Archiv des Monats: August 2008

Singende Müllmänner (und ein Flash Cortex-Update)

von Stefan Evertz am 31.08.08 um 13:29 Uhr | Schreibe eine Antwort

Es hat schon einen spröden Charme, wenn einige Kölner Müllmänner – vermutlich in den 70ern des letzten Jahrhunderts – mit rauher Stimme und Riesen-Mikro ihrer Arbeit ein gesungenes Denkmal setzen 😈

[flash]http://www.divshare.com/download/736606-c96[/flash]

Der Hinweis auf dieses Video kam im Zusammenhang mit einer Erweiterung meines WordPress-Plugins „Flash Cortex“ auf, das soeben in der Version 1.0.8 veröffentlicht wurde. Es kann nun auch Videos einbetten, die bei divshare.com vorliegen. Und die Einbindung von Vimeo-Videos klappt jetzt auch wieder, nachdem man dort wieder mal an den Embed-Parametern herumgespielt hatte…

In diesem Sinne: Allseits noch einen sauberen und sonnigen Sonntag 😎

Umgang mit (Spam-)Kommentaren: Zwischenstand

von Stefan Evertz am 30.08.08 um 10:09 Uhr | 3 Antworten

Vor mehr als drei Monaten habe ich beschlossen, künftig spürbar restriktiver mit eingehenden Kommentaren umzugehen. Zentraler Ansatz war dabei, künftig nur noch Kommentare mit vollem Namen und (halbwegs) normalen Links zuzulassen (siehe auch „Kommentar-Spam und das offene Visier“ inkl. der interessanten Kommentare). Es wird also Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen:

In den letzten 110 Tagen haben es 117 Kommentare durch die anderen Spamschutzmaßnahmen geschafft – 68 davon habe ich manuell gelöscht (ca. 59 %). Einige Kommentare habe ich auch ohne vollen Namen stehen lassen, da ich die betreffenden Personen entweder persönlich oder aus früheren Kommentaren „kenne“. Bei einigen wenigen hat auch die „Nicht-Angabe“ eines Links geholfen 😉

Erfreulicherweise waren relativ wenig Spuren von „Bernd Sonnensegel“ und seinen zahllosen Verwandten zu finden – die meisten gelöschten Kommentare stammten von Menschen, die offenbar den neu ergänzten Hinweis auf die neuen Regeln (Position: direkt über dem Kommentar-Feld) nicht lesen konnten. Aber diese Schwäche ist ja nicht neu (siehe auch „Schreiben ist Silber, Lesen ist Gold„).

Auch wenn also die „Erfolgsquote“ nur bei gut 40 % liegt, werde ich das Procedere erst mal so beibehalten, da sich der Aufwand, alle paar Tage einen Kommentar zu löschen, gerade noch bewerkstelligen lässt. Die nächste Eskalationsstufe könnte dann ein „Abkoppeln“ der Links von den Namen der kommentierenden Personen sein – wie Robert Basic unter www.basicthinking.de/blog beschreibt, konnte er in den 2 Wochen seit Einführung dieser Maßnahme einen „dramatischen“ Rückgang von derartigen Spam-Kommentaren feststellen. Möglicherweise helfen solche Maßnahmen aber nur bei Blogs mit mehr täglichen Kommentaren als dem meinen 🙄

Meine nächsten BarCamps und so

von Stefan Evertz am 26.08.08 um 17:21 Uhr | 2 Antworten

So, langsam festigt sich meine Terminplanung in Sachen „Web (2.0)“ für die zweite Jahreshälfte – auf meiner Agenda stehen u.a. drei BarCamps (nach wie vor lesenswert drüben bei Franz: „Was ist eigentlich BarCamp?„) . Und ich freue mich schon jetzt darauf, viele bekannte (und neue) Gesichter (wieder) zu sehen – ebenso wie auf die „neuen fachlichen Impulse“, an denen man bei solchen Anlässen ja selten vorbei kommt 😉

16.-18. September 2008: online-marketing-düsseldorf

27.-28. September 2008: BarCamp Stuttgart
BarCamp Stuttgart
Mehr Informationen und Anmeldung unter bcstuttgart.mixxt.de

18.-19. Oktober 2008: BarCampBerlin3
BarCamp Berlin 3
Mehr Informationen zum vermutlich größten deutschen BarCamp sowie Anmeldung unter www.barcampberlin3.org

1.-2. November 2008: CommunityCampBerlin
CommunityCamp Berlin

Gegenstand dieses Themencamps sind sämtliche Aspekte rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.

Mehr Informationen und Anmeldung unter communitycamp.mixxt.de

Ich hoffe, wir sehen uns 😀

Themen-Camp in Not: artcamp braucht Hilfe

von Stefan Evertz am 21.08.08 um 22:07 Uhr | 5 Antworten

Irgendwie hänge ich mit dem Abonnieren diverser Blog-Feeds böse hinterher. Deshalb bin ich auf den Hilferuf von Vivian unter inthechaos.de erst bei Franz gestossen:

Das artcamp ist in Seenot, wer hilft uns einen sicheren Hafen zu finden ?

