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	<title>hirnrinde.de &#187; Internet-Zugang</title>
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	<description>Das Blog von Stefan Evertz</description>
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		<title>Schnelles Lebenszeichen und eine neue Lieblingstasse</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 14:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Turbulent waren sie schon, die letzten vier Wochen. Ende Mai durfte ich im Zuge einer (Heim-)Reise von Dresden nach Essen das Service-Konzept der Bahn in vollem Umfang austesten &#8211; am Ende wurden aus geplanten 8 Stunden Reisezeit wunderbare 12 Stunden (Bericht folgt). Es folgte dann &#8211; neben einer guten Auslastung im Job inkl. weiterer Ausfl&#252;ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Turbulent waren sie schon, die letzten vier Wochen. Ende Mai durfte ich im Zuge einer (Heim-)Reise von Dresden nach Essen das Service-Konzept der Bahn in vollem Umfang austesten &#8211; am Ende wurden aus geplanten 8 Stunden Reisezeit wunderbare 12 Stunden (Bericht folgt). Es folgte dann &#8211; neben einer guten Auslastung im Job inkl. weiterer Ausfl&#252;ge &#8211; das <strong>SocialCamp </strong>am 14./15. Juni in Berlin (siehe <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2008/05/12/erstes-socialcamp-alte-idee-mit-neuen-akteuren/">Vorbericht</a>; auch hier sind Berichte in Vorbereitung). Von Berlin aus f&#252;hrte mich dann eine Tagesreise mit der deutschen und niederl&#228;ndischen Bahn zu meiner &#8220;vorgefahrenen&#8221; Familie in den wohlverdienten <strong>Urlaub</strong>.</p>
<p>Dieser Holland-Urlaub brachte dann gleich mehrere Premieren mit sich. Zum einen d&#252;rfte dies der erste Urlaub seit langem gewesen sein, bei dem ich <strong>Internet-Zugang</strong> hatte. Eigentlich habe ich diesen aber nur genutzt, um meine Tipps f&#252;r die <strong>Twitter-Tipprunde</strong> (<a href="http://www.kicktipp.de/twitter/">www.kicktipp.de/twitter</a>) zur EM zu aktualisieren. Warum ich dort aktuell &#8211; und zumindest bis heute abend &#8211; auf Platz 1 liege, wei&#223; aber wohl nur der Kaiser&#8230;</p>
<p>Wesentlich schr&#228;ger war aber das Gef&#252;hl, <strong>die drei deutschen EM-Spiele</strong> in diesem Zeitraum (letztes Gruppenspiel bis zum Halbfinale) <strong>in Holland</strong> anzusehen. Normalerweise begleitet einen mittlerweile beim Ansehen solcher Spiele das &#8220;<strong>Deutsche Rauschen</strong>&#8220;. Man sieht die deutsche Fahne an vielen H&#228;usern und Autos, die Titelseiten der Zeitungen besch&#228;ftigen sich tagt&#228;glich mit den Spielen und vor allem h&#246;rt man &#8211; vor allem bei ge&#246;ffnetem Fenster &#8211; die mitleidenden (oder gelegentlich auch -feiernden) Nachbarn. In erfreulichen Momenten kommt es dann gelegentlich auch zu mi&#223;br&#228;uchlicher Nutzung von Nebelh&#246;rnern oder anderen druckluftgetriebenen L&#228;rmverursachern. In Holland fiel das naturgem&#228;&#223; komplett weg &#8211; und das nicht erst seit dem Ausscheiden der Niederlande im Viertelfinale gegen Russland. Die Stille beim entscheidenden Lahm-Tor gegen die T&#252;rkei war jedenfalls ohrenbet&#228;ubend. So &#228;hnlich muss sich wohl Weihnachten in der S&#252;dsee anf&#252;hlen&#8230;</p>
<p>Mittlerweile sind wir nun wieder aus einem sch&#246;nen, entspannenden und ausgesprochen sonnenverw&#246;hnten Urlaub heimgekehrt. Und in unruhiger Erwartung des in wenigen Stunden beginnenden EM-Finales sei nachfolgend noch schnell meine <strong>aktuelle Lieblingstasse</strong> vorgestellt &#8211; meinen <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/02/20/anti_motivation_im_buro/">bisherigen Favoriten</a> hat es leider vor einiger Zeit zerlegt  <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':sad:' class='wp-smiley' />  </p>
<p><img src="http://www.hirnrinde.de/media/deutschlandtasse.jpg" alt="Deutschlandtasse" title="Deutschlandtasse" width="396" height="450" class="alignnone size-full wp-image-804" /></p>
<p>Und jetzt gehe ich nachsehen, ob das Bier schon kalt genug ist.</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/kaffee/" title="Kaffee" rel="tag">Kaffee</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/niederlande/" title="Niederlande" rel="tag">Niederlande</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/reisen/" title="Reisen" rel="tag">Reisen</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/socialcamp/" title="SocialCamp" rel="tag">SocialCamp</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/sport/" title="Sport" rel="tag">Sport</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/urlaub/" title="Urlaub" rel="tag">Urlaub</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/veranstaltung/" title="Veranstaltung" rel="tag">Veranstaltung</a><br />
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		<title>Surfen im &#246;ffentlichen Dienst: Milliardenfache Verschwendung?</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2007/04/14/surfen-im-oeffentlichen-dienst-milliardenfache-verschwendung/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 13:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Nutzungsverhalten]]></category>
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		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend unter www.heise.de[1] noch &#8220;Rechnungshof kritisiert private Internetnutzung in Berliner Verwaltung&#8221; getitelt wurde, erregte der Titel bei www.spiegel.de wesentlich st&#228;rker mein Gem&#252;t Interesse: &#8220;Private Surftouren f&#252;r 50 Millionen Euro&#8221; Und es ist in der Tat h&#228;&#223;lich, aber nicht &#252;berraschend, was da laut taz der Landesrechnungshof Berlin festgestellt hat (siehe auch www.taz.de): Insgesamt verf&#252;gen die Verwaltungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend unter <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/88119">www.heise.de[1]</a> noch &#8220;Rechnungshof kritisiert private Internetnutzung in Berliner Verwaltung&#8221; getitelt wurde, erregte der Titel bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,476753,00.html">www.spiegel.de</a> wesentlich st&#228;rker mein <del>Gem&#252;t</del> Interesse: &#8220;Private Surftouren f&#252;r 50 Millionen Euro&#8221;</p>
<p>Und es ist in der Tat h&#228;&#223;lich, aber nicht &#252;berraschend, was da laut taz der Landesrechnungshof Berlin festgestellt hat (siehe auch <a href="http://www.taz.de/pt/2007/04/12/a0175.1/text">www.taz.de</a>): </p>
<blockquote><p>Insgesamt verf&#252;gen die Verwaltungen Berlins &#252;ber sch&#228;tzungsweise rund 60.000 bis 70.000 Computer mit Internetanschluss. Durch die missbr&#228;uchliche Verwendung von Arbeitszeit und Internetnutzung der Staatsdiener entstehen dem Land j&#228;hrlich Kosten im Bereich von &#8220;deutlich &#252;ber 50 Millionen Euro&#8221;, so der Bericht.</p></blockquote>
<p>Der Betrag an sich ist schon &#8220;beeindruckend&#8221;. Wirklich erschreckend wird es aber, wenn man diese Werte auf die gesamte Bundesrepublik hochrechnet, was ich im folgenden in zwei Varianten versuchen m&#246;chte: </p>
<p><strong>Variante A</strong><br />
Basis: Werte des Statistischen Bundesamtes f&#252;r 2005, siehe auch  <a href="http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb26_jahrtab60.asp">www.statistik-portal.de</a>): </p>
<blockquote><p>Besch&#228;ftigte Berlin (&#8220;Berlin&#8221;): 140.200<br />
Besch&#228;ftigte &#246;ffentlicher Dienst (&#8220;BRD&#8221;): 4.599.000<br />
Berechnung: BRD / Berlin x 50 Millionen = 1.640.156.919 Euro &#8211; oder kurz gesagt: <strong>1,6 Milliarden Euro!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Variante B</strong><br />
Laut <a href="http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb24_jahrtab58.asp">www.statistik-portal.de[2]</a> entstanden im Jahr 2005 dem Land Berlin 6,642 Mrd. Euro Personalkosten. Umgerechnet auf die 140.000 Besch&#228;ftigten (und ca. 1.600 Arbeitsstunden pro Jahr) kostet die einzelne Stunde knapp 30 Euro. Wenn man nun die laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts K&#246;ln (siehe auch &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/02/06/private_internet_nutzung_am_arbeitsplatz/">Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz</a>&#8220;) &#8220;als nicht &#252;berm&#228;&#223;ig einzustufende&#8221; Surfzeit von 100 Stunden pro Jahr ansetzt, entspricht dies knapp 3.000 Euro &#8220;Surfkosten&#8221; pro Person. Bei 70.000 Computern w&#252;rde dies auf j&#228;hrliche Surfkosten von bis zu 200 Millionen Euro nur f&#252;r das Land Berlin bzw. <strong>mehr als 6 Milliarden Euro f&#252;r alle Besch&#228;ftigten im &#246;ffentlichen Dienst</strong> hinauslaufen.</p>
