Archiv des Monats: Oktober 2008

BarCampBerlin 3: Rückblick und Ausblick

von Stefan Evertz am 28.10.08 um 11:15 Uhr | 2 Antworten

Vor 10 Tagen fand in Berlin mit dem BarCampBerlin3 das bisher größte BarCamp auf deutschem Boden statt – und es war toll und zugleich im besten Sinne „wie immer“. Teilnehmer, Orga-Team und auch die zahlreichen Partner des „Web 2.0“-Klassentreffens haben sich jedenfalls ein dickes Lob verdient!
Weiterlesen

Kulinaris Card 2009

von Stefan Evertz am 27.10.08 um 16:21 Uhr | 1 Antwort

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen und es wird Zeit, erneut auf die Kulinaris Card (www.kulinariscard.de) zu verweisen, mit der man komfortabel „in teilnehmenden Restaurants“ 2 Hauptgerichte zum Preis von einem bekommt. Erfahrungsgemäß (gerade bei den heutigen Gastronomiepreisen) hat man den Preis der Karte nach dem zweiten Restaurantbesuch „amortisiert“. Die letzten vier Jahre haben wir jedenfalls die „Investition“ nicht bereut 😀

Und der Blick auf die Essener Liste für 2009 (siehe auch www.kulinariscard.de[2]) fördert diesmal sogar (aus unserer Sicht) 10 Gründe zu Tage, die Rabattkarte erneut zu beziehen (EUR 16,90 zzgl. EUR 2 für den Versand) – was wir natürlich schon erledigt haben 😉

  • Restaurant Haus Reichwein
  • Restaurant RHODOS
  • Historisches Bergmann Restaurant Das fünf Mädelhaus
  • Casa Della Pasta
  • Restaurant “Am Kamin” – für unsere obligatorisches Gänseessen einmal im Jahr 😉
  • Restaurant Hügoloss
  • Bootshaus Ruhreck
  • Restaurant KEMER
  • China – Restaurant Mayflower (dem einen oder anderen Teilnehmer des „Abschluss-Essen“ beim BarCampRuhr vielleicht noch ein Begriff)
  • Restaurant Dionyssos

Erfreulicherweise finden sich für 2009 immer mehr Städte / Kreise aus Nordrhein-Westfalen in der Liste – im Ruhrgebiet z.B. Dortmund, Bochum / Herne, Duisburg / Mülheim / Oberhausen und Gelsenkirchen. Ein Blick sollte man also riskieren – was auch für Menschen aus anderen Bundesländern gilt.

Meines Wissens neu (und ein spannender Mehrwert) ist übrigens die Möglichkeit, dass man mit der „Kulinaris Card“ auch bundesweit günstiger essen kann – jedenfalls sofern die entsprechende Nummer auf der Karte noch „frei“ ist (siehe auch www.kulinariscard.de[3]).

Insofern bleibt eigentlich nur noch, euch „Guten Appetit!“ zu wünschen 😈

Erster Webmontag in Dortmund

von Stefan Evertz am 26.10.08 um 21:11 Uhr | Schreibe eine Antwort

Irgendwie habe ich es zwar mitgekriegt, aber nur unvollständig abgespeichert (und heute erst im Hinterkopf wiedergefunden): Erfreulicherweise wird es nach fast zwei Jahren einen zweiten Webmontag im Ruhrgebiet geben.

Stattfinden wird er am 3. November 2008 in Dortmund im Schulungsraum der Itemis AG – die Adresse, weitere Details sowie das Wiki, in dem man sich in die Teilnehmerliste eintragen kann, finden sich unter webmontag.de .

Organisiert wird die Veranstaltung von Nikolai Schwarz (www.textformer.de) und Michael Jendryschik, der unter
jendryschik.de die Zielsetzung formuliert:

Eingeladen sind alle, die sich als Internet- oder Kommunikationsfachleute professionell oder aus Interesse oder Neugierde mit dem Web beschäftigen. Maximal 10-minütige Präsentationen sind möglich; ein Beamer ist vorhanden. Ziel ist die gemeinsame Weiterbildung und das Kennenlernen untereinander, sowohl für neue Kundenbeziehungen als auch für die Jobsuche.

