von Stefan Evertz am 19.05.08 um 22:02 Uhr |
3 Antworten
Das Rezept reicht für 1 Schüssel Hackbällchen.
Zutaten:
500 g Mett (Zwiebelmett, etc.)
500 g Rinderhack
200 g Feta
4 EL Semmelbrösel
2 Eier
Pfeffer
Muskat
Kräuter der Provence (zerstoßen, z.B. im Mörser)
Zubereitung:
Den Schafskäse in kleine Würfel (3-5 mm Kantenlänge) schneiden.
Alle Zutaten vermischen, bis eine homogene Masse erreicht wird. Am besten geht das mit den Händen oder aber mit der Küchenmaschine (Knethaken).
Mit einem Teelöffel jeweils eine kleine Portion abstechen und in den Handflächen zu einer Kugel rollen.
Die Hackbällchen auf ein Backblech geben, dass mit Backpapier ausgelegt ist. Sie sollten auf ein Blech passen, sich dabei aber nicht berühren.
Im Backofen 25 Minuten bei 200 Grad (Umluft) bzw. 225 Grad (E-Herd) backen.
Danach Hackbällchen auf einem mit Küchenrolle ausgelegten Teller „abtropfen“ lassen.
Die Hackbällchen am besten einen Tag im Kühlschrank „ruhen“ lassen.
Fazit:
Leckerer kleiner Snack, der als rustikales „Fingerfood“ bei jedem Gang zum Party-Buffet seinen Weg in den Mund finden wird. Ein Foto gibt es leider nicht, da sie wieder mal blitzschnell aufgegessen waren 🙄
(und: Ja, ich weiss, dass ich hier Ewigkeiten keine Rezepte mehr gebloggt habe, aber zur Zeit räume ich etwas im Entwürfe-Ordner auf 😉 )
von Stefan Evertz am 12.05.08 um 14:03 Uhr |
1 Antwort
Im Sommer 2007 entstand die Idee, ein BarCamp speziell im NGO-Umfeld zu machen. Eine erste Skizze der Überlegungen von Patrick (Breitenbach, www.werbeblogger.de) und mir habe ich dann im Oktober in München (und dann noch mal in Berlin im November) vorgestellt (siehe auch „SocialCamp – ein zweiter Stein„). Die Resonanz war damals sehr vielversprechend, so dass Patrick und ich zeitnah die Planung vertiefen wollten.
Was folgte, war aus „Projektsicht“ leider weniger erfreulich, da sowohl Patrick als auch ich in den nächsten Monaten beruflich derart ausgelastet waren, dass an eine weitere Planung nicht zu denken war. Bei mir kam dann ab Anfang des Jahres noch die Organisation des BarCampRuhr dazu (siehe auch „BarCampRuhr: Tipps und Ideen für die Organisation (Update)„).
Zwischenzeitlich hatten aber einige Berliner Akteure rund um Sebastian Schwiecker die Idee eines „SocialCamp“ nicht mehr aus dem Kopf bekommen und wurden selber aktiv (siehe z.B. blog.helpedia.org):
In der Folge erreichten mich immer wieder irritierte Anfragen, was es denn mit diesem „anderen“ SocialCamp auf sich hätte. Auch wenn es erst jetzt zu einem längeren Blogeintrag gereicht hat – Sorry 🙁 – habe ich dann immer darauf verwiesen, dass es in der Tat neue Akteure gibt, die die Idee weiterverfolgen wollen.
Denn es war und ist in meinen Augen im Sinne der Idee letztendlich unerheblich, wer sich kümmert – Hauptsache, es passiert überhaupt. Und die Idee, das BarCamp-Konzept und das dahinterstehende Know How der „Szene“ mit der NGO-Welt (oder anderen Welten) im Rahmen von „ThemenCamps“ zusammenzubringen, fasziniert mich nach wie vor.
Das erste SocialCamp wird jedenfalls am 14.-15. Juni 2008 in Berlin stattfinden. Und seit dem 16. April 2008 ist nun auch die Plattform socialcamp.mixxt.de offen (siehe auch blog.helpedia.org[2]), so dass sich 100 TeilnehmerInnen eintragen können (bzw. konnten – die Liste ist mittlerweile voll). Weiterhin gibt es eine Warteliste, auf der aktuell 25 Personen auf freie Plätze hoffen.