<p><strong>Internet-Nutzung / Tag</strong><br />
Schauen wir uns nun noch kurz die t&#228;gliche Surfzeit an, die sich aus beiden Varianten ergeben w&#252;rde. Wenn man den vom Landesrechnungshof genannten Schaden auf die Zahl der Computer bezieht, betragen die jeweiligen Kosten 713 Euro j&#228;hrlich; bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 29,60 Euro entspricht dies 24 Surfstunden pro Jahr. Die Zeit f&#252;r die private Internetnutzung betr&#228;gt daher bei <strong>Variante A 7 Minuten pro Arbeitstag </strong> (bei 200 Tagen pro Jahr). </p>
<p><strong>In Variante B w&#228;ren es etwa 30 Minuten pro Arbeitstag</strong> (100 Stunden auf 200 Arbeitstage). Nicht nur an Arbeitspl&#228;tzen &#8220;mit Publikumsverkehr&#8221; d&#252;rfte es allerdings schwer werden, eine halbe Stunde mit (privatem) Surfen zu verbringen &#8211; und die im Urteil genannten Werte sind sicherlich als Maximal- und nicht als Durchschnittswerte zu sehen. Die 7 Minuten (auf Basis der Rechnungshofs-Werte) scheinen mir allerdings sehr plausibel und auch realisierbar zu sein.</p>
<p>Erw&#228;hnenswert ist dann noch der Versuch des Berliner Innensenators Ehrhart K&#246;rting, die H&#246;he des &#8220;Schadens&#8221; herunterzuspielen (siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/88225">www.heise.de[2]</a>): </p>
<blockquote><p>F&#252;r abwegig halte er auch, aus der vermeintlich &#252;berwiegend privaten Nutzung des Internets einen Schaden von 50 Millionen Euro f&#252;r das Land zu konstruieren, sagte K&#246;rting. Dieser gesch&#228;tzte Schaden beruhe auf &#8220;tiefstem Gewerkschaftsdenken&#8221;, wer privat im Internet unterwegs ist, arbeite nicht und verschwende &#246;ffentliches Geld. &#8220;Nein, es kommt nicht nur auf die Zeit an, es kommt auf die Leistung an&#8221;, betonte der Innensenator. Es gebe eine Dienstvereinbarung f&#252;r die &#246;ffentliche Verwaltung, das Internet nur in Ausnahmef&#228;llen privat zu nutzen. &#8220;Doch es ist weltfremd, die private Nutzung ganz verbieten zu wollen, wenn die Mitarbeiter ihren Job top erledigen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es ist sicherlich erfreulich, dass sich der Innensenator vor seine Mitarbeiter stellt. Das Argument hinkt allerdings ein wenig: Auch wenn die Mitarbeiter die geforderte Leistung erbringen, kann etwas mit Stellenzuschnitten und Arbeitsplatzbeschreibungen nicht stimmen, wenn noch Zeit f&#252;r private Surftouren verf&#252;gbar ist &#8211; egal ob nun 7 oder 30 Minuten pro Tag. Es w&#252;rde mich nicht wundern, wenn dieses Argument als Bumerang den Kopf des Innensenators <del>kostet</del> trifft.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Man kann sich insgesamt durchaus &#252;ber die Belastbarkeit der genannten und berechneten Zahlen streiten. Gerade die Werte der Variante B d&#252;rften angesichts des wachsenden Leistungsdrucks auch im &#246;ffentlichen Dienst nur schwer zu erreichen sein. Und selbst die vom Landesrechnungshof ermittelten Werte basieren auf stichprobenartiger Erhebung der aufgerufenen Seiten, ohne die zeitliche Dimension zu ber&#252;cksichtigen. </p>
<p>Andererseits bef&#252;rchte ich, dass der Umfang der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz mit 7 Minuten pro Tag bestenfalls einen Minimalwert darstellt und wohl eher als Spitze des Eisbergs anzusehen ist&#8230; </p>
<p>Ich glaube &#252;brigens nicht, dass es hier einen erw&#228;hnenswerten Unterschied zwischen &#246;ffentlichen oder privaten Arbeitgebern gibt. Obwohl, einen kleinen Unterschied gibt es dann doch: <strong>Die Privatunternehmen bzw. deren Besch&#228;ftigten verschwenden nicht auf diese Weise mindestens 1 Milliarde &#8220;unserer&#8221; Steuergelder pro Jahr!</strong></p>
<p>Insofern ist es ganz sicher nicht damit getan, nur auf die Berliner Senatsverwaltung zu blicken &#8211; ich sehe leider keinen Grund, warum das Problem nicht genauso bei allen anderen &#246;ffentlichen Verwaltungen auftreten sollte. Es wundert mich daher schon, warum noch niemand obige Berechnungen angestellt hat. Oder liege ich mit meinen Berechnungen und &#220;berlegungen so sehr falsch? Irgendwie hoffe ich das jedenfalls&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/arbeitswelt/" title="Arbeitswelt" rel="tag">Arbeitswelt</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/berlin/" title="Berlin" rel="tag">Berlin</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/nutzungsverhalten/" title="Nutzungsverhalten" rel="tag">Nutzungsverhalten</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/statistik/" title="Statistik" rel="tag">Statistik</a><br />
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		<title>Doch keine private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 17:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So kann es gehen. Da hatte ich unter &#8220;Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz&#8221; &#252;ber ein Urteil des Landesarbeitsgericht K&#246;ln geschrieben, das sich mit der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz besch&#228;ftigte. Dort hatte man festgestellt: Arbeitnehmer d&#252;rfen Telefon und Internet am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken nutzen, wenn ihnen dies nicht ausdr&#252;cklich verboten wurde.[...] Eine Ausnahme gelte allenfalls, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So kann es gehen. Da hatte ich unter &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/02/06/private_internet_nutzung_am_arbeitsplatz/">Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz</a>&#8221; &#252;ber ein Urteil des Landesarbeitsgericht K&#246;ln geschrieben, das sich mit der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz besch&#228;ftigte. Dort hatte man festgestellt:</p>
<blockquote><p>Arbeitnehmer d&#252;rfen Telefon und Internet am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken nutzen, wenn ihnen dies nicht ausdr&#252;cklich verboten wurde.[...]<br />
Eine Ausnahme gelte allenfalls, wenn der Mitarbeiter Telefon und Internet &#252;berm&#228;&#223;ig nutze. 80 bis 100 Stunden Internetnutzung pro Jahr seien nicht als &#252;berm&#228;&#223;ig einzustufen.</p></blockquote>
<p>Und nun stosse ich &#252;ber <a href="http://vowe.net/archives/007763.html">vowe.net</a> auf <a href="http://blog.zeit.de/arbeitsrecht/?p=18">blog.zeit.de/arbeitsrecht</a>, wo ein aktuelleres Urteil (vom Juli 2005) ins Spiel gebracht wird: </p>
<blockquote><p>Das Bundesarbeitsgericht schuf jetzt Klarheit: Auch wenn kein ausdr&#252;ckliches Verbot durch eine Klausel im Arbeitsvertrag oder durch eine Betriebsvereinbarung besteht, d&#252;rfen Arbeitnehmer das Internet zu privaten Zwecken grunds&#228;tzlich nicht nutzen. Tun sie dies doch, kann sogar eine au&#223;erordentliche K&#252;ndigung ohne vorherige Abmahnung gerechtfertigt sein (BAG 2 AZR 581/04).</p></blockquote>
<p>Der Leitsatz des Urteils liest sich zwar etwas anders (siehe auch <a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20060031.htm">www.jurpc.de</a>): </p>
<blockquote><p>Ein wichtiger Grund zur au&#223;erordentlichen K&#252;ndigung an sich kann vorliegen, wenn der Arbeitnehmer das Internet w&#228;hrend der Arbeitszeit zu privaten Zwecken in erheblichem zeitlichen Umfang (&#8220;ausschweifend&#8221;) nutzt und damit seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt.</p></blockquote>
<p>Allerdings verstehe ich das Urteil so, dass grunds&#228;tzlich jede private Nutzung f&#252;r Schwierigkeiten sorgen kann: </p>
<blockquote><p>weil der Arbeitnehmer w&#228;hrend des Surfens im Internet zu privaten Zwecken seine arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitsleistung nicht erbringt und dadurch seine Arbeitspflicht verletzt</p></blockquote>