Ich werde es wohl selber nicht nach Dortmund schaffen, da ich voraussichtlich an diesem Tag beim OpenSpace-Event von DNAdigital in Berlin sein werde – und pünktlich zum Beginn der Dortmunder Veranstaltung in Berlin losfahren werde 😕 Es freut mich aber in jedem Fall, dass es endlich (wieder) einen Webmontag „vor meiner Haustür“ gibt. Und bis ich von Tim Bonnemann per Kommentar korrigiert wurde, war ich ja sogar der Meinung, es hätte hier im Ruhrgebiet noch gar keinen Webmontag gegeben 😳

Dem „Neustart“ hier im Pott wünsche ich jedenfalls viel Erfolg – und freue mich schon auf den 2. Webmontag in Dortmund 😈

Im Konzern: Muntere Rädchen trotz eingefrorener Getriebe

von Stefan Evertz am 25.10.08 um 21:37 Uhr | Schreibe eine Antwort

Vor wenigen Wochen durfte ich es wieder mal live erleben: Eine „zufriedene“ Kundin in einem T-Punkt. Offensichtlich hatte die Telekom bei dieser Kundin eine Vertragsänderung vorgenommen, ohne dass das von der Kundin beauftragt worden war. Vor Ort – sie fühlte sich wohl nicht so richtig verstanden – echauffierte sich die Kundin nach und nach aufs Gröbste und scheute abschließend nicht mal vor der Drohung zurück, „dass das noch Folgen haben wird und sie jetzt an die Telekom schreiben wird“. Die Beraterin gab ihr daraufhin ihren Namen (eigentlich drängte sie ihn ihr sogar auf). Die Kundin verschwand und ich konnte mich direkt danach über eine freundliche und zügige Betreuung freuen.

Daran musste ich denken, als ich heute aktuelle Berichte über das Chaos auf Deutschlands Bahnhöfen las, das durch die kurzfristige Stillegung von rund 70 ICE-T-Zügen der Bahn entstanden ist (siehe z.B. www.spiegel.de):

Hier wartet Andrea Simon auf ihren halbierten Zug. Und hier fährt ein Ersatzzug aus Sachsen ein, dessen alte IC-Wagen einen schnittigen ICE ersetzen. Die 19-jährige Maria-Eva Koch sagt: „Ich weiß noch gar nicht, wie ich nun weiter nach Köln komme.“ Wut auf die Bahn hat sie nicht. „Es geht ja um die Sicherheit“, sagt sie. „Und das Personal im Ersatzzug war gut drauf – dafür, dass es an dem ausgelassen wird.“

Wer häufiger mit der Bahn fährt, weiß, dass hier immer wieder Störungen technischer oder „betrieblicher“ Art (Lokführer-Streiks, plötzliche Verzögerungen ohne konkrete Informationen, etc.) auftreten, die dann die Zugbegleiter „vor Ort“ ausbaden dürfen. In aller Regel tun sie dies ruhig, freundlich und mit einem hohen Maß an Engagement, um den Kunden doch noch bestmöglich an sein Ziel zu bringen. Ausbaden – am besten klaglos, was nicht immer klappt – sollen diese Menschen das, was an anderer Stelle im Konzern versaut wurde – ähnlich wie im obengenannten Beispiel der Telekom.

Und das ist das, was ich wirklich beeindruckend und irgendwie auch beeindruckend finde. Denn da gibt es eine große Gruppe von Menschen, die abends vor dem Einschlafen schon genau wissen, dass ihnen der nächste Tag überwiegend nur Mist auf den Tisch bringen wird – Mist, der von anderen, höheren Instanzen produziert wird, an dem sie eigentlich auch kaum etwas ändern können und der vermutlich noch viele weitere Tage heranschwappen wird. Und dennoch stehen diese Menschen morgens auf und gehen zur Arbeit – und schaffen es in aller Regel sogar, den Kunden freundlich (oder wenigstens höflich) zu begegnen.

DAS nötigt mir wirklich Respekt ab.

P.S. In beobachteten Wortwechsel im T-Punkt wurde übrigens deutlich, dass die Kundin einen „neuen“ Vertrag verpasst bekommen hatte, der sie 7 Euro weniger im Monat kosten sollte…

Warum ich Blogs lese (und welche)

von Stefan Evertz am 25.10.08 um 16:13 Uhr | Schreibe eine Antwort

Die Frage nach der „Qualität von Blogs“ taucht immer mal wieder auf – und ist meines Erachtens unberechtigt. Denn zumindest für mich gibt es genau zwei Gründe, warum ich ein Blog lese:

  • Persönlicher Bezug, d.h. ich kenne und / oder mag die dort bloggende(n) Person(en) – und will auf dem Laufenden bleiben, was sich bei der Person und deren Projekten / Firmen, etc. tut.
  • „Fachlicher“ Bezug, d.h. das Blog beschäftigt sich mit Themen, die mich interessieren.

