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Yahoo Video auf Deutsch – und Update Flash Cortex

von Stefan Evertz am 04.11.06 um 14:18 Uhr |

[Logo Yahoo Video Deutschland] Offenbar wird der deutsche Markt für Video-Hoster zusehends interessant, wie eine Meldung auf www.golem.de zeigt:

Nach der US-Version bietet die deutsche Ausführung von Yahoo Video die Möglichkeit, eigene Videos hochzuladen. Solche Videos können über die Suchenfunktion von anderen Nutzern von Yahoo Video gefunden werden, womit Yahoo mit der Konkurrenz aufschließt, die vergleichbare Funktionen bereits seit einiger Zeit bietet.

Die deutsche Version von Yahoo Video ist unter de.video.yahoo.com erreichbar.

Entsprechend habe ich auch „Flash Cortex„, mein WordPress-Plugin zum komfortablen Einbinden von Videos in Blog-Artikel, aktualisiert (aktuelle Version: 0.9.8).

Das Plugin unterstützt nun die Videos von insgesamt 9 Video-Hosts (6 englischsprachige: youtube.com, video.google.com, www.metacafe.com, www.vimeo.com, www.guba.com, video.yahoo.com; 3 deutschprachige: sevenload.de, www.clipfish.de, www.myvideo.de) sowie zwei deutschsprachigen „Ablegern“ (video.google.de, de.video.yahoo.com).

Pornos petzen beim Videohost

von Stefan Evertz am 07.09.06 um 9:09 Uhr |

Nachdem der Support von Myvideo vor einigen Tagen per Kommentar einen Verbesserungsvorschlag für mein Plugin „Flash Cortex“ angebracht hatte, wollte ich mich eigentlich kurz einigen Allmachtsphantasien hingeben – und warten, bis sich Youtube und Google bei mir melden, um weitere Anregungen loszuwerden 😉

Die Freude über die Aufmerksamkeit für mein Plugin währte allerdings nicht sehr lang – eigentlich genau so lang, bis ich beim Stöbern in den Videos bei Myvideo plötzlich ein lupenreines Pornofilmchen fand. Was ich leider nicht fand, war eine Möglichkeit, dieses Video zu „verpetzen“, also auf einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen hinzuweisen.

Und so habe ich mir dann mal genauer angesehen, ob und wie Besucher der bekannteren Videohoster „problematische“ Videos melden können – und war doch überrascht, wie unterschiedlich man diesen Prozess handhaben kann.

  • YouTube (www.youtube.com)
    Ein „Regelverstoß“ kann gemeldet werden, ist allerdings nur für angemeldete Benutzer möglich.
  • Google Video (video.google.de)
    Ein „Regelverstoß“ kann gemeldet werden und setzt keine Angabe persönlicher Daten voraus.
  • Sevenload (sevenload.de)
    Ein „Regelverstoß“ kann gemeldet werden und setzt keine Angabe persönlicher Daten voraus.
  • Clipfish (www.clipfish.de)
    Ein „Regelverstoß“ kann gemeldet werden, setzt aber die Angabe persönlicher Daten voraus.
  • Myvideo (www.myvideo.de)
    Ein „Regelverstoß“ kann nur sehr umständlich gemeldet werden und setzt die Angabe persönlicher Daten voraus.

Insgesamt verfügen alle besuchten Videohosts über „Nutzungsregeln“, die meines Erachtens stark den Nutzungsbedingungen von wie im folgende Beispiel von sevenload.de[2] ähneln, und dabei pornografische Inhalte verbieten:

Der Nutzer ist allein für die von ihm auf die sevenload Plattform eingestellten Inhalte verantwortlich. Der Nutzer gewährleistet daher, dass diese nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und gegen die Rechte Dritter (Namens-, Persönlichkeits-, Urheber-, Datenschutzrechte, usw.) verstoßen. Insbesondere verpflichtet sich der Nutzer, keine pornografischen, gewaltverherrlichende oder volksverhetzende Inhalte darzustellen, nicht zu Straftaten aufzurufen oder Anleitungen hierfür darzustellen und keine Leistungen anzubieten oder anbieten zu lassen, die pornografische und/oder erotische Inhalte zum Gegenstand haben.

Alle Anbieter sehen eine Möglichkeit vor, als problematisch wahrgenommene Videos dem Anbieter zu melden – bis auf Myvideo befindet sich hierfür jeweils ein Link auf der Seite des Videos, der direkt zu einem Meldeformular führt. Bei Myvideo hingegen ist dieses Formular so gut versteckt, dass ich es erst nach längerer Suche über die Hilfe-Seite unter www.myvideo.de[2] gefunden habe. Den Link zum Video darf man dort dann ebenso per Hand einfügen wie den Namen des Benutzers, der das Video eingestellt hat. Der Name des einstellenden Benutzers steht dabei auf der jeweiligen Video-Seite 👿

Sehr unterschiedlich fällt allerdings der Datenhunger der Anbieter beim Meldevorgang aus. Während bei Youtube sogar eine Anmeldung erforderlich ist, wollen zumindest die beiden deutschen Anbieter clipfish und Myvideo den Namen und die E-Mail-Adresse des Petzenden wissen. Inwieweit das zur Bearbeitung der Meldung erforderlich ist, erschließt sich mir absolut nicht – und die vom Gesetzgeber geforderte „Datenvermeidung“ sieht ganz sicher anders aus.