<p>Insofern zeigt sich jedenfalls einmal mehr, dass jeder Arbeitgeber gut beraten ist, klare Regelungen f&#252;r die private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz zu treffen, da man sich &#8211; meines Erachtens &#8211; nur sehr eingeschr&#228;nkt auf eine klare Rechtslage st&#252;tzen kann.</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/arbeitswelt/" title="Arbeitswelt" rel="tag">Arbeitswelt</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/nutzungsverhalten/" title="Nutzungsverhalten" rel="tag">Nutzungsverhalten</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/urteil/" title="Urteil" rel="tag">Urteil</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Wie das Internet funktioniert</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Sep 2006 21:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zugang]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist zwar nicht mehr ganz frisch, aber nach wie vor sehenswert: Das Video, in dem die &#8220;Sendung mit der Maus&#8221; erkl&#228;rt, wie das Internet funktioniert. (Wer das ganze lieber als Foto-Roman m&#246;chte, wird &#252;brigens unter www.wdrmaus.de f&#252;ndig) Medium: www.youtube.com Link: www.youtube.com Und auch wenn immer mehr Benutzer das schnelle DSL nutzen, gibt es sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwar nicht mehr ganz frisch, aber nach wie vor sehenswert: Das Video, in dem die &#8220;Sendung mit der Maus&#8221; erkl&#228;rt, wie das Internet funktioniert. (Wer das ganze lieber als Foto-Roman m&#246;chte, wird &#252;brigens unter <a href="http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/internet/">www.wdrmaus.de</a> f&#252;ndig)</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/QZMGGbfY7FQ"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QZMGGbfY7FQ" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QZMGGbfY7FQ">www.youtube.com</a></p>
<p>Und auch wenn immer mehr Benutzer das schnelle DSL nutzen, gibt es sie doch immer noch: Die Modem-Benutzer (siehe auch <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/04/26/mythos_breitband_und_blog_optimierung">Mythos Breitband und Blog-Optimierung</a>)</p>
<p>Wer sich nun schon immer gefragt hat, wie eigentlich diese merkw&#252;rdigen T&#246;ne beim Verbindungsaufbau eines Modems zustande kommen, dem hilft das folgende Video weiter, &#252;ber das ich bei <a href="http://www.ehrensenf.de/2006/09/22/hitze-ring-affen-portraits-satanische-botschaften/">www.ehrensenf.de</a> gestolpert bin:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/AgqEIp2YmtE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AgqEIp2YmtE" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AgqEIp2YmtE">www.youtube.com</a></p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fun/" title="Fun" rel="tag">Fun</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a><br />
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		<title>Stromberg wirbt f&#252;r Film- und Surf-Vergn&#252;gen</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/09/09/stromberg-wirbt-fuer-film-und-surf-vergnuegen/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Sep 2006 14:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<description><![CDATA[Bernd Stromberg, die vermutlich bekannteste Wucherung des mittleren Managements, ist zwar eine fiktive Figur, wird aber erschreckend glaubw&#252;rdig von Christoph Maria Herbst verk&#246;rpert (siehe auch de.wikipedia.org). Es war zu bef&#252;rchten, dass er fr&#252;her oder sp&#228;ter seinen Weg auch in den virtuellen Welten Hollywoods finden w&#252;rde: Medium: www.youtube.com Link: www.youtube.com Das Auftauchen von Stromberg in diverse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Stromberg, die vermutlich bekannteste Wucherung des mittleren Managements, ist zwar eine fiktive Figur, wird aber erschreckend glaubw&#252;rdig von Christoph Maria Herbst verk&#246;rpert (siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromberg_%28Fernsehserie%29">de.wikipedia.org</a>). Es war zu bef&#252;rchten, dass er fr&#252;her oder sp&#228;ter seinen Weg auch in den virtuellen Welten Hollywoods finden w&#252;rde:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/TTS5e_6fLYU"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TTS5e_6fLYU" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TTS5e_6fLYU">www.youtube.com</a></p>
<p>Das Auftauchen von Stromberg in diverse &#8220;Blockbuster&#8221;-Filme macht jedenfalls Laune &#8211; und toppt Leos Auftritt in <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/04/24/titanic_2/">Titanic: Two the Surface</a> in jedem Fall. Wie in den Kommentaren bei <a href="http://www.kopflos.eu/index.php/stromberg-meets-hollywood/">www.kopflos.eu</a> zu lesen ist, scheint die ungew&#246;hnlich hohe Qualit&#228;t des Trailers ihren Grund zu haben: </p>
<blockquote><p>ProSieben hat bei uns in der Agentur das neue Programm pr&#228;sentiert und dieser Trailer leitet die Spielfilm-Highlights der n&#228;chstenen Monate ein.</p></blockquote>
<p>(via <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/09/08/stromberg-at-the-movies/">www.fuenf-filmfreunde.de</a>)</p>
<p>Und zur &#220;berbr&#252;ckung der Wartezeit bis zur dritten Staffel von Stromberg (Sendetermin wohl irgendwann in 2007) kann man sich ja die mittlerweile vier Werbespots g&#246;nnen, in denen Stromberg die Vorz&#252;ge des DSL-Anbieters Tele2 auf seine Weise herausstellt (siehe auch <a href="http://www.werbeblogger.de/index.php/2006/03/22/stromberg_der_heizer">www.werbeblogger.de</a>). Die vier Spots (und ein &#8220;Making Of&#8221;) kann man sich als MPEG-Datei unter <a href="http://tele2.de/standalone/stromberg.html">tele2.de</a> herunterladen.</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/filme/" title="Filme" rel="tag">Filme</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fun/" title="Fun" rel="tag">Fun</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/video/" title="Video" rel="tag">Video</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/werbung/" title="Werbung" rel="tag">Werbung</a><br />
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		</item>
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		<title>Der Office-Browser</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/08/04/der-office-browser/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Aug 2006 21:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Fake]]></category>
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		<description><![CDATA[Surfen w&#228;hrend der Arbeitszeit &#8211; das wird wohl immer ein Grenzgang bleiben, egal wie die Rechtslage und die Vereinbarungen im Betrieb aussehen (siehe auch &#8220;Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz&#8220;). Mit dem skurrilen Tool &#8220;Workfriendly&#8221; kann man nun unter dem Word- bzw. Office-M&#228;ntelchen die bevorzugten Blogs (und andere Websites) besuchen, ohne das der Chef etwas merkt. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Surfen w&#228;hrend der Arbeitszeit &#8211; das wird wohl immer ein Grenzgang bleiben, egal wie die Rechtslage und die Vereinbarungen im Betrieb aussehen (siehe auch &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/02/06/private_internet_nutzung_am_arbeitsplatz/">Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz</a>&#8220;). Mit dem skurrilen Tool &#8220;Workfriendly&#8221; kann man nun unter dem Word- bzw. Office-M&#228;ntelchen die bevorzugten Blogs (und andere Websites) besuchen, ohne das der Chef etwas merkt. Auf die Bilder und das gewohnte Layout muss man dabei allerdings verzichten. Und f&#252;r die heiklen Momente gibt es dann noch den &#8220;Boss Key&#8221; links oben:</p>
<p><img id="image472" src="http://www.hirnrinde.de/media/workfriendly.gif" alt="hirnrinde.de via workfriendly" /></p>
<p>Workfriendly starten: <a href="http://www.workfriendly.net/">www.workfriendly.net</a> (JavaScript erforderlich, Popups sollten zugelassen werden; die Darstellung in Opera hakt allerdings etwas&#8230;)</p>
