AJAXTrans, Google Translate und andere Übersetzungs-Tools

von Stefan Evertz am 30.12.05 um 15:28 Uhr | Hinterlasse eine Antwort

Beim Recherchieren für den Artikel “Denkbare Perspektiven nach Verkauf von Copernic” las ich auch die englischsprachige Originalmeldung des neuen Copernic-Besitzers “Mamma.com”. Das von mir vor kurzem entdeckte Tool “AJAXTrans” noch im Kopf, probierte ich dann einfach mal aus, wie dieses (und so manches andere) Tool einen englischen Textauszug ins Deutsche übersetzen würden. Die von Peter Schink weitergemeldeten Probleme bei der Nutzung von AJAXTrans mit dem Internet Explorer 6.0 (siehe auch www.blogh.de) konnte ich dabei getrost ignorieren ;)

Wie der untenstehende Vergleich zeigt, scheint AJAXTrans bei der Verarbeitung der Echtzeit-Eingaben auf die Engine von Google zurückzugreifen, da das Ergebnis exakt übereinstimmt. Als Werkzeug zum Textvergleich habe ich erstmals “DiffDoc” ausprobiert (nur für Windows verfügbar, weitere Informationen: www.softinterface.com)
Die Ergebnisse der automatischen Übersetzung habe ich nachfolgend aufgelistet, zusammen mit eventuellen “Mengenbeschränkungen” des einzelnen Tools. Vergleicht einfach die jeweiligen Ergebnisse; es ist durchaus unterhaltsam, was die Tools zum Teil aus den Worten “move” und “formidable” gemacht haben… ;)
Weiterlesen

Denkbare Perspektiven nach Verkauf von Copernic

von Stefan Evertz am 30.12.05 um 10:59 Uhr | 1 Antwort

Der Betreiber der Meta-Suchmaschine mamma.com hat jetzt für 22 Millionen Dollar den Software-Entwickler Copernic gekauft. Golem zitiert hierzu Guy Fauré, Geschäftsführer von Mamma.com, wie folgt (siehe auch die englischsprachige Originalmeldung unter www.mammamediasolutions.com):

…dass man sich mit dem Neuerwerb an die Spitze des Suchmaschinenfeldes und der Online-Marketing-Industrie gesetzt habe. Mit Hilfe der Desktop-Suche und der eigenen Web-Suchmaschinentechnik habe man nun ein Portfolio aufgebaut, mit dem man die Interessensgebiete der Anwender abdecken und interessante Werbemöglichkeiten erschließen könne. Man will nun Synergien zwischen Copernics und den eigenen Technologien nutzen.

Zum einen ist dies sicherlich erneut ein Lehrbuch-Text aus dem Kapitel “Pressearbeit bei Fusionen und Übernahmen”. Inwieweit sich der Dienstleister Mamma.com korrekterweise an der Spitze des Suchmschinenfeldes sieht, werden wohl zumindest die “kleinen” Mittbewerber Google, Yahoo und MSN etwas anders bewerten :)
Weiterlesen

Obstsalat a la Stefan

von Stefan Evertz am 30.12.05 um 8:38 Uhr | Hinterlasse eine Antwort

Das Rezept ist für 6 Personen.

Zutaten:

  • 2 Äpfel – sollten süß, können schön rot sein ;)
  • 2 Birnen – sollten ebenfalls süß sein
  • 2 Bananen
  • 3 Becher Magermilch-Joghurt (je 150g)
  • 2 TL Honig
  • 1-2 Messerspitzen Delifrut (Gewürz bzw. Gewürzmischung aus dem Reformhaus, Hersteller: Brecht; Weitere Delifrut-Rezepte gibt es unter www.gewuerzmuehle-brecht.de)

Zubereitung:

  • Dressing aus Joghurt, Honig und Delifrut in Schüssel glattrühren
  • Das kleingeschnittene Obst unter das Dressing heben
  • Dressing 15 Minuten einziehen lassen

Fazit:
Der Obstsalat schmeckt nicht nur im Winter hervorragend – und ist auch schön kalorienbewußt, wenn man beim Magermilch-Joghurt bleibt ;)

Kleiner Anbau – jetzt auch mit Tagging (Update)

von Stefan Evertz am 29.12.05 um 11:21 Uhr | 5 Antworten

Angeregt durch einige Artikel bei Basic Thinking und Dr. Web habe ich hirnrinde.de einige “Anbauten” verpasst:

  • Jeder Artikel ist nun mit einem direkten Link zur Integration in Delicious versehen.
  • Rechts in der Navigation unter “Sonstiges” kann man nun auch das gesamte Blog per Link in Delicous bzw. den zugehörigen (und nun von Feedburner betriebenen) Feed in Bloglines integrieren.

Hilfreich war dabei auch das Tool unter www.twistermc.com, mit dem auf einen Schlag Links zu diversen Diensten nebst zugehörigen Buttons generiert werden können – hier sollte dann allerdings etwas aussortiert werden… ;)

Weit wichtiger war mir aber das neu integrierte “Tagging”, um unseren Lesern die doch zum Teil etwas heterogenen Inhalte unseres Blogs leichter zugänglich zu machen.