Die erforderliche Anmeldung bzw. Preisgabe persönlicher Daten stellt jedenfalls eine zusätzliche – und überflüssige – Hemmschwelle dar. Falls ich ein pornografisches bzw. „problematisches“ Video melden wollte, würde ich hier definitiv eine „anonyme“ Variante vorziehen – und es ansonsten einfach lassen…

Inwieweit diese Hemmschwelle absichtlich eingeführt wurde, um z.B. eine denkbare Flut von Meldungen zu vermeiden, kann ich nicht beurteilen; vielleicht ist es auch einfach „praktizierte Betriebsblindheit“ – oder ein Fehler im jeweiligen Konzept.

Die betreffenden Anbieter würden jedenfalls gut daran tun, hier Abhilfe zu schaffen, da sonst der Eindruck entstehen könnte, das dort der Umgang mit Regelverstößen zu „lasch“ gehandhabt wird. Und das kann – im Falle der beiden deutschen Anbieter clipfish (RTL) und myvideo (ProSiebenSat1) – ebensowenig im Interesse der Betreiber sein wie der grenzwertige Umgang mit dem Thema „Datenschutz“…

Nachtrag 07.09.06, 10:03 Uhr:
Eins muss ich wohl noch nachtragen: Auf den meisten Websites bin ich in der Regel mit deaktiviertem JavaScript unterwegs, so auch bei Myvideo. Nachdem ich eben – nach einem Kommentar von Schrottie – bei Myvideo kurzfristig JavaScript zugelassen habe, kam ich auch in den „Genuß“ des „Video melden“-Links. Dort kann man dann in der Tat ohne Angabe von persönlichen Daten „petzen“.

Eine ausschließlich auf JavaScript basierende Lösung ist in meinen Augen allerdings kaum besser als der von mir „gefundene“ umständliche Weg…

Flash Cortex-Update – und Google Video auf deutsch

von Stefan Evertz am 05.08.06 um 19:53 Uhr |

Wie ich ja bereits in meiner Wunschliste zu Flash Cortex erwähnte, stand der Mitte Juli gestartete deutsche Ableger von „Google Video“ (video.google.de, siehe auch www.golem.de) ganz oben auf der Liste der geplanten Arbeiten an meinem Video-Plugin für WordPress. Nachwuchsbedingt hat sich die Umsetzung zwar etwas verzögert, aber nun ist das Update da.

Flash Cortex „kennt“ nun – neben den schon vorher integrierten Anbietern YouTube, Google Video und Sevenload – fünf weitere Video-Anbieter:

Weiterhin wurde die Syntax erweitert, d.h. die einzubindenden Videos können nun auch wie folgt gekennzeichnet werden, um Probleme mit dem WYSIWYG-Editor von WordPress zu umgehen:

[flash]http://youtube.com/watch?v=123abc456DE[/flash]

Die aktuelle Version (0.9.5) gibt es auf der Seite zu „Flash Cortex„.

Wunschliste für Flash Cortex

von Stefan Evertz am 19.07.06 um 23:10 Uhr |

Mit meinem WordPress-Plugin „Flash Cortex“ kann man ja mittlerweile Videos von sevenload, video.google(.com), und youtube ins Blog einbinden. Und scheinbar scheint das Plugin einen wachsenden Nutzerkreis zu finden – schön, dass noch mehr Blogger so bequem sind wie ich und sich das doppelte Kopieren sparen wollen 😉

Natürlich soll die „Einsetzbarkeit“ des Plugins weiter ausgebaut und auf weitere Video-Anbieter ausgedehnt werden. Deshalb möchte ich auf diesem Wege eine Wunschliste in den Kommentaren eröffnen; alle eingehenden Anregungen, Wünsche und natürlich auch eventuelle Fehler werde ich gerne bei der weiteren Entwicklung berücksichtigen. Dabei hoffe ich, dass mir unser Neuzugang noch Ressourcen für eine zeitnahe Umsetzung übrig läßt 😉

Die Integration folgender Anbieter (bzw. der dort verfügbaren Videos) habe ich bereits im Auge:

Und nun seid ihr gefragt, werte Leser und / oder „Flash Cortex“-Benutzer: Immer her mit den Ideen!

WP-Plugins: MacroMaker / Flash Cortex

von Stefan Evertz am 16.06.06 um 7:24 Uhr |

Eine vielversprechende Erweiterung für WordPress in Form des Plugins „MacroMaker“ hat Ralf drüben bei www.neun12.de veröffentlicht:

Der Mensch ist faul, von Geburt an. Das war wohl der Grund warum ich mir dieses Plugin geschrieben habe. Denn jedesmal wenn ich ein Video oder ein Bild in einem Posting einbauen will, schreibe ich dazu mehr oder minder den gleichen HTML-Code.

Das Plugin (aktuelle Version: 0.7 alpha) ermöglicht es, frei belegbare Texte („Makros“) im Artikel bei der Anzeige im Blog durch ebenfalls frei zu belegende Textschnipsel ersetzen zu lassen. So könnte dann z.B. aus „[logo]“ automatisch „<img src="abc"...>“ werden – und man spart sich bei wiederkehrenden Elementen einiges an Tipp- bzw. Klickarbeit.

Und nebenbei hat er mir mit seinen Überlegungen zur Integration von Google Video auch noch den „Wald“ gezeigt, den ich bisher vor lauter „Parameter“-Bäumen nicht gesehen habe. Es freut mich daher, dass mein WordPress-Plugin „Flash Cortex“ nun auch Google Videos darstellen bzw. integrieren kann. Mehr dazu (und die aktuelle Version 0.9.3) gibt es unter WordPress-Plugin: Flash Cortex.