<p>Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine deutschsprachige Oberfl&#228;che &#8211; f&#252;r den etwas sorgf&#228;ltigeren Chef. Aber das mit der falschen Titelzeile d&#252;rfte selbst der penibelste Chef nicht bemerken <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(via <a href="http://www.spreeblick.com/2006/08/04/arbeitsfreundlich/">www.spreeblick.com</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/arbeitswelt/" title="Arbeitswelt" rel="tag">Arbeitswelt</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/browser/" title="Browser" rel="tag">Browser</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fake/" title="Fake" rel="tag">Fake</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fun/" title="Fun" rel="tag">Fun</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/nutzungsverhalten/" title="Nutzungsverhalten" rel="tag">Nutzungsverhalten</a><br />
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		<title>GEZ gehts an die Kostenstellen</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/06/18/gez-gehts-an-die-kostenstellen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jun 2006 19:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich dreht mal einer den Spie&#223; um &#8211; und geht den &#246;ffentlich-rechtlichen Surfern an die Budgets. Nicht zuletzt k&#246;nnten so auch die m&#246;glicherweise k&#252;nftig f&#228;lligen GEZ-Geb&#252;hren f&#252;r PC und Webserver wieder &#8220;refinanziert&#8221; werden Armin Meier schreibt unter www.farliblog.de: Ab sofort ist dieses Blog f&#252;r alle Besucher kostenpflichtig, die &#252;ber Rechner &#246;ffentlich-rechtlicher Institutionen hier lesen. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich dreht mal einer den Spie&#223; um &#8211; und geht den &#246;ffentlich-rechtlichen Surfern an die Budgets. Nicht zuletzt k&#246;nnten so auch die m&#246;glicherweise k&#252;nftig f&#228;lligen GEZ-Geb&#252;hren f&#252;r PC und <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/05/18/gez-gebuehren-fuer-webserver/">Webserver</a> wieder &#8220;refinanziert&#8221; werden <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Armin Meier schreibt unter <a href="http://www.farliblog.de/2006/06/18/kostenpflichtig-fuer-oeffentlich-rechtliche/">www.farliblog.de</a>: </p>
<blockquote><p>Ab sofort ist dieses Blog f&#252;r alle Besucher kostenpflichtig, die &#252;ber Rechner &#246;ffentlich-rechtlicher Institutionen hier lesen. Ein entsprechender Absatz ist unter Kontakt + Nutzung zu finden. Wenn der Staat mich schr&#246;pfen will, schr&#246;pfe ich zur&#252;ck <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die ersten Rechnungen gehen am 15. Juli raus, denn die entsprechenden Rechner einiger Institutionen hab ich schon in meinen Statistiken gefunden.</p></blockquote>
<p>Und die passenden Nutzungsbedingungen gibt es auch schon unter <a href="http://www.farliblog.de/ueber/">www.farliblog.de[2]</a>: </p>
<blockquote><p>F&#252;r Mitarbeiter &#246;ffentlich-rechtlicher Institutionen wie den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, dem Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst, Milit&#228;rischer Abwehrdienst, Ministerien und andere Bundes- und Landesregierungsstellen sowie Institutionen der Kommunen ist diese Seite kostenpflichtig. Der Besuch dieser Seite schl&#228;gt mit 17,83 Euro pro Besucher und Monat zu Buche und wird von mir jeweils zum 15. des Folgemonats schriftlich in Rechnung gestellt. Bei einmaligen Besuchern wird davon ausgegangen, dass sie auch weiterhin die technischen M&#246;glichkeiten haben, diese Seite zu besuchen. Aus diesem Grund werden monatliche Folgekosten in gleicher H&#246;he f&#228;llig, die der Besucher per &#220;berweisung oder Bankeinzug erstatten kann, bis er nachweist, dass es ihm technisch nicht mehr m&#246;glich ist, diese Seite zu besuchen. Ich bitte um Verst&#228;ndnis daf&#252;r, dass ich zur Kontrolle gegebenenfalls pers&#246;nlich erscheine. </p>
<p>Diese Ma&#223;nahme ist leider n&#246;tig, da mit der wachsenden Steuerlast, den bereits bestehenden Abgaben auf Rundfunkger&#228;te und der f&#252;r die Zukunft geplanten Abgabe auf internetf&#228;hige Computer eine Refinanzierung dieser Seite n&#246;tig ist. Auch diese Seite kostet mich wertvolle Arbeitszeit, sowie Server- und Energiekosten. Der Kauf der n&#246;tigen Programme zum Gestalten dieser Seite verursacht ebenfalls Kosten, die dadurch wieder aufgefangen werden m&#252;ssen.</p></blockquote>
<p>Ich bin zwar &#8220;ein bisschen&#8221; skeptisch, ob die juristische Basis nicht etwas wackelig ist <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber besser kann man wohl den absurden Charakter der geplanten Ausweitung der GEZ-Geb&#252;hren nicht an den Pranger stellen. Und mit der Unruhe, die durch solche Rechnungen in den entsprechenden Verwaltungsapparaten entstehen d&#252;rfte, k&#246;nnte ich wohl auch leben. Ich bin jedenfalls schon auf die Reaktion aus den Amtsstuben gespannt&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_twisted.gif' alt=':twisted:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/06/18/blogs-offentlich-rechliche-zahlen/">www.lawblog.de</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fernsehen/" title="Fernsehen" rel="tag">Fernsehen</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/gez/" title="GEZ" rel="tag">GEZ</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a><br />
]]></content:encoded>
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		<title>Gegen GEZ: Nun auch verdi</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/06/06/gegen-gez-nun-auch-verdi/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jun 2006 22:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In die langsam aufkommende Wellenfront gegen die ab dem 01.01.2007 geplante GEZ-Geb&#252;hr f&#252;r internetf&#228;hige PC-Systeme hat sich nun auch verdi eingereiht. Die &#8220;Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft&#8221; hat unter einen offenen Brief an J&#252;rgen R&#252;ttgers in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Ministerpr&#228;sidentenkonferenz geschrieben und diesen auch unter freie.verdi.de ver&#246;ffentlicht: Die Bundeskommission protestiert dagegen, dass Selbstst&#228;ndige ab 2007 die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In die langsam aufkommende Wellenfront gegen die ab dem 01.01.2007 geplante GEZ-Geb&#252;hr f&#252;r internetf&#228;hige PC-Systeme hat sich nun auch verdi eingereiht. </p>
<p>Die &#8220;Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft&#8221; hat unter einen offenen Brief an J&#252;rgen R&#252;ttgers in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Ministerpr&#228;sidentenkonferenz geschrieben und diesen auch unter <a href="http://freie.verdi.de/politik_kampagnen/gez-gebuehr">freie.verdi.de</a> ver&#246;ffentlicht:</p>
<blockquote><p>Die Bundeskommission protestiert dagegen, dass Selbstst&#228;ndige ab 2007 die TV- und Radiogeb&#252;hr f&#252;r beruflich genutzte internetf&#228;hige Computer zahlen sollen. Diese Geb&#252;hr bedeutet eine neue und nicht zu vermeidende Betriebsausgabe von j&#228;hrlich 204,36 Euro. Denn das Arbeitsmittel PC ist f&#252;r die allermeisten Selbstst&#228;ndigen unverzichtbar.<br />
[...]<br />
Mit Sorge sehen die Selbstst&#228;ndigen zudem eine weitere Geb&#252;hr auf sich zukommen: In Zukunft d&#252;rfte nach geltendem Recht auch f&#252;r beruflich genutzte Multimedia-Mobiltelefone die Rundfunkgeb&#252;hr erhoben werden, weil die Ger&#228;te prinzipiell auch Radio und TV empfangen k&#246;nnen.<br />
[...]<br />
Wir unterst&#252;tzen es, dass der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk in seinem Bestand und seiner Entwicklung finanziell abgesichert wird, so wie es die daf&#252;r zust&#228;ndige Kommission KEF errechnet. Dies soll jedoch auf eine sachgerechte Weise geschehen.</p>
<p>Dass ein Gro&#223;betrieb mit Tausenden PC-Arbeitspl&#228;tzen dieselben 204,36 Euro pro Jahr entrichten soll wie der / die einzeln arbeitende Selbstst&#228;ndige, ist nur eine weitere Ungereimtheit der aktuellen Regelung.<br />
[...]<br />
1. Die Regelung, die ab Januar 2007 in Kraft treten soll, muss bis auf Weiteres ausgesetzt  werden. Neben der Schieflage bei der Geb&#252;hrenerhebung gibt es daf&#252;r einen weiteren Grund: &#220;ber das Internet k&#246;nnen bisher kaum &#246;ffentlichrechtliche TV-Programme und nur ein Teil der Radioprogramme empfangen werden.</p>
<p>2. Umgehend sollte damit begonnen werden, die Erhebung der Rundfunkgeb&#252;hren auf eine Basis umzustellen, die der technischen Entwicklung und der Nutzung neuer Verbreitungswege entspricht.
