Schlagwort-Archiv: blogosphaere

Ironblogger goes Kölle?

von Stefan Evertz am 8.4.13 um 23:07 Uhr | 16 Antworten

Indecisively adding and removing the beer coaster from my Kölsh glass. #koelschconfusion Seit etwa einem halben Jahr bin ich ein Ironblogger. Aber manche Dinge liegen offensichtlich näher als man denkt. Und so brauchte es dann doch eine abendliche Nachfrage von Katja, um ernsthaft darüber nachzudenken, ob wir hier in Köln wirklich das Ironbloggen den Berlinern, Stuttgartern und Hamburgern überlassen sollten. Insofern hier einfach die Frage: Wer möchte bei Ironblogger Köln dabei sein?

Ein paar Ideen für Regeln gäbe es auch schon – die Stuttgarter Regeln könnten eine gute Grundlage sein: Weiterlesen

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Ironblogger – die ersten 8 Wochen

von Stefan Evertz am 25.11.12 um 23:47 Uhr | 2 Antworten

Mumbai Marathon -011 Mittlerweile sind 8 Wochen vergangen seit dem Start des Projektes Ironblogger Stuttgart. Und bevor nun in wenigen Minuten die 9. Woche endet, will ich doch mal ein erstes Fazit ziehen.- und es ist keine reine Erfolgsgeschichte, soviel ist jetzt schon sicher… Weiterlesen

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Missing Links: Einzelfall oder Trend?

von Stefan Evertz am 25.6.10 um 8:05 Uhr | 7 Antworten

One way to nature
Lizenz: Creative Commons License Photo: unmundane

Aus aktuellem Anlass habe ich in den letzten Tagen einige durchweg lesenswerte Blog-Artikel rund um das VideoCamp im Netz gefunden, die mich allerdings allesamt in einem Punkt wirklich irritiert haben: Sie verlinken nicht.

Nun kann das viele Gründe haben, z.B. technische Probleme (je nach System werden Links – auch zu Twitter-Accounts- automatisch umgewandelt; hier kann es aber eben auch zu Störungen kommen). Eventuell gibt es auch “redaktionelle” Gründe oder es ist die auch in den letzten 10 Jahren nicht ausgestorbene Sorge, wegen unklarer Haftungsfragen durch einen externen Link umgehend in einer Vorhölle zu landen.

Natürlich kann es auch einfach Unachtsamkeit sein – was im konkreten Fall (bei Artikeln über ein sponsorenfinanziertes BarCamp wie das VideoCamp im doppelten Sinne schade wäre. Denn schließlich kann man durch Links wunderbar auf vertiefende Informationen verweisen, statt den Leser erst auf die Suche bei Google schicken zu müssen. Und ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf die Website der BarCamp-Plattform kann man durchaus als kleine Gegenleistung für das Engagement der Sponsoren sehen – das direkte Verlinken von Sponsoren passiert ja (gerade auf Teilnehmerseite) ohnehin kaum noch.

Vielleicht ist es auch einfach der Wunsch, mit dem eigenen Text am liebsten eine Sackgasse zu sein. Eingehend Links nimmt man im Zweifelsfall gerne, ausgehende Links dagegen würden ja den Leser “weglocken”. Im Sinne eines offenen Netzes wäre das wohl die unangenehmste Sichtweise

Es gibt jedenfalls viele denkbare Gründe, warum in den Artikeln quasi keine Links gesetzt wurden. Und es geht mir nicht darum, hier die einzelnen Autoren anzuprangern oder die Gründe einzeln zu sezieren – es fiel mir halt einfach die Häufung auf (Hier die Beispiele: steadynews, steuerungb, vj-news; beim letzten Text ist genau 1 Link enthalten – zum neu gestarteten Feedback-Netzwerk – die dort genannten Twitter-Accounts sind aber eben genausowenig verlinkt wie das VideoCamp). Ich gehe ohnehin immer erst mal davon aus, dass hier eher Unachtsamkeit als z.B. so etwas wie Absicht vorliegt.

Ich habe aber eben den subjektiven Eindruck einer wachsenden Linkmüdigkeit – gerade bei Blogs und Blog-ähnlichen Texten. Zusammen mit der nie stark ausgeprägten Verlinkungsbereitschaft bei den Online-Ablegern diverser Verlagshäuser wäre das ein beunruhigender Trend.