Idealerweise kommen bei den von mir gelesenen Blogs beide Gründe zusammen – müssen sie aber nicht.

Gerade bei den Blogs „mit persönlichem Bezug“ kann es meines Erachtens ohnehin keine messbare „Qualität“ geben – entweder interessiere ich mich für das, was die Person zu schreiben hat, oder eben nicht. Eventuell könnte man noch bei den Blogs „mit fachlichem Bezug“ die Qualität bewerten. Allerdings bestehen diese Artikel häufig auch nur aus kurzen Neuigkeiten oder eher noch aus „subjektiven“ Tests und Analysen. Die jeweilige Meinung muss man nicht teilen – man kann sie aber auch nicht als „gut“ oder „schlecht“ bewerten. Man könnte vielleicht noch über die Sorgfalt der Recherche richten – aber halt: Das galt und gilt ja nur für „richtige“ Journalisten 🙄

In jedem Fall habe ich nun endlich mal so etwas wie eine „Blogroll“ zusammengestellt (und auch rechts in der Seitenleiste verlinkt). Vielleicht findet ihr ja noch die eine oder andere Ergänzung für eure tägliche Lektüre 😉

P.S. Sollte sich der eine oder andere in der Liste vermissen – so etwas kann passieren, wenn man die Liste der abonnierten Feeds nicht regelmäßig (oder überhaupt mal) sichert. Ein Absturz und die Sucherei geht ganz von vorne los (und läuft immer noch – ich hoffe, ich habe niemand vergessen…). Insofern gilt einmal mehr: Sichere oft und sichere viel 👿

Eine Welt ohne Twitter…

von Stefan Evertz am 21.10.08 um 13:34 Uhr | 2 Antworten

…wird irgendwie immer schwerer vorstellbar. Und das „Microblogging“-Tool Twitter und seine zahlreichen Verwandten (v.a. identi.ca) entpuppen sich immer mehr als tragende Elemente für Kommunikations- und Organisationsfragen.

So konnte mir z.B. Kirstin am Wochenende eindrucksvoll demonstrieren, dass man akribisch über die Kalorienzufuhr ihrer mancher Mitmenschen wachen kann 😉

@hirnrinde #bcberlin3 hey! Nicht drei Stück kuchen auf einmal! :o)

Und trotz des sofort eingesetzten Ausredengenerators hatte die Tatsache, dass der Tweet („die Nachricht“) über die riesengroße Twitterwall beim BarCamp Berlin 3 tickerte, definitiv einen moralischen Mehrwert 🙄

Sehr schön auch der Mehrakter, bei dem der Misserfolg einer Session über die MBC09 in letzter Sekunde abgewendet werden konnte (der ganze ausgesprochen lesenswerte Augenzeugenbericht findet sich unter „Tweetheater„):

Wer den praktischen Nutzen des Microbloggens bislang noch nicht verstanden hat, konnte am Wochenende an einer, von langer Hand geplanten, interaktiven Performance teilnehmen. Hauptdarsteller @muhh sowie ausgesuchte Laientwitterer haben unter der Leitung des Regisseurs @cemb gezeigt, was sie an mühsam durchgetwitterten Probeabenden einstudiert haben. Die Bühne, die das BarcampBerlin3 freundlicherweise zur Verfügung stellte, war eine begehbare Installation von 2 Räumen, welche durch eine mobile Trennwand geteilt waren.

Den ultimativen Mehrwert hat aber Roman im Zuge des BarCamp Offenburg (im April 2008) erleben dürfen (und übrigens gestern seinen Twitter-Account wiederbelebt; siehe auch blog.yoda.ch):

So wusste ich beispielsweise am BarCamp zu Offenburg, dass in der dritten Kabine in der Herrentoilette im Erdegschoss um 13:15 Uhr das WC-Papier alle war 😉 Das mag trivial und listig tönen, ist aber eine wichtige Information, wenn man nicht gewohnt ist, vor der Sitzung den Bestand des Papiers zu checken.

Bei aller Kritik (siehe z.B. www.fixmbr.de oder klauseck.typepad.com/prblogger) an diesem (von mir sehr geschätzten) Tool sieht man also: Entscheidend ist, was hinten raus kommt 😈

Und noch mehr BarCamps, etc.

von Stefan Evertz am 10.10.08 um 16:11 Uhr | 2 Antworten

Am Horizont zeigen sich einige weitere interessante Veranstaltungen, die in den nächsten Monaten (und zum Teil sogar in den nächsten Wochen) stattfinden werden:

17.10.08 / 03.11.08: DNADigital (OpenSpace-Events, Berlin)

Thema: Deutsche Top-Entscheider treffen Digital Natives (Generation Internet), um den durch das Internet entstehenden wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Wandel zu diskutieren.