</p></blockquote>
<p>Gut, einige Details w&#252;rde ich so nicht unterschreiben bzw. fehlen (z.B. das Problem der &#8220;<a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/05/18/gez-gebuehren-fuer-webserver/">GEZ-Geb&#252;hren f&#252;r Webserver</a>&#8220;). </p>
<p>Ob &#8220;der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk in seinem Bestand und seiner Entwicklung&#8221; finanziell abgesichert werden bzw. bleiben soll, w&#252;rde ich jedenfalls bestreiten, solange ich den Eindruck habe, dass hier ein gigantischer organisatorischer und wirtschaftlicher Kropf mitgeschleppt wird. </p>
<p>Warum z.B. die Fu&#223;ball-WM (und andere sportliche Gro&#223;veranstaltungen) abwechselnd von beiden Sendern &#252;bertragen wird, erschlie&#223;t sich mir bis heute nicht. Ich gehe n&#228;mlich nicht davon aus, dass die Kollegen der einzelnen Sender am &#8220;freien&#8221; Tag kein Geld bekommen &#8211; von so etwas kann &#252;brigens ein Selbstst&#228;ndiger nur tr&#228;umen. Und selbst bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern d&#252;rft es in der Summe sp&#252;rbar g&#252;nstiger sein, wenn nur ein Sender &#252;bertr&#228;gt.</p>
<p>Und ob die Einf&#252;hrung einer Mediengeb&#252;hr oder -steuer wirklich eine ernsthafte Alternative &#8211; auch im Sinne der Selbstst&#228;ndigen &#8211; darstellt, bliebe erst noch abzuwarten. Die Gremien werden sich schon Regelungen ausdenken, bei denen man sich die GEZ-Geb&#252;hren zur&#252;ckw&#252;nschen wird <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da die Diskussion &#252;ber die GEZ-Geb&#252;hren schon sehr lange anh&#228;lt, bin ich jedenfalls skeptisch, ob hier pl&#246;tzlich Bewegung in die Angelegenheit kommt. Ich pers&#246;nlich setze da etwas mehr Hoffnung in die <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/04/01/klage_gegen_gez_gebuhr_fur_pc_eingereich/">Verfassungsbeschwerde</a>.</p>
<p>Aber letztendlich k&#246;nnen wir Selbstst&#228;ndige wohl alle Hilfe brauchen, die wir kriegen k&#246;nnen&#8230;</p>
<p>(via <a href="http://www.golem.de/0606/45704.html">www.golem.de</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fernsehen/" title="Fernsehen" rel="tag">Fernsehen</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/gez/" title="GEZ" rel="tag">GEZ</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/sport/" title="Sport" rel="tag">Sport</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/veranstaltung/" title="Veranstaltung" rel="tag">Veranstaltung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/wm/" title="WM" rel="tag">WM</a><br />
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		<item>
		<title>GEZ-Geb&#252;hren f&#252;r Webserver?</title>
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		<pubDate>Thu, 18 May 2006 08:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend mittlerweile zur eingereichten Klage gegen GEZ-Geb&#252;hr f&#252;r PC unter www.vrgz.org Details der Verfassungsbeschwerde zu finden sind, wurde das Thema nun auch bei Telepolis in einem ausf&#252;hrlichen Artikel (www.heise.de/tp) aufgearbeitet. Besonders nachdenklich stimmten mich dabei die schriftlichen &#196;u&#223;erungen von Dr. Hermann Eicher, Justiziar beim S&#252;dwestrundfunk, der ausdr&#252;cklich darauf hinweist, dass &#8220;ich nachfolgend nicht f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend mittlerweile zur eingereichten <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/04/01/klage_gegen_gez_gebuhr_fur_pc_eingereich/">Klage gegen GEZ-Geb&#252;hr f&#252;r PC</a> unter <a href="http://www.vrgz.org/html/info/beschwerde.html">www.vrgz.org</a> Details der Verfassungsbeschwerde zu finden sind, wurde das Thema nun auch bei Telepolis in einem ausf&#252;hrlichen Artikel (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22640/1.html">www.heise.de/tp</a>) aufgearbeitet. </p>
<p>Besonders nachdenklich stimmten mich dabei die schriftlichen &#196;u&#223;erungen von Dr. Hermann Eicher, Justiziar beim S&#252;dwestrundfunk, der ausdr&#252;cklich darauf hinweist, dass &#8220;ich nachfolgend nicht f&#252;r die ARD sprechen kann, weil wir uns gerade zu dem genannten Fragenkomplex erst in der Abstimmung befinden&#8221; (siehe <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22640/s2.html">www.heise.de/tp[2]</a>):</p>
<blockquote><p><strong>Frage 8</strong><br />
Ich habe einen eigenen gemieteten Webserver in einem Rechenzentrum aufgestellt. Dieser ist f&#252;r Wartungszwecke nat&#252;rlich auch imstande, selbst nach au&#223;en aufs Internet zuzugreifen und hat einen (normal abgeschalteten) Bildschirm. Begr&#252;ndet dies eine zus&#228;tzliche Geb&#252;hrenpflicht? Und wenn ja, bei mir oder beim Rechenzentrum?</p>
<p><code>Im Falle der gewerblichen Vermietung eines grundsätzlich zum Rundfunkempfang geeigneten Geräts ist die Rundfunkgebühr für einen Zeitraum bis zu drei Monaten vom Vermieter, ab drei Monaten vom Mieter zu zahlen (§ 2 Abs. 3 Rundfunkgebührenstaatsvertrag). Natürlich gilt auch dies nur, wenn ansonsten keinerlei andere Geräte bereitgehalten werden. Auf die Frage, ob der Bildschirm ein- oder abgeschaltet ist, kommt es nicht an.</code> </p></blockquote>
<p>&#220;ber die denkbaren Folgen der Wahrnehmung von Webservern als &#8220;Fernseher&#8221; wird derweil bei <a href="http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/13704/">www.boocompany.com</a> nachgedacht:</p>
<blockquote><p>Was sind die Konsequenzen? Die Provider wollen aus vorgeschobenen Sicherheitsbedenken ihre Kunden nicht in ihre Rechenzentren lassen, w&#228;hrend die Fernsehbesitzer nat&#252;rlich ihre Fernsehger&#228;te nutzen m&#246;chten. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, wie Tausende von Kunden mit Sessel oder Schaukelstuhl unterm Arm vor den Rechenzentren stehen und Einlass begehren. Hei&#223;e Demonstrationsschlachten und eine riesige Klagewelle sind zu erwarten.</p></blockquote>
<p>Ich muss gestehen, dass ich im Moment nicht absch&#228;tzen kann, ob nun Webserver eine zus&#228;tzliche monatliche GEZ-Geb&#252;hr verursachen werden. Wenn ich die R&#252;ckmeldung vom SWR lese, bezweifle ich sogar ein wenig, dass die &#214;ffentlich-Rechtlichen das zu diesem Zeitpunkt genau wissen.</p>
<p>Was aber h&#228;tte es f&#252;r Auswirkungen, wenn wirklich jeder Webserver ein &#8220;zum Rundfunkempfang geeignetes, geb&#252;hrenpflichtiges Ger&#228;t&#8221; w&#228;re? Zeit also, ein bisschen herumzust&#246;bern und den Taschenrechner bereitzuhalten&#8230;<br />
<span id="more-309"></span><br />
<strong>Wieviele Webserver gibt es eigentlich in Deutschland?</strong><br />
Der genaue Wert ist zwar kaum zu ermitteln, da die drei gr&#246;&#223;ten Anbieter lediglich die &#8220;Kapazit&#228;t&#8221; ihrer Rechenzentren nennen. Als &#8220;Hausnummer&#8221; sollten diese Werte aber ausreichen:</p>
<ul>
<li>1 &#038; 1: 30.000 Server / 5 Mio. Domains (siehe auch <a href="http://www.1und1.de/index.php?&#038;srcArea=ln&#038;page=tech">www.1und1.de</a>, <a href="http://www.1und1.de/index.php?&#038;page=press&#038;mode=displayDetail&#038;id=135">www.1und1.de[2]</a>)</li>
<li>Strato: 43.000 Server / 2 Mio. Domains (siehe auch <a href="http://www.strato.de/holding/data_center/index.html">www.strato.de</a>, <a href="http://www.strato.de/holding/market_position.html">www.strato.de[2]</a>)</li>
<li>HostEurope: 10.000 Server / 1 Mio. Domains (siehe auch <a href="http://www.hosteurope.de/index.php?func=statisch&#038;f=326">www.hosteurope.de</a>)</li>
</ul>
<p>Aus den Angaben der Provider geht ebenfalls nicht hervor, wieviele der betreuten Domains zur TLD &#8220;de&#8221; geh&#246;ren, angesichts der Eckdaten (8 Millionen Domains) d&#252;rfte die Zahl der anderen TLD aber zu vernachl&#228;ssigen sein.</p>
<p>Rechnen wir also weiter: Die genannten 8 Millionen Domains werden auf etwa 80.000 Servern gehostet. Wenn man diesen Faktor (1:100) auf die Ende 2005 registrierte Anzahl von &#8220;.de&#8221;-Domains bezieht (8,8 Millionen, siehe auch <a href="http://www.denic.de/de/domains/statistiken/regionale_verteilung/2005.html#Bundesland">www.denic.de</a>), kommt man auf eine Zahl von etwa <strong>90.000 Servern</strong> in Deutschland &#8211; f&#252;r die die GEZ-Regelung gelten w&#252;rde.</p>
<p><strong>Wieviel <del datetime="2006-05-18T06:30:14+00:00">scheffelt</del>erwirtschaftet die GEZ dadurch &#8220;zus&#228;tzlich&#8221;?</strong></p>
