Kein Kaffee bei der Bahn

von Stefan Evertz am 23.9.05 um 7:11 Uhr

Gestern musste ich zu der Erkenntnis gelangen, dass die Bahn es offensichtlich darauf anlegt, ihre Fahrgäste durch die Vermeidung von übermäßigem Kaffee-Konsum von aggressivem Verhalten abzuhalten, wenn es mal wieder zu Verspätungen kommt.

Da saß ich nun am frühen Morgen Kaffee-durstig im Zug nach Hannover und höre trotz der Kopfhörer, wie eine mobile Snackbar heranklappert (so nennt die Bahn die bedauernswerten Menschen, die eine Art Sackkarre vor sich herschieben, die mit Getränken und kleinen “Snacks” für große Preise bestückt sind).

