Kategorie-Archiv: Computern

Das geschriebene Wort, nicht das gedruckte: 7 Gründe für den kindle paperwhite

von Stefan Evertz am 22.03.14 um 17:01 Uhr | 8 Antworten

St John's College Old Library - BooksSeit ich vor knapp 38 Jahren mein erstes Buch gelesen habe, hat mich diese Form des Lernens, der Unterhaltung und oft genug auch des feinsten Kopfkinos nicht mehr losgelassen. So gibt es Bücher, die ich immer wieder mal gerne lese (z.B. den Medicus oder die Säulen der Erde, zufälligerweise beides Bücher von Ken Follett mit Mittelalter-Bezug), deren “Welt” mich bis heute in ihren Bann zieht – ohne dass ich jemals vorhätte, das mit Worten erzeugte Kopfkino durch schnödes Bewegtbild zu überlagern (z.B. durch Ansehen von Verfilmungsversuchen).

Und so werden die Wände unserer Räume mit mindestens 7 “Regalmetern” voll bedrucktem Papier verziert – manche davon Fachbücher, deutlich mehr im Bereich Belletristik oder Sachbuch. Und ich mag diese Lesewände – sie sind bunt, mit vielen Erinnerungen oder auch Aufforderungen (“Lies mich endlich mal!”) verbunden. Es sind viele Bücher, es sind tolle Bücher – viele sind “Familie”. Und eins ist mittlerweile sicher: Sie werden keine weiteren Geschwister bekommen.
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Mehr Menschen auf die Podien!

von Stefan Evertz am 09.03.14 um 15:11 Uhr | 13 Antworten

MIT Forum hosted at UM Auch 2014 zeigt ein Blick auf die reinen Zahlen: Auf den Vortragsbühnen und Podien unseres Landes stehen weitaus mehr Männer als Frauen. Repräsentativ dürfte das nicht sein. Zumindest kenne ich viele kompetente und viele eher nicht kompetente Menschen. Manche davon sind Frauen, manche Männer – einen Zusammenhang zwischen Geschlecht und Kompetenz habe ich da nie gesehen und sehe ihn auch heute noch nicht. Insofern sollte es eigentlich kein Problem sein, eine 1:1 Verteilung hinzubekommen – zumindest theoretisch.
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Gegen die Nein-Gesellschaft und für mehr Krieg

von Stefan Evertz am 09.02.14 um 23:23 Uhr | 14 Antworten

A knight's tale Ich weiß nicht mehr, wo ich über den Gedanken gestolpert bin, dass Kriege die wahren Innovationsmotoren sind: Es gibt technische Fortschritte, es verändern sich geographische und wirtschaftliche Verhältnisse und auch gesellschaftliche Veränderungen beginnen oft in Kriegen – oder zumindest ändern sich gesellschaftliche Strukturen (temporär) während eines Krieges. Ein ziemlich plausibler und durchaus faszinierender Gedanke, zumindest was die Mechanik dahinter betrifft. Was aber passiert in Friedenszeiten? Nichts. Oder schlimmeres.
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