<p>Bei etwa 90.000 Servern und etwa EUR 204 &#8220;Jahresbeitrag&#8221; k&#228;me ein zus&#228;tzlicher Ertrag von bis zu 18 Millionen Euro zustande. Ausgehend von der auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,399510,00.html">www.spiegel.de</a> gesch&#228;tzten Summe f&#252;r die B&#252;ro-PC von etwa 163 Millionen Euro k&#228;men so Geb&#252;hreneinnahmen von bis zu <strong>181 Millionen Euro</strong> zusammen &#8211; so etwas nennt man wohl definitiv  &#8220;Peanuts&#8221; angesichts eines Geb&#252;hrenaufkommens von etwa 6,8 Mrd. Euro in 2005 (siehe auch <a href="http://www.gez.de/door/gebuehren/gebuehrenverteilung/index.html">www.gez.de</a>). </p>
<p><strong>Wer wird das bezahlen?</strong><br />
Meine These: Die gleiche &#8220;Zielgruppe&#8221;, die ohnehin schon die Hauptlast dieser &#8220;Internet-Steuer&#8221; tragen wird &#8211; die Selbstst&#228;ndigen und Freiberufler. Da die gro&#223;en Anbieter schon aus &#8220;strategischen&#8221; Gr&#252;nden nicht riskieren werden, die Preise f&#252;r die Millionen Web-Visitenkarten zu erh&#246;hen, werden sie die zus&#228;tzlichen Kosten &#8211; besonders im &#8220;Shared Hosting&#8221;-Bereich &#8211;  an die vor allem dort aktive Klientel weitergeben&#8230;</p>
<p><strong>Wie werden die Mehreinnahmen verwendet werden?</strong><br />
Eben lese ich bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/73245">www.heise.de</a>:</p>
<blockquote><p>ARD und ZDF haben die Abschaffung der gesetzlich festgelegten Obergrenze f&#252;r ihre Internet-Ausgaben gefordert. Angesichts der Medienrevolution sei die &#8220;Deckelung&#8221; medienpolitisch nicht mehr zu akzeptieren, sagte der stellvertretende Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission, Helmut Reitze, am Mittwoch in Frankfurt. Der Rundfunk-Staatsvertrag beschr&#228;nkt die Online-Aufwendungen von ARD und ZDF auf 0,75 Prozent ihres Haushalts.</p>
<p>Nach den Worten Reitzes ist es angesichts des &#8220;digitalen Tsunami&#8221; f&#252;r den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk von existenzieller Bedeutung, auf allen neuen Vertriebswegen vertreten zu sein. Dies gelte insbesondere f&#252;r die mobilen Empfangsm&#246;glichkeiten des Internet sowie f&#252;r das Handy-TV, sagte der Intendant des Hessischen Rundfunks bei der Vorstellung der ARD/ZDF-&#8221;Langzeitstudie Massenkommunikation&#8221;. </p></blockquote>
<p>Und ich beginne zu ahnen, wohin das Geld wohl flie&#223;en w&#252;rde &#8211; und dass, obwohl die Internetnutzung laut besagter Langzeitstudie gerade mal ein Sechstel der Fernsehzeit ausmacht (siehe auch <a href="http://www.golem.de/0605/45395.html">www.golem.de</a>):</p>
<blockquote><p>Gegen&#252;ber der ersten Welle 1964 hat sich die Mediennutzung damit verdreifacht. Fernsehen und Radio sind mit jeweils fast 3,75 Stunden pro Tag nach wie vor die am meisten genutzten Medien, aber die Internetnutzung gewinnt mit fast einer Dreiviertelstunde t&#228;glich gegen&#252;ber 2000 mit 13 Minuten deutlich hinzu.</p></blockquote>
<p>Irgendwie alles sehr unsch&#246;ne Aussichten, auch wenn ich die Lage nach wie vor f&#252;r sehr unklar halte. Vielleicht ist es das auch alles nur ein Mi&#223;verst&#228;ndnis &#8211; und es liegt einfach an der mangelnden Transparenz bzw. der Informationspolitik der &#214;ffentlichen-Rechtlichen.:roll:</p>
<p>Oder aber es kommt so, wie an vielen Stellen bef&#252;rchtet wird &#8211; und wir Selbstst&#228;ndigen arbeiten ab 2007 nicht nur einen ernstzunehmenden Teil unserer Zeit f&#252;r das Finanzamt, sondern auch noch &#8211; je nach Tagessatz &#8211; einen halben bis ganzen Tag lang alleine f&#252;r die GEZ <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':sad:' class='wp-smiley' />  </p>
<p><strong>Nachtrag 16:56 Uhr:</strong><br />
Genau das habe ich jetzt noch gebraucht &#8211; der gr&#246;&#223;te Nutznie&#223;er der GEZ-Geb&#252;hren, der WDR, berichtet &#252;ber eine &#252;berlastete &#8211; und offenbar auch &#252;berforderte &#8211; GEZ (siehe auch <a href="http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/1/gez/index.jhtml?rubrikenstyle=wirtschaft">www.wdr.de</a>):</p>
<blockquote><p>&#220;berquellende Postf&#228;cher, eine Flut von Daten und gestresste Mitarbeiter: Seit gut einem Jahr muss die Geb&#252;hreneinzugszentrale s&#228;mtliche Antr&#228;ge auf Befreiung von Rundfunkgeb&#252;hren selbst bearbeiten. Und das ist viel mehr Arbeit als angenommen.<br />
[...]<br />
Selbstverst&#228;ndlich war die GEZ nicht unvorbereitet. 45 neue Mitarbeiter waren eingestellt worden, zw&#246;lf Millionen Euro an zus&#228;tzlichen Finanzmitteln standen bereit. Sehr bald wurde jedoch klar, dass das nicht reicht. Mit dem neuen Staatsvertrag waren n&#228;mlich auch die Voraussetzungen f&#252;r die Befreiung von Geb&#252;hren neu geregelt worden. Und niemand hatte die Auswirkungen dieser neuen Regeln vorausgesehen.</p></blockquote>
<p>Wahrscheinlich laufen bereits jetzt die ersten Gespr&#228;che, wann mit der Planung der Vorbereitung der Einf&#252;hrung der &#8220;Internet-Steuer&#8221; begonnen werden soll.</p>
<p>(via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/05/18/arme-gez/">www.lawblog.de</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fernsehen/" title="Fernsehen" rel="tag">Fernsehen</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/gez/" title="GEZ" rel="tag">GEZ</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a><br />
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Telekom, verdi und die WM</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/05/17/telekom-verdi-und-die-wm/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 May 2006 13:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zugang]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[WM]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment d&#252;rfte man vermutlich &#8211; schon angesichts der noch verbleibenden Zeit &#8211; die Aktivit&#228;ten der Telekom zum Aufbau des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes als &#8220;fieberhaft&#8221; bezeichnen: Die Deutsche Telekom will im Mai vor der Fu&#223;ball-WM ihr neues Glasfasernetz im Testbetrieb starten. Einige hundert Kunden k&#246;nnten ab Mitte kommenden Monats kostenlos Fernsehen &#252;ber das Hochgeschwindigkeitsnetz beziehen, teilte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment d&#252;rfte man vermutlich &#8211; schon angesichts der noch verbleibenden Zeit &#8211; die Aktivit&#228;ten der Telekom zum Aufbau des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes als &#8220;fieberhaft&#8221; bezeichnen: </p>
<blockquote><p>Die Deutsche Telekom will im Mai vor der Fu&#223;ball-WM ihr neues Glasfasernetz im Testbetrieb starten. Einige hundert Kunden k&#246;nnten ab Mitte kommenden Monats kostenlos Fernsehen &#252;ber das Hochgeschwindigkeitsnetz beziehen, teilte das Unternehmen mit. (Quelle: <a href="http://portale.web.de/Finanzen/msg/6140685/">portale.web.de</a>)</p>
<p>Die Telekom kommt mit dem Ausbau ihres neuen VDSL-Netzes voran, viele Bauma&#223;nahmen in den zehn Ausbaust&#228;dten wurden bereits abgeschlossen. Die verlegte Glasfaserinfrastruktur soll Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s und damit auch neue Multimedia-Dienste sowie den Empfang digitaler Fernsehprogramme erm&#246;glichen. (Quelle: <a href="http://www.golem.de/0604/44978.html">www.golem.de[1]</a>)</p></blockquote>
<p>Und nun lese ich gerade auf <a href="http://www.golem.de/0605/45367.html">www.golem.de[2]</a>:</p>
<blockquote><p>Im Tarifstreit mit der Telekom droht die Gewerkschaft ver.di mit technischen Problemen w&#228;hrend der Fu&#223;ballweltmeisterschaft. Warnstreiks sollen einen &#8220;Vorgeschmack auf die WM&#8221; geben.</p></blockquote>
<p>Da war ich dann doch &#252;berrascht, da es doch ein schlechtes Licht auf den Konzern wirft: Jetzt brauchen die T-Jungs sogar schon f&#252;r das Verursachen von Pannen die Hilfe der Gewerkschaft? Wenigstens das hat man in Bonn bisher alleine hinbekommen&#8230; <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':-?' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/breitband/" title="Breitband" rel="tag">Breitband</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/sport/" title="Sport" rel="tag">Sport</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/veranstaltung/" title="Veranstaltung" rel="tag">Veranstaltung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/wm/" title="WM" rel="tag">WM</a><br />