PS: Die Rahmendaten: Wir denken das etwa 150-200 Leute kommen, als Termin ist der 20. und 21. September geplant, Ort ist Hamburg und das artcamp in einem Satz:
Das artcamp ist die Fusion aus der Mentalität des offenen Austausches von BarCamps, den Möglickeiten des Internets und dem Zauber von Kunst

Hintergrund: Den artcamp-Orgas sind leider zentrale Sponsoren abgesprungen, so dass hier sicherlich Unterstützung (und Sponsoren) mehr als gern gesehen sind. Es wäre definitiv schade, wenn eine durchaus spannende, neue Themen-Camp-Variante an solchen „Kleinigkeiten“ scheitern würde 😕

Mehr Informationen zur geplanten Veranstaltung finden sich unter artcamp.mixxt.de; Vivian kann man z.B. über das Impressum unter inthechaos.de[2] erreichen. Vielleicht geht da ja doch noch was… 🙄

(via www.franztoo.de)

Twix White: Einer geht noch

von Stefan Evertz am 21.08.08 um 17:55 Uhr | Schreibe eine Antwort

Der geneigte Stammleser ahnt es schon: Es geht wieder mal um Schokolade. Und um meinen absoluten Lieblings-Schokoriegel, dem ich unter „Twix white: Vorsicht Suchtgefahr!“ ein digitales Denkmal gesetzt habe – und den es seit März nicht mehr zu kaufen gab.

Die gute Nachricht lautet nämlich kurz und knapp:

Es gibt wieder Twix White!

Soeben sind hier – frisch aus dem Großmarkt – wieder zwei Kisten des weißen Hüftgoldes eingetroffen. Und wie ich unter blog.sweet24.de gelesen habe, gibt es ihn sogar schon seit fast drei Wochen wieder zu kaufen – dass mir das durchrutschen konnte 😈

Twix white - Limited Edition

Abschließend kann ich daher allen „noch-nicht-bekehrten“-Lesern wieder nur erneut ans Herz legen: Sucht ihn, kauft ihn und genießt ihn 😉

Rechtsfragen 5: Darf ich eine E-Mail veröffentlichen? (Update)

von Stefan Evertz am 15.08.08 um 0:26 Uhr | 1 Antwort

Eine Frage beschäftigt mich schon etwas länger, ohne dass ich jemals zu einer klaren Einschätzung gekommen wäre: Darf ich eine E-Mail, die an mich geschickt wurde, veröffentlichen (z.B. hier im Blog)? So ziemlich jedes Mal, wenn ich wieder irgendwo eine vollständig zitierte E-Mail lesen konnte, blieb ein schlechter Beigeschmack. Jüngstes Beispiel ist ein Artikel von Peter Glaser unter blog.stuttgarter-zeitung.de, bei dem die Kommentar-Lektüre allerdings auch amüsante Momente bietet 😉

Nun bin ich dann aber doch noch auf eine konkrete Einschätzung eines Rechtsanwalts gestossen. Dr. Carsten Ulbricht beschreibt unter www.rechtzweinull.de die rechtlichen Aspekte und stellt abschließend fest:

Die Veröffentlichung von E-Mails mit privatem Inhalt ist in aller Regel unzulässig. Die Veröffentlichung von E-Mails mit geschäftlichen Inhalten ist nur zulässig, wenn ein überragendes Informationsinteresse der Allgemeinheit das Persönlichkeitsrecht des Absenders bzw. dessen Geheimhaltungsinteresse überwiegt.

Die kompakte Antwort auf meine Frage lautet also: Nein! Und nicht nur vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, bei etwaigen „Recherche“-Anfragen per E-Mail deutlich darauf hinzuweisen, dass die Antwort gegebenenfalls veröffentlicht werden soll. 🙄

(via www.basicthinking.de/blog)

Update 17.08.08, 16:30 Uhr:
Thomas Schwenke, ebenfalls Rechtsanwalt, hat mit seinem lesenswerten Artikel Darf ich eine Email oder ein Schreiben im Internet veröffentlichen? – Eine Anleitung in 7 Schritten eine schöne „Schritt für Schritt“-Anleitung veröffentlicht (inkl. konkreter Punkte für eine Anonymisierung), wie man bei der geplanten Veröffentlichung einer E-Mail vorgehen sollte – „E-Mail-Veröffentlichung für Dummies“ sozusagen 😉

Flickr und die Nacktfotos

von Stefan Evertz am 07.08.08 um 9:07 Uhr | Schreibe eine Antwort

Ich muss gestehen, dass ich mit der im Sommer 2007 neu eingeführten Zensur nicht abschaltbaren „Safe Search“-Funktion beim Bilder-Host Flickr leben kann (siehe auch www.golem.de) – wenn ich dadurch vor nicht unbedingt erwünschten optischen Eindrücken geschützt werden kann (siehe auch www.spiegel.de):

Die Münchner Webdesignerin Natascha Okroy beschwert sich: „Ich kann nun zum Beispiel einige wunderschöne, kunstvolle Aktfotografien meiner Kontakte nicht mehr sehen.“

Meine „Kontakte“ z.B. bei Xing mögen es mir verzeihen, aber ich habe da eigentlich keinen Bedarf. Oder habe ich die Webdesignerin am Ende falsch verstanden?

Irgendwie muss ich jedenfalls bei dem – durchaus mißverständlichen – Spiegel Online-Zitat an eine Erkenntnis von Dirk Olbertz in zum Thema „Spam-E-Mails“ denken (siehe olbertz.de):

Ein erschreckender Gedanke: wenn ich mehrmals täglich per Mail Oben-Ohne-Fotos meiner Nachbarin angeboten bekomme, heisst das dann auch, dass meine Nachbarn Oben-Ohne-Fotos von mir kriegen können?

(Anmerkung: Ja, der Beitrag lag hier ziemlich lange – genauer gesagt: seit über einem Jahr – im Entwürfe-Ordner herum, aber ich fand es einfach zu schade, ihn „wegzuschmeissen“. Und die besagten Spam-Mails kommen schließlich heute noch…)

Webmontag und mixxt (Update)

von Stefan Evertz am 07.08.08 um 8:24 Uhr | 8 Antworten

Seit fast drei Jahren gibt es den sog. Webmontag, ein „informelles, nicht-kommerzielles, dezentral organisiertes Treffen, das zum Ziel hat, all diejenigen miteinander zu verbinden, die die Zukunft des Internet gestalten.“ (siehe auch www.webmontag.de[1]). Die Organisation und Kommunikation rund um die Veranstaltungen in mittlerweile 30 Städten fand dabei bislang überwiegend im Wiki auf www.webmontag.de[2] statt.

Seit Anfang des Jahres war nun ein Relaunch der Webmontag-Plattform geplant. Dieser hat sich aber bis jetzt verzögert, so dass Oliver Überholz vor ein Paar Tagen eine mixxt-Community als „Alternativ-Vorschlag“ gestartet hat: webmontag.mixxt.de.

Seitdem ist an einigen Stellen durchaus kontroverse Diskussion aufgeflammt (siehe dort auch jeweils die Kommentare), deren Ende noch nicht abzusehen ist:

Niedrigschwelligkeit für Einsteiger
Ein nicht zu leugnender Vorteil des bisherigen Anmeldeverfahrens im Rahmen des Webmontags-Wikis ist die extrem einfache und niedrigschwellige Benutzbarkeit. Um sich „anzumelden“, klickt ein Interessent auf der entsprechenden Seite auf den „Edit“-Button und fügt seinen Namen der Teilnehmerliste hinzu. Wenn er sich etwas besser mit den Wiki-„Tags“ auskennt, kann er auch noch ergänzende Links hinzufügen. Aber für die reine Anmeldung reichen zwei Klicks und die Angabe des Namens.
Weiterlesen

Pausenspiele: Fliegender Igel und Echtzeit-Risiko-Klon

von Stefan Evertz am 02.08.08 um 11:20 Uhr | Schreibe eine Antwort

In den letzten Wochen nutze ich vor allem zwei kleine Flash-Spiele für die kleine Ablenkung zwischendurch. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei – vor eventuellen Suchtfolgen sei aber schon jetzt gewarnt 😉

Hedgehog Launch (armorgames.com; englisch)
Ziel des Spiels ist es, einen Igel (engl. „Hedgehog“) mit einer großen Steinschleuder ins All (bzw. über die magische Grenze von 4.500 Fuß) zu schießen. Unterwegs kann man verschiedenfarbige Sterne und Plattformen treffen, die Geld bringen, das man wiederum für weitere Updates braucht. Gesteuert wird mit den Cursortasten (vor allem links und rechts).

Im Spiel entspricht jeder „Flug“ einem Tag. Mein Rekord liegt dabei bei 4 Tagen, um das All zu erreichen:

Hedgehog Launch - Mein Rekord von 4 Tagen

Star Baron (www.freeworldgroup.com; englisch)

Das Grundprinzip von StarBaron erinnert stark an Risiko (im All) – es gilt, alle Planeten zu erobern befreien. Der Hauptunterschied besteht darin, dass man seine Raumschiffe von jedem seiner eigenen Planeten losschicken kann (und nicht nur vom jeweiligen Nachbarn). Das ganze findet in Echtzeit statt – und mit den bis zu 3 Computer-Gegnern sollte man definitiv nicht trödeln 😉

Screenshot StarBaron

Und jetzt viel Spass bei der nächsten Pause 😈