange die Erkenntnis “Eine Sache braucht so viel Zeit, wie man für sie eingeplant hat”. Vor diesem Hintergrund wäre wohl fast jede Sessionlänge “zu kurz”. Wenn man aber eine “übliche” Länge einer Präsentation von 15-20 Minuten ansetzt, dann bleibt bei der diesmal gewählten Gesamtlänge von 30 Minuten (+ 15 Minuten Puffer / Pause) definitiv zu wenig Zeit für die Diskussionen. Und das ist schon deswegen sehr schade, weil sich genau aus diesen Diskussionen oft die späteren vertiefenden Gespräche ergeben, die BarCamps erst richtig spannend machen. Meines Erachtens bleibt daher weiterhin die optimale Sessionlänge 45 Minuten (+ 15 Minuten Puffer / Pause).

Namensschilder
Ja, ich gestehe: Ich war einer von denen (bzw. den wenigen), die sich kurz vorm BarCampCologne3 ein älteres Namensschild aus dem Stapel gegriffen haben. Denn die Überlegung, diesmal Klebeband und Stifte als Basis für “Do-it-yourself”-Schilder zu verwenden und eben keine Namensschilder zu drucken, halte ich weiterhin für nicht sinnvoll:

Meine Handschrift ist selbst auf der nach oben offenen Arzt- (und Anwalts-)Skala als ausserordentlich schlecht lesbar einzustufen. Und unabhängig von der reinen Lesbarkeit vergessen leider sehr viele Menschen, was man so auf ein Namensschild schreiben sollte. Ich habe z.B. mehrfach nur den Vornamen gelesen. Bei den etwas bekannteren Teilnehmern mag das vielleicht noch funktionieren, beim Rest leider nicht. Und es muss sicher nicht die korrekte Gesellschaftsform der Firma notiert sein, aber ein kurzer Hinweis auf Blog, Twitter-Nick oder die Firma kann durchaus hilfreich sein.

Passives Gemecker
Was mich vor Ort und auch bei ähnlichen Veranstaltungen echt nervt, ist die ungesunde Mischung aus Konsumhaltung und Meckerbereitschaft. Da darf man vor allem immer lesen (und zum Teil auch hören), dass die Sessions nicht gut waren oder sind. Und dann frage ich mich schon, welchen Teil des Konzeptes die betreffenden Personen nicht verstanden haben (oder verstehen wollten). Denn Art, Umfang und Qualität der angebotenen Sessions stehen und fallen mit den Teilnehmern. Und wenn jemand ein Thema vermisst, dann kann er morgens zum Mikro greifen und eine eigene Session vorschlagen – spätestens am zweiten Tag. Oft genug passiert dies ja auch. Aber für die anderen könnten die “klassischen”, bereits ausführlich vorab dokumentierten und geplanten Konferenzen eventuell eine bessere Alternative darstellen…

Aber jetzt: Vielen Dank an die OrganisatorInnen!

Und natürlich bedanke ich mich auch bei den mehr als 250 Teilnehmern und Teilnehmerinnnen, die (wieder mal) aus einer Idee eine spannende Konferenz gemacht haben. Es war toll! Und wie so oft nach einem BarCamp gilt wieder mal die Erkenntnis:

...wie ein vom Kollektiv getrennter Borg

Bis zum nächsten Kollektiv-Treffen!

P.S. Weitere Quellen
Es gibt eine wachsende Zahl von Berichten (mein absoluter Lieblings-Fazitartikel stammt übrigens von Sascha Aßbach) sowie eine Video-Aufzeichnung von den beiden Sessionplanungen und den Sessions im sog. Show-Room bei make.tv. Bilder finden sich z.B. bei Flickr und bei ipernity.

P.P.S. Die Notizen zu den beiden Sessions, die ich am Sonntag gehalten habe, folgen im Laufe des Tages – versprochen :roll:

Nachtrag 10.06.09, 12:01 Uhr:
Zumindest die erste Session (“BCC3: Notizen zur Nokia / S60-Session“) konnte ich mittlerweile aufarbeiten. Bei dem Tempo ist aich spätestens am Wochenende mit einem Artikel zur zweiten Session zu rechnen :???:

BarCamp Stuttgart: Gut wars!

von Stefan Evertz am 30.09.08 um 13:20 Uhr | 13 Antworten

Am zurückliegenden Wochenende hatte ich das Vergnügen, am ersten Stuttgarter BarCamp (und meinem siebten ***Camp insgesamt) teilzunehmen. Und ein Vergnügen war es definitiv, sowohl was die Organisation, die gastronomische Versorgung und vor allem die zahlreichen Begegnungen betrifft.
BarCamp Stuttgart
Aber alles der Reihe nach – Achtung, wird etwas länger :-)
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BarCampRuhr: Tipps und Ideen für die Organisation (Update)

von Stefan Evertz am 27.03.08 um 9:24 Uhr | 19 Antworten

barcampruhr

Nachfolgend habe ich einige Überlegungen, Gedanken und Erkenntnisse zusammengestellt, die sich aus der Planung und der Durchführung des BarCampRuhr ergeben haben (Achtung, ist etwas länger geworden…). Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen Organisator künftiger BarCamps hilfreich ;) Anmerkungen und Ergänzungen könnt Ihr natürlich gerne per Kommentar dazupacken!
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