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		<title>Mythos Breitband und Blog-Optimierung</title>
		<link>http://www.hirnrinde.de/2006/04/26/mythos_breitband_und_blog_optimierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 21:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zugang]]></category>
		<category><![CDATA[Marktanteil]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Webentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es fing ganz harmlos an. Robert Basic fragte sich gestern unter www.basicthinking.de/blog: &#8230;warum ich eigentlich heute Nachmittag wegen einem gekapptem T-DSL Anschluss ins Internetcafé ausgewichen bin, statt das Fritz-Modem zu nutzen,&#8230; [...] Aaaaaaber, was ein antikes Vergn&#252;gen: Man lernt wieder, nicht mehr so rasend schnell die Seiten zu scannen, sondern sich sch&#246;n Zeit zu lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es fing ganz harmlos an. Robert Basic fragte sich gestern unter <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2006/04/24/surfen-mit-isdn-wie-urlaub/">www.basicthinking.de/blog</a>:</p>
<blockquote><p>&#8230;warum ich eigentlich heute Nachmittag wegen einem gekapptem T-DSL Anschluss ins Internetcafé ausgewichen bin, statt das Fritz-Modem zu nutzen,&#8230;<br />
[...]<br />
Aaaaaaber, was ein antikes Vergn&#252;gen: Man lernt wieder, nicht mehr so rasend schnell die Seiten zu scannen, sondern sich sch&#246;n Zeit zu lassen.</p></blockquote>
<p>Und ich musste an die Diskussion &#252;ber die Geschwindigkeit des Feedburner-Dienstes denken, die bei J&#246;rg Petermann unter <a href="http://www.einfach-persoenlich.de/2006-04-06/rss-wie-schnell-sind-feeburner-feeds-wirklich.html">www.einfach-persoenlich.de</a> nachzulesen ist &#8211; und bei der durchaus anklang, dass ja DSL schon sehr weit verbreitet sei (wenn nicht gar schon fast &#8220;normal&#8221;). </p>
<p>Hier brummt jedenfalls seit gut zwei Jahren ein &#8220;DSL 3000&#8243;-Anschlu&#223;, der m&#246;glicherweise die Wahrnehmung der Surfgeschwindigkeit verzerrt. Und auch &#252;ber die diversen Informations- und Werbekan&#228;le entsteht meines Erachtens der Eindruck, dass die vielbeschworenen &#8220;Breitband&#8221;-Anschl&#252;sse eigentlich schon selbstverst&#228;ndlich sind.</p>
<p>Aber wieviel Breitband haben wir eigentlich hier in Deutschland? Und was kann das f&#252;r die Gestaltung eines Blogs bedeuten?<br />
<span id="more-247"></span><br />
<strong>Wieviel Breitband gibt es?</strong><br />
Erste Anlaufstelle war die T-Com, die schlie&#223;lich immer noch so ziemlich jedes Kabel in Deutschland gelegt hat. Schon nach sieben Stunden bekam ich die folgende R&#252;ckmeldung auf meine E-Mail-Anfrage:</p>
<blockquote><p>Bis heute hat die T-Com es geschafft, bereits 91 Prozent aller T-Com Anschl&#252;sse (ca. 38 Millionen) die M&#246;glichkeit zu geben, sofort T-DSL zu bekommen (ca. 34,5 Millionen).<br />
Ende M&#228;rz 2005 waren rund 6,4 Millionen T-DSL Anschl&#252;sse in Deutschland in Betrieb.</p></blockquote>
<p>Da ich DSL immer noch als &#8220;Ballungsgebiet-Breitband&#8221; im Hinterkopf hatte, war ich doch angenehm &#252;berrascht &#252;ber die weitreichende Verf&#252;gbarkeit. Die konkreten Marktanteile ergaben sich dann aus dem Jahresbericht 2005 der Bundesnetzagentur (siehe auch <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/enid/1cf192c242fd2af7dbf028a3f263514f,0/Marktbeobachtung/Internet-/Onlinedienste_w4.html">www.bundesnetzagentur.de</a>). Danach waren Ende 2005 etwa sch&#228;tzungsweise 10,4 Mio. DSL-Anschl&#252;sse geschaltet, wovon 6,4 Mio. auf die T-Com, 1,5 Mio. auf Reseller und immerhin 2,5 Mio. Anschl&#252;sse auf Wettbewerber entfielen. Weiterhin wurden etwa 300.000 Breitband-Anschl&#252;sse anderer Machart erfasst (Powerline, Satellit und vor allem Kabelmodem). Der rosa Riese hat somit einen &#8220;technischen&#8221; Marktanteil von etwa 72%. Weiterhin wird mindestens in jedem vierten Haushalt ein DSL-Anschlu&#223; genutzt. </p>
<p><strong>Wieviele nutzen was?</strong><br />
Im folgenden habe ich dann verschiedene Studien gefunden, die auch Aussagen zu den verschiedenen Anschlu&#223;arten enthalten:</p>
<ul>
<li>ARD/ZDF-Online-Studie (&#8220;ARD/ZDF&#8221;, Zeitraum: 2005; siehe auch <a href="http://www.daserste.de/service/studie.asp">www.daserste.de</a>)</li>
<li>Arbeitsgruppe Online-Forschung (&#8220;AGOF&#8221;, Zeitraum: 3. Quartal 2005; siehe auch <a href="http://www.agof.de/index.195.html">www.agof.de</a>)</li>
<li>Forschungsgruppe Wahlen (&#8220;FW&#8221;, Zeitraum: 2005 / 1. Q. 2006; siehe auch <a href="http://www.forschungsgruppe.de/Aktuelles/PM_Strukturdaten/">www.forschungsgruppe.de</a>)</li>
</ul>
<p><img src="http://www.hirnrinde.de/media/breitband_01.gif" border="0" alt="Anschlu&#223;arten 2005 / 2006" title="Anschlu&#223;arten 2005 / 2006" /></p>
<p>Die Werte zeigen zwar eine zunehmenden Anteil von DSL (und anderen Breitband-Anschl&#252;ssen wie z.B. Kabel, Satellit); letztendlich kommt man zur Zeit aber nur auf einen Anteil f&#252;r DSL / Breitband von etwa 50% (laut FW). Der verbleibende langsamere Rest ist jedenfalls zu gro&#223; f&#252;r ein gallisches Dorf&#8230;</p>
<p><strong>Wie schnell wird eine Seite geladen?</strong><br />
F&#252;r die folgenden Berechnung habe ich dann die folgenden Werte verwendet:</p>
<ul>
<li>Gr&#246;&#223;e einer Website: 200 KB (Durchschnittsgr&#246;&#223;e der Startseite bei mehreren Blogs)</li>
<li>Downloadgeschwindigkeit DSL: 94 KB / s (Basis T-DSL 768)</li>
<li>Downloadgeschwindigkeit ISDN: 8 KB / s</li>
<li>Downloadgeschwindigkeit Analog: 5,6 KB / s (Annahme: Eine 1:1-Verteilung von Modems mit 56k / 33.6)</li>
</ul>
<p><img src="http://www.hirnrinde.de/media/breitband_02.gif" border="0" alt="Abruf Website in Sekunden" title="Abruf Website in Sekunden" /></p>
<p>Ausgehend von einer &#8220;Geduldsspanne&#8221; des Besuchers von 10 Sekunden fallen so also bei der Musterwebsite von 200 KB sowohl die Nutzer eines analogen Modems als auch eines ISDN-Anschlusses raus &#8211; und klicken weiter. </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Nur 50% aller Internet-Nutzer verwenden DSL, alle anderen m&#252;ssen deutlich l&#228;nger auf die vollst&#228;ndige Darstellung der Seite warten. Es macht daher Sinn, zumindest zentrale Elemente eines Blogs (Startseite, Bilder) auf ihre Gr&#246;&#223;e &#8211; und somit &#8220;Geschwindigkeit&#8221; &#8211; hin zu &#252;berpr&#252;fen.</p>
<p>Dabei k&#246;nnten erste Schritte so aussehen:</p>
<ul>
<li>Auf Start- / &#220;bersichtsseiten nur &#8220;Anrei&#223;er&#8221; der Artikel darstellen</li>
<li>Bilder und l&#228;ngere Texte nur in der Langfassung, also dem eigentlichen Artikel, anzeigen</li>
<li>Bilder auch auf Gr&#246;&#223;e hin optimieren</li>
<li>Anzahl der Artikel pro Seite reduzieren</li>
<li>Code der Seite bereinigen</li>
</ul>
<p>Ein gutes Tool zur Ermittlung der realen Seitengr&#246;&#223;e (inklusive Bilder) ist &#252;brigens Webexact (<a href="http://webxact.watchfire.com/">webxact.watchfire.com</a>, englisch, JavaScript erforderlich), das nebenbei auch noch die Barrierefreihet der Seite pr&#252;ft. </p>
<p>(u.a. via <a href="http://www.golem.de/0604/44887.html">www.golem.de[1]</a>, <a href="http://www.golem.de/0603/44366.html">www.golem.de[2]</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/blog-technik/" title="Blog-Technik" rel="tag">Blog-Technik</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/geschwindigkeit/" title="Geschwindigkeit" rel="tag">Geschwindigkeit</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/marktanteil/" title="Marktanteil" rel="tag">Marktanteil</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/optimierung/" title="Optimierung" rel="tag">Optimierung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/programmierung/" title="Programmierung" rel="tag">Programmierung</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/statistik/" title="Statistik" rel="tag">Statistik</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/webentwicklung/" title="Webentwicklung" rel="tag">Webentwicklung</a><br />