Die frühere Engine hinter hirnrinde.de, Serendipity (www.s9y.org), hatte hierfür bereits ein komfortables Plugin. Nach einem ressourcenbedingten “Crash” Mitte Oktober musste dann ein neues Blog-CMS her und unsere Wahl fiel auf b2evolution (b2evolution.net). Insgesamt waren wir mit der Wahl eigentlich auch zufrieden – wenn da nicht das fehlende und auch nicht geplante “Tagging”-Modul bzw. -Plugin gewesen wäre…

Es war also Handarbeit gefragt – und das Ergebnis kann nun u.a. im Rahmen der neuen Rubik “Getaggte Artikel” besichtigt werden. Vor dem nächsten Update bei b2evolution fürchte ich mich allerdings ein wenig… :(

Nun hoffe ich jedenfalls, dass die Änderungen wie geplant und getestet funktionieren. Da offensichtlich in diesen Tagen bei diversen Projekten einiges drunter und rüber geht (www.basicthinking.de[1] war zeitweilig offline, www.einfach-persoenlich.de hatte viel Spaß bei der Server-Umstellung und Delicious war auch zwischendurch nicht erreichbar), würde ich mich auf jeden Fall über Rückmeldungen freuen ;)

(via www.basicthinking.de[2], www.drweb.de)

Update 06.01.06, 10:42 Uhr:
Offenbar nimmt mir das System die integrierte “Tagging”-Funktion etwas übel – jedenfalls, wenn es zu einer Zunahme der Seitenabrufe kommt. Bis ich das Problem gelöst habe, wird es also erst mal keine Tagging-Wolken mehr geben… :(

Update 11.01.06, 16:32 Uhr:
Die Tagging-Wolke ist (testweise) wieder da, da ich mittlerweile die Tagging-Funktion nochmals deutlich “verschlanken” konnte.
Bisher wurde die Häufigkeit der einzelnen Tags während des Seitenaufrufs ermittelt und dann in die bekannte Wolkenform umgesetzt. In der neuen Fassung wird nun bereits im Backoffice während des Speichervorgangs des Artikels die Häufigkeit der Tags ermittelt und in der Datenbank gespeichert. Die Abfrage der Häufigkeit bei der späteren Seitengenerierung verbraucht so deutlich weniger Ressourcen…

Echtzeit-Übersetzung mit AjaxTrans

von Stefan Evertz am 28.12.05 um 11:32 Uhr | 2 Antworten

Mit dem Tool AjaxTrans ist eine Übersetzung in erstaunlich hoher Qualität und in “Echtzeit” möglich. Die Anwendung basiert dabei auf AJAX (siehe auch de.wikipedia.org[1]) und setzt entsprechend JavaScript voraus. Deutsche Texte können ins Englische oder Französische übersetzt werden (und umgekehrt): ajax.parish.ath.cx

Screenshot AjaxTrans
Wie vorstehendes Beispiel zeigt, kann das Ergebnis durchaus überzeugen, auch wenn der Ausgangstext von mir etwas “nachkalbriert” wurde, damit das Ergebnis zumindest einigermaßen sinnvoll klingt.

Wenn man AjaxTrans auf seine eigene Kurzbeschreibung loslässt, kann man aber bereits die Grenzen automatischer Übersetzung (siehe auch de.wikipedia.org[2]) erkennen… ;)

Original Text:
Start typing any text you want to be translated into the green field. The words should be automatically translated into the language of your choice and appear in the bluish box. To switch languages, simply click on the language you would like to translate from and then proceed to select the langauges you would like to translate into. In order to swap the contents of the two boxes, use a double click.

Ausgabe AjaxTrans (Englisch->Deutsch):
Anfang, der irgendeinen Text schreibt, den Sie in das grüne Feld übersetzt werden möchten. Die Wörter sollten in die Sprache Ihrer Wahl automatisch übersetzt werden und im bläulichen Kasten erscheinen. um Sprachen zu schalten, klicken Sie einfach an die Sprache, die Sie von übersetzen und dann fortfahren möchten, die langauges vorzuwählen, Sie in übersetzen möchten. um den Inhalt der zwei Kästen auszutauschen, verwenden Sie ein doppeltes Klicken.

(via bloggingtom.ch)

Update 29.01.06, 15:02 Uhr:
Wie ich eben festgestellt habe, bringt das Übersetzungstool als einzige Meldung bzw. Übersetzungsergebnis “Translation service is down” – jedenfalls zur Stunde. Ob Google (die von mir vermutete technische Basis des Tools) die Nutzung unterbunden hat? Wäre jedenfalls schade…

Update 04.02.06, 11:37 Uhr:
Der Service steht wieder zur Verfügung. Leider gibt es mittlerweile eine Beschränkung auf maximal 150 zu übersetzende Zeichen :(