Aus den FAQ (siehe auch dnadigital.de):

Wann findet die Hauptveranstaltung DNAdigital Open Space statt?
Montag, 3. November 2008, 11:00 bis 17:30 Uhr

Zur Einstimmung und Themenfestlegung für den 3.11.2008 gibt es am 17. Oktober 2008
noch einen Open Space, der ausschließlich fuer Digital Natives bestimmt ist.

Was geschieht mit den Ergebnissen aus dem DNAdigital Open Space?
Die Ergebnisse werden auf dem 3. IT-Gipfel am 20. November in Darmstadt präsentiert.

Was ist ein Digital Native?
Gehört zur „Generation Internet“. Ein Digital Native lebt und arbeitet selbstverständlich, aktiv, vernetzt im Internet mit Wikipedia, YouTube, MySpace/ Facebook/ StudiVZ und vielem mehr.

Mehr Informationen und Anmeldung unter dnadigital.de[2]

Noch ein kleiner Tipp: Die Termine liegen direkt vor (BarCampBerlin3) bzw. nach (CommunityCamp) interessanten Web 2.0-Events in Berlin (siehe auch „Meine nächsten BarCamps und so„), so dass sich das möglicherweise gut verknüpfen lässt 🙄

22.-23.11.08: BarCampHamburg2008

BarcampHamburg2008
Nach dem ersten Hamburger BarCamp im Juni 2007 gibt es nun den Nachfolger – Gastgeber ist der Otto-Versand (www.otto.de), der in der Vergangenheit bereits diverse BarCamps unterstützt hat (siehe z.B. „BarCampRuhr: Die Sponsoren„). Das gelungene Logo stammt übrigens von Vivian Pein.

Mehr Infos unter www.barcamp-hamburg.de (und Anmeldung wohl ab Ende Oktober)

23.-24.01.09: Microblogging Conference (Hamburg)

MBC09 Microblogging 2009 in Hamburg
Worum es geht (siehe auch www.mbc09.de):

Vom MicroBlogging gehen momentan die stärksten Impulse ins Web. Es geht nicht nur um den Austausch von kurzen privaten Nachrichten im Freundeskreis zum Zeitvertreib, sondern hier entsteht ein Medium, dass auch für die Gesellschaft und die Wirtschaft zahlreiche Anwendungen und Chancen bietet.[…]
Worüber sprechen wir? Was passiert auf der MBC09?

  1. Konzepte wie verteilte, dezentrale und offene Netzwerke,…
  2. Services wie identi.ca, Twitter, Jaiku, Pownce, Plurk,…
  3. Free & Open Software und Frameworks wie Laconica, OpenMicroBlogger,…
  4. Protokolle wie OpenMicroBlogging,…
  5. Kanäle für die Erstellung und Verbreitung wie SMS, E-Mail, Instant Messaging oder Web
  6. Technische Protokolle und Basis-Plattformen wie XMPP,…

[…]

Anmerkung am Rande: Neben dem in meinem Impressum erwähnten Twitter-Account (twitter.com/hirnrinde) bin ich übrigens auch unter identi.ca/hirnrinde zu finden 😉 Mehr Infos zur Veranstaltung (und demnächst wohl auch eine Anmeldemöglichkeit) gibt es unter www.mbc09.de[2].

14.02.09: WordCamp meets Barcamp Mitteldeutschland (Jena)

WordCamp 2009
Zentrales Thema wird natürlich die Blogsoftware „WordPress“ sein – und laut wordcamp.de[2] wird wohl auch „Mr. WordPress himself, Matt Mullenweg (siehe auch de.wikipedia.org) anwesend sein. Mehr Infos und Anmeldung zur Veranstaltung unter wordcamp.de.

Und zum guten Schluss schon mal eine Vorankündigung – quasi in eigener Sache:

28.-29.03.09: BarCampRuhr2 (Essen)

Mehr Infos zum „neuen“ BarCamp unter der alten Adresse: www.barcampruhr.de

Fazit: Allesamt spannende Veranstaltungen, die ich noch irgendwie in meinen Terminkalender quetschen werde – abgesehen vom WordCamp, bei dem mich der Reiseaufwand von mindestens 2 x 5 Stunden (per Zug) für einen einzigen Tag in Jena dann doch zurückschrecken lässt. Aber für alle anderen Veranstaltungen gilt (wieder mal): Wir sehen uns 😉