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		<title>Klage gegen GEZ-Geb&#252;hr f&#252;r PC eingereicht</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Mar 2006 23:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ab dem 01.01.2007 anstehende Rundfunkgeb&#252;hrenpflicht f&#252;r PC &#228;rgerte mich eigentlich schon, seitdem ich davon das erst Mal las &#8211; und dieser &#196;rger wuchs noch angesichts der finanziellen Gr&#246;&#223;enordnung von bis zu 163 Millionen Euro pro Jahr, wie www.spiegel.de am 7. Februar ausgerechnet hat: Peanuts in der Tat &#8211; f&#252;r ein Gro&#223;unternehmen. Anders sieht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ab dem 01.01.2007 anstehende Rundfunkgeb&#252;hrenpflicht f&#252;r PC &#228;rgerte mich eigentlich schon, seitdem ich davon das erst Mal las &#8211; und dieser &#196;rger wuchs noch angesichts der finanziellen Gr&#246;&#223;enordnung von bis zu 163 Millionen Euro pro Jahr, wie <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,399510,00.html">www.spiegel.de</a> am 7. Februar ausgerechnet hat: </p>
<blockquote><p>Peanuts in der Tat &#8211; f&#252;r ein Gro&#223;unternehmen. Anders sieht die Sache f&#252;r Freiberufler aus. Etwa 800.000 davon gibt es in Deutschland derzeit, sie alle m&#252;ssen k&#252;nftig nicht nur f&#252;r den Fernseher zu Hause, sondern auch f&#252;r den &#252;berlebensnotwendigen Rechner im B&#252;ro Geb&#252;hren zahlen &#8211; weil man damit ja heimlich Fernsehen k&#246;nnte. Oder vielleicht auch, weil sich die &#246;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten kostspielige und ausgedehnte Internetangebote leisten, wer wei&#223;.</p></blockquote>
<p>Bei <a href="http://www.pcwelt.de/news/online/131719/">www.pcwelt.de</a> hat man am 10. Februar bei der GEZ nachgefragt, die u.a. mit folgenden Angaben antwortete: </p>
<blockquote><p>Auch im nicht-privaten Bereich bleiben PCs von der Rundfunkgeb&#252;hrenpflicht befreit, wenn gleichzeitig herk&#246;mmliche Radios und Fernsehger&#228;te bereitgehalten werden. Sollten solche Ger&#228;te nicht vorhanden sein, aber ein multimediaf&#228;higer PC, so ist f&#252;r diesen ab 01.01.2007 lediglich eine Rundfunkgeb&#252;hr zu zahlen, unabh&#228;ngig von der Anzahl der vorhandenen PCs. Ein Unternehmen, ein Gewerbebetrieb, ein Selbstst&#228;ndiger kann also allenfalls mit einem Betrag von derzeit 17,03 Euro im Monat belastet werden.</p></blockquote>
<p>204 Euro pro Jahr daf&#252;r, dass ich auf meinem B&#252;ro-PC in den zahllosen Internetseiten der &#214;ffentlich-Rechtlichen herumsurfen kann &#8211; oder mir alle Tagesschau-Sendungen seit 2000 ansehen k&#246;nnte. Wirklich ein Spitzenpreis f&#252;r ein Angebot, dass ich sonst nirgendwo im Internet bekomme :-/</p>
<p>Ich war daher sehr erfreut, dass nun jemand einen ersten juristischen Stein gegen diese &#8211; meines Erachtens sinnlose &#8211; &#8220;Internetsteuer&#8221; wirft. Bei <a href="http://www.netzeitung.de/medien/390051.html">www.netzeitung.de</a> ist zu lesen:</p>
<blockquote><p>Die «Vereinigung der Rundfunkgeb&#252;hrenzahler» (VRGZ) klagt vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die k&#252;nftige Rundfunkgeb&#252;hrenpflicht f&#252;r Internet-PC. Die Beschwerdef&#252;hrer sind laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» («FAZ») drei Freiberufler und Gewerbetreibende, die von der Neuregelung direkt betroffen sind. Das Gericht best&#228;tigte am Freitag den Eingang der Beschwerde.</p></blockquote>
<p>Ich muss gestehen, dass ich die Seri&#246;sit&#228;t dieser Vereinigung nicht beurteilen kann. Auch die genaue Begr&#252;ndung der Verfassungsbeschwerde kenne ich (noch) nicht. Das d&#252;rfte allerdings nichts an meiner Zufriedenheit &#228;ndern, sollte auf diesem Wege die Ausdehnung der Geb&#252;hrenpflicht f&#252;r Computer (und Handies) fallen <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Interessant fand ich &#252;brigens noch einen Eintrag in den FAQ unter <a href="http://www.gez.de/door/gebuehren/faqs/index.html">www.gez.de</a></p>
<blockquote><p><code>1. Warum muss ich Rundfunkgebühren zahlen?</code><br />
Die Hauptfinanzierungsform des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ist die Geb&#252;hr. Sie deckt einen gro&#223;en Anteil der Kosten, die bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten f&#252;r die Produktion, Gestaltung und Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen anfallen.</p></blockquote>
<p>Im Sinne dieser Antwort h&#228;tte ich abschlie&#223;end einen guten Vorschlag f&#252;r die &#214;ffentlich-Rechtlichen: Packt doch einfach nur das &#8220;Fernsehprogramm&#8221; eurer Sender ins Internet &#8211; und kassiert von interessierten Besuchern f&#252;r den Rest. Damit werdet ihr bestimmt noch viel mehr als 163 Millionen verdienen <img src='http://www.hirnrinde.de/wp-includes/images/smilies/icon_twisted.gif' alt=':twisted:' class='wp-smiley' /> </p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/fernsehen/" title="Fernsehen" rel="tag">Fernsehen</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/gez/" title="GEZ" rel="tag">GEZ</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a><br />
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		<title>Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2006 06:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Evertz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zugang]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landesarbeitsgericht K&#246;ln hat sich in einem Urteil mit privater Internet-Nutzung besch&#228;ftigt (Az.: 4 Sa 1018/04, siehe auch Urteilsbegr&#252;ndung vom Februar 2005 unter www.justiz.nrw.de; Quelle: www.heise.de): Arbeitnehmer d&#252;rfen Telefon und Internet am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken nutzen, wenn ihnen dies nicht ausdr&#252;cklich verboten wurde. &#8230; Eine Ausnahme gelte allenfalls, wenn der Mitarbeiter Telefon und Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesarbeitsgericht K&#246;ln hat sich in einem Urteil mit privater Internet-Nutzung besch&#228;ftigt (Az.: 4 Sa 1018/04, siehe auch Urteilsbegr&#252;ndung vom Februar 2005 unter <a href="http://www.justiz.nrw.de/RB/nrwe/arbgs/koeln/lag_koeln/j2005/4_Sa_1018_04urteil20050211.html">www.justiz.nrw.de</a>; Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/69193">www.heise.de</a>):</p>
<blockquote><p>Arbeitnehmer d&#252;rfen Telefon und Internet am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken nutzen, wenn ihnen dies nicht ausdr&#252;cklich verboten wurde.<br />
&#8230;<br />
Eine Ausnahme gelte allenfalls, wenn der Mitarbeiter Telefon und Internet &#252;berm&#228;&#223;ig nutze. 80 bis 100 Stunden Internetnutzung pro Jahr seien nicht als &#252;berm&#228;&#223;ig einzustufen.</p></blockquote>
<p>Bei durchschnittlich 200 Arbeitstagen pro Jahr (bei Angestellten) hei&#223;t das umgerechnet: Eine halbe Stunde Surfen pro Tag. Bei einem angenommenen Jahresgehalt von 35.000 EUR (Arbeitgeberbrutto) l&#228;uft das auf einen Arbeitsausfall bzw. &#8220;Internetkosten&#8221; von bis zu 2.200 EUR / Jahr hinaus. Die Kosten f&#252;r den eigentlichen Internetzugang kann man da jedenfalls getrost vernachl&#228;ssigen.</p>
<p>Der (urspr&#252;nglich vom Arbeitsgericht Wesel) genannte Wert d&#252;rfte vermutlich das Nutzungsverhalten an &#8220;internetf&#228;higen&#8221; Arbeitspl&#228;tzen treffend wiedergeben &#8211; und w&#252;rde auch die leichte Verlagerung der Zugriffe vom Wochenende hin zu den Werk- / Arbeitstagen erkl&#228;ren, die zunehmend in den letzten Jahren beobachtet werden kann. Warum sollte man auch vom heimischen PC aus surfen, wenn es auch &#8220;kostenlos&#8221; w&#228;hrend der Arbeitszeit m&#246;glich ist. </p>
<p>Ich k&#246;nnte jedenfalls durchaus verstehen, wenn &#8211; vor dem Hintergund dieser Rechtsprechung &#8211; Arbeitgeber k&#252;nftig sehr viel h&#228;ufiger die Internet-Nutzung w&#228;hrend der Arbeitszeit vollst&#228;ndig untersagen und z.B. auf die Pausenzeiten verweisen &#8230;</p>
<p>(u.a. via <a href="http://www.pcwelt.de/news/recht/131198/">www.pcwelt.de</a>)</p>

	Schlagwörter: <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/arbeitswelt/" title="Arbeitswelt" rel="tag">Arbeitswelt</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/internet-zugang/" title="Internet-Zugang" rel="tag">Internet-Zugang</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/nutzungsverhalten/" title="Nutzungsverhalten" rel="tag">Nutzungsverhalten</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/recht/" title="Recht" rel="tag">Recht</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/statistik/" title="Statistik" rel="tag">Statistik</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/tag/urteil/" title="Urteil" rel="tag">Urteil</a><br />
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