Daher meine Frage an Euch (und ich freue mich ja immer über Kommentare, diesmal bin ich aber besonders neugierig!): Sind das Einzelfälle? Oder habt ihr ähnliche Beispiele und vor allem ähnliche Eindrücke?

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Das Flattr-Experiment

von Stefan Evertz am 27.5.10 um 14:12 Uhr | 6 Antworten

Insert Coin
Lizenz: Creative Commons License Photo: phunkstarr
Nein, ich rechne nicht mit großen Reichtümern bei dem gestern abend hier im Blog gestarteten Experiment mit dem neuen Dienst “Flattr“.

Aber das Thema “Micropayment” (siehe auch wikipedia.org) interessiert mich schon länger – und scheint mir nach wie vor nicht nur für den Bereich Fundraising ein spannendes Thema zu sein.

Die Flattr-Idee ist schnell beschrieben (s.a. www.golem.de):

Nutzer zahlen jeden Monat einen festen Betrag an Flattr, der dann an Urheber ausgeschüttet wird. Wie viel Geld an wen geht, entscheiden die Nutzer. Überall wo ein Flattr-Button zu finden ist, können sie mit einem Klick Geld hinterlassen.

Dabei wird der Monatsbetrag auf alle Urheber verteilt, denen ein Nutzer Geld zukommen lassen will. Klickt ein Nutzer also im Laufe eines Monats zehn Flattr-Buttons an, wird der von ihm gezahlte Betrag an zehn Urheber zu gleichen Teilen verteilt. [...]

Im nachfolgenden Video wird das Flattr-Prinzip nochmal in Englisch erklärt:

Medium: www.youtube.com

Link: www.youtube.com

Das das System durchaus seine Tücken haben könnte bzw. dass sich aus der Zahl der “Flattres” (heißt das so?) nur ungefähr und vor allem nachträglich abschätzen lässt, wieviel man eigentlich real bekommt, hat Robert Basic gerade sehr ausführlich vorgerechnet.

Ich bin bin jedenfalls ziemlich neugierig, wie Flattr angenommen wird – auch von mir selbst. Die an “to flatter” (also “jemandem schmeicheln”) angelehnte Namensgebung finde ich jedenfalls schon mal recht elegant – und trifft den Kerngedanken eines kleinen Dankeschöns für einen interessanten Blogbeitrag recht gut. Mit etwas Glück sollte es klappen, dass ich in etwas mehr als einem Monat ein erstes Fazit ziehen kann. Wir werden sehen :twisted:

P.S. Zur Zeit muss man übrigens zu Flattr eingeladen werden (oder man fragt über ein Formular an). Es sind zwar immer mehr Einladungen “auf dem Markt”, falls aber jemand noch keine Einladung hat: Kurzer Hinweis in die Kommentare, dann gebe ich gerne (jeweils) einen der beiden Einladungscodes weiter, die ich noch übrig habe.

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Ruhr-Variante von Venteria geplant

von Stefan Evertz am 27.7.09 um 23:00 Uhr | 3 Antworten

Prosper-Haniel
Lizenz: Creative Commons License Photo: threedots
Nachdem ja Anfang Juli Venteria endgültig verkauft wurde und der neue Besitzer Adimus hier im Ruhrgebiet – genauer gesagt in Bochum – beheimatet ist, überraschen die heute in einem konkreten Lebenszeichen geäußerten Überlegungen nicht wirklich. Denn wie der neue Besitzer unter blog.venteria.com schreibt, gibt es offenbar konkrete Pläne,

…eine angepasste Version von venteria auf ruhr. de zu starten. [...]

Wir hatten schon lange die Idee, aus ruhr. de einen Eventkalender für das Ruhrgebiet zu machen, jetzt wollen wir diese Vision endlich umsetzen!

Nun bleibt erst mal abzuwarten, was (und wann) da weiter passiert. Dem Blogbeitrag zufolge ist da wohl eher nicht in den nächsten Tagen / Wochen mit einer Ruhr-Edition von Venteria zu rechnen. Eines zeigt sich allerdings schon jetzt: Aus der Übernahme eines schon ein wenig etablierten Online-Kalenders wird gerade ein ambitioniertes und vermutlich sehr marketinglastiges Regional-Projekt.

Und das in einem Markt, bei dem ich immer noch sehr oft das Gefühl habe, dass die Grenzen der “Metropole Ruhr” deckungsgleich mit den Grenzen zur nächsten (Gross-)Stadt sind… Es bleibt also definitiv weiter spannend :twisted:

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