Dem Orga-Team wünsche ich jedenfalls schon jetzt viel Erfolg! Und ich bin natürlich auf das SocialCamp gespannt. Als „regulärer“ Teilnehmer werde ich hoffentlich mehr von der Veranstaltung mitbekommen bzw. mitnehmen können als die OrganisatorInnen – das habe ich jedenfalls aus dem BarCampRuhr gelernt 😉
von Stefan Evertz am 11.05.08 um 15:31 Uhr |
14 Antworten
Jetzt ist endgültig Schluß. Die bis auf Reisehöhe nach Spam riechenden Kommentare, die hier häufig kurz nach einer Stippvisite auf einer der kursierenden No-Nofollow-Listen eingehen (siehe auch blog.helmschrott.de und de.wikipedia.org), nerven nur noch. Lustigerweise finden sie sich zwar in vielen Fällen relativ zügig im Spam-Ordner wieder, aber dennoch: Es nervt einfach 👿
Insofern gilt hier im Blog ab sofort: Kommentare werden nur noch akzeptiert, wenn du deinen vollen Namen angibst – also Vor- und Nachname bzw. das, was in deinem Personalausweis drinsteht. Und nur für alle Fälle: Sogenannte Keywords (z.B. „sms“) stehen ganz sicher nicht in deinem Ausweis…
Daran mag sich jetzt der eine oder andere stören, aber das hier ist mein Blog, in dem ich mit „offenem Visier“, d.h. auch mit meinem vollen Namen kommuniziere. Wer mir nicht die gleiche „öffentliche“ Höflichkeit erweisen möchte (oder kann), sollte den direkten Weg per E-Mail (siehe „Impressum„) wählen – und die Finger vom Kommentar-Formular lassen 🙄
Und wo wir gerade dabei sind: Ihr könnt gerne im Kommentar-Formular unter Webseite einen Link (z.B. zu eurem Blog) angeben. Was ich dort aber nicht mehr dulden werde, sind Links zu Unterseiten (z.B. „domain.de/keyword/bla.html“) – solche Kommentare werden künftig ebenfalls postwendend gelöscht.
Abschließend mag es ironisch klingen, ist aber wirklich ernst gemeint: Ich freue mich weiterhin auf eure Kommentare 😉
von Stefan Evertz am 08.05.08 um 8:40 Uhr |
4 Antworten
Irgendwie war es schon fast skurril: Zwar habe ich es mittlerweile zu 5 BarCamps, aber noch nie zu einem Webmontag (mehr Infos unter webmontag.de[1]) geschafft. Es gab zwar mehrere Versuche, aber sowohl bei den – räumlich näherliegenden – Düsseldorfer als auch bei den Kölner Ausgaben passte es jedesmal zeitlich dann doch nicht. Insofern freue ich mich, dass ich es an diesem Montag endlich mal geschafft habe – und zwar zum 14. Kölner Webmontag (webmontag.de[2]). Und im Gegensatz zu den No Show-Raten bei BarCamps waren hier anstelle der eingetragenen 50 Teilnehmer sogar etwa geschätzte 70 Teilnehmer anwesend – sehr löblich.
Vier kurze Präsentationen bildeten dann das Alibi den „Rahmen“ für den anschließenden Networking-Teil. Hier wurde u.a. die bereits sehr vielversprechende Version 0.01 des Fakturierungs-Tools SalesKing (www.salesking.eu; aktueller Status: Private Beta) vorgestellt, hinter dem unter anderem Georg Leciejewski (aka Schorsch) und Ole Wiemeler stehen.
Noch spannender fand ich die Präsentation von „Webmontag-Erfinder“ Tim Bonnemann (www.plansphere.com; englisch) über sein Projekt „Intellitics“ (www.intellitics.com/blog; englisch), bei dem es um „E-Partizipation mit Fokus auf Onlinedialog und -beratschlagung“ geht, d.h. wie „Menschen in großen Gruppen zusammen Probleme lösen und Entscheidungen treffen können“:
Die potentiellen Probleme des „Open Space“-Prinzips (mehr dazu unter de.wikipedia.org) wie z.B. mangelnde Akzeptanz bzw. Umsetzungsbereitschaft können natürlich auch durch jedwede Technologie nicht gelöst werden – dennoch kann ich mir vorstellen, dass ein solcher „Werkzeugkasten“ hilfreich und als Nischenprodukt auch erfolgreich sein kann. Ich bin jedenfalls auf die nächsten Schritte gespannt 🙄
Nebenbei habe ich dann noch den ersten wirklich sinnvollen Einsatzzweck für die Billig-Handies von Motorola kennengelernt, die ein Kaffeeröster kürzlich quer durch die Blogosphäre verschickt hat:
Als „Ersatz“-Handy, dass man im Falle eines Raubüberfalls bereitwillig – und anstelle des „richtigen“ Handies – an den Menschen mit der Waffe abgeben kann.
Und: Nein, ich habe das nur erzählt bekommen.
Alles in allem also eine runde Sache. Und so bleibt zum guten Schluss eigentlich nur noch die Frage: Wann gibt es den ersten Webmontag in Essen bzw. im Ruhrgebiet?
Hier in Essen wäre das Unperfekthaus (www.unperfekthaus.de) sicher eine interessante Anlaufstelle, wie schon das BarCampRuhr gezeigt hat. Und die „Zielgruppe“ (Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Venture Capitalists, Forscher, Web-Pioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zum Thema Web 2.0 (im weitesten Sinne)) sollte hier in Essen bzw. im Ruhrgebiet ebenfalls in ausreichendem Maße vorhanden sein. Oder?
Wie seht ihr das? Gibt es Interesse(nten)? Anmerkungen? Vorschläge? Dann ab mit euren Rückmeldungen in die Kommentare 😉