Kategorie-Archiv: kochen

Summertime mit Häagen-Dazs

von Stefan Evertz am 4.5.06 um 15:09 Uhr | 1 Antwort

Nachdem das Außenthermometer soeben die “29 Grad”-Marke überschritten hat, erkläre ich hiermit den diesjährigen Sommer für offiziell eröffnet.

Die Eröffnungsfeier werde ich in Kürze im Liegestuhl zusammen mit dem besten Vanille-Eis der Welt fortsetzen, das natürlich nur von Häagen-Dazs kommen kann ;)

Häagen-Dazs Vanilla

Wer jetzt selber ein virtuelles Eis lutschen möchte, kann dies z.B. unter www.haagen-dazs.de tun (JavaScript und Flash erforderlich). Mein mitleidender Gruß gilt jedenfalls besonders allen direkt unter einem Flachdach arbeitenden Menschen…

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Mind the gap: Die Tasse für die Nische

von Stefan Evertz am 2.5.06 um 23:16 Uhr | Hinterlasse eine Antwort

Durch Mike Schnoor wurde ich über www.sichelputzer.de auf den “Tassenkrieg” bei blog.the-exit.net aufmerksam, in den auch mittlerweile meine Lieblingstasse verwickelt ist (siehe auch blog.the-exit.net[2]). Auch wenn mir im Tassenreigen die Miro-Tasse (siehe auch blog.the-exit.net[3]) besonders gefällt – und das nicht nur, weil ich dabei an den Stress von Google mit den Miro-Erben denken musste (siehe auch www.golem.de), habe ich mich nun entschlossen, auch meine zweitliebste Tasse kurz vorzustellen.

'Mind the gap' - Denke an die Lücke

Jeder, der schon mal mit der Londoner U-Bahn gefahren ist, dürfte die monotone, vom Band kommende Durchsage “Mind the gap” (dt.: “Denke an die Lücke”) noch im Ohr haben. Die Durchsage soll die Fahrgäste vor dem Spalt zwischen Bahnsteig und dem stehenden Zug warnen, vermutlich um häßliche Unfälle unaufmerksamer Fahrgäste bei der Ausfahrt zu vermeiden…

Die Tasse habe ich irgendwann in den 90ern (könnte 1994 gewesen sein) im Museumsshop des “London Transport Museum” gekauft, das direkt am malerischen Covent Garden liegt (siehe auch de.wikipedia.org). Ich weiß nicht, ob es die Durchsage immer noch gibt – die Tasse jedenfalls ist wohl nicht mehr zu kaufen, glaubt man dem Online-Shop des Museúms (siehe auch www.ltmuseumshop.co.uk, englisch) Erfreulicherweise brachte mir ein oder zwei Jahre später eine Freundin (danke Julia!) drei weitere Exemplare mit – und bisher ist noch keine zu Bruch gegangen. Ich dürfte damit also über gleich vier Einzelstücke verfügen ;)

Neben dem Erinnerungswert an einen schönen London-Aufenthalt gefiel mir an der Tasse immer auch ihre wortwörtliche Aussage. Irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf, dass dieser Spruch ein absolut passender Name für eine Kommunikationsagentur sein könnte, die vor allem auf Kommunikation in “Nischen” spezialisiert ist. Und ein spannender Blogname wäre es wohl auch. Aber irgendwie hat es dann doch nie gepasst – und außerdem will ich nicht herausfinden müssen, dass die Londoner sich das haben schützen lassen…

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Rote Sonne…

von Stefan Evertz am 25.4.06 um 7:45 Uhr | Hinterlasse eine Antwort

… du leuchtest hell,
dein Duft erfüllt den ganzen Raum.
Die Zeit des Riechens kam sehr schnell,
das Essen wurde so zum Traum.
Der Countdown läuft, der Sabber netzt,
und eiseskalt ess ich dich jetzt.

Fastenbrechen

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Mehr Energie durch weniger Kalorien

von Stefan Evertz am 24.4.06 um 7:57 Uhr | 4 Antworten

Seit einigen Jahren schiebe ich – meistens im Frühjahr – einige Fastentage bzw. eine “Fastenwoche” ein. Das dient nicht nur dazu, dem einen oder anderen Pfund den Stinkefinger zu zeigen, das sich über den Winter eingefunden haben mag. Darüber hinaus kann man im Anschluß an das Fasten “erneut” ein bewußteres und sinnvolleres Essen beginnen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an steigende Essensmengen gewöhnen kann – und dagegen hilft eine gelegentliche Auszeit ganz hervorragend. Insofern ist eine Fastenwoche auch für Konzepte wie das der WeightWatchers der ideale Start: Während einem die systembedingten Einschränkungen aus dem normalen Alltag heraus sehr schmerzhaft erscheinen können, stellt nach einer kurzen Fastenzeit schon ein Stück Schokolade einen echten Genuss dar – und eben nicht die ganze Tafel…

Immer wieder interessant ist auch die veränderte “Wahrnehmung” während des Fastens. Der eigentliche “Hunger” verschwindet in aller Regel schon am ersten Tag, während der “Appetit” ein stetiger, durchaus angenehmer Begleiter bleibt (und nein, ich bin kein Masochist). Ein halber Löffel guter Honig oder ein Glas frischgepreßter Orangensaft werden so jedenfalls schnell zu wahren Geschmacksorgien und Kochsendungen können durchaus Porno-Charakter bekommen ;)

Nur beim Fasten fällt mir auf, wieviel Zeit, Energie und Kraft man eigentlich aufs Essen verwendet. Da wäre die Zeit für den Einkauf (oder die Auswahl des Restaurants), die Vorbereitung des Essens, das eigentliche Essen und nicht zuletzt auch der etwas blutleere Kopf, wenn der Magen nach einem amtlichen Menü auf Hochtouren läuft. All das entfällt während des Fastens, da ich während dieser Zeit – neben Unmengen von Wasser (etwa 3-4 Liter am Tag) – nur 1-2 Tassen (warme) Obstsäfte zu mir nehme.

Und so merke ich immer wieder, dass man während des Fastens in aller Regel den Kopf einfach “freier” hat und sich besser auf die wesentlichen Dinge abseits des Essens konzentrieren kann. Kurz gesagt: “Man hat mehr Energie.

Puristen mögen mich übrigens dafür steinigen, aber ich mag auch während eines solchen “Heilfastens” nicht auf die üblichen “Genußmittel” verzichten – ohne meine Königin des Morgens geht es einfach nicht. Nur die Sache mit dem Alkohol sollte man dann doch weiträumig umschiffen – ich habe es zwar noch nie getestet, gehe aber davon aus, dass man sich auf “nüchternen” Magen sehr preisgünstig betrinken könnte :-/

Ich faste jedenfalls aktuell seit 6 Tagen und fühle mich insgesamt sehr gut. Auch die Pizza, die es hier gestern für alle anderen gab, konnte mein Wohlbefinden nicht trüben. Aber auf das morgige “Fastenbrechen” mit einem süßen rotbackigen Apfel freue ich mich trotzdem – und für das Wochenende steht auch schon ein Twix white auf meiner Liste ;)

In diesem Sinne: Wir sehen uns, Royal Gala :D

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Twix white: Vorsicht Suchtgefahr!

von Stefan Evertz am 13.4.06 um 15:35 Uhr | 21 Antworten

Pünktlich zum herannahenden Ende der Fastenzeit möchte ich euch einen Schokoriegel ans Herz legen, der es in sich hat – nicht nur, weil er vielleicht die wirklich längste Praline der Welt sein könnte: Twix white

Twix white - Limited Edition

Auch wenn ich nicht unbedingt der absolute Fan von Twix (oder Raider) bin, war ich doch neugierig, als ich die “neue” Verpackung sah. Die Beschreibung auf der Verpackung klang jedenfalls durchaus vielversprechend: “Weiße Schokolade mit zartem Karamell und knusprigem Keks”

Aber als ich in den “Riegel” hineinbiß, passierte mir etwas, das mir bei einem Schokoriegel schon lange nicht mehr passiert ist: Ich hielt inne. Denn nur so konnte ich den süßen, schokoladigen und irgenwie wolkigen Geschmack wirklich genießen. Der zweite “Riegel” war dann noch leckerer als der erste – schließlich wußte ich schon, was mich erwartet. Und so wurde aus einem kleinen Snack eine traumhaft leckere Pause :D

Als ich später auf der offiziellen Seite (www.twix.de) keine weiteren Infos zu diesem leckeren “Snack” fand, versuchte ich es bei Wikipedia – und war dann einmal mehr erstaunt, was man dort so alles findet (siehe auch de.wikipedia.org):

Seit Sommer 2005 gibt es die Limited Edition namens Twix white mit weißer Schokolade.

Wie ich mittlerweile von verschiedenen Leuten gehört habe, ist Twix White leider schwer zu kriegen – versucht es vielleicht mal am Kiosk oder in der Tankstelle (oder geht wie ich in den Großmarkt). Aber ihr könnt mir bzw. uns glauben, dass sich die Mühe lohnt…

Mein bzw. unser Fazit: Suchen, finden, kaufen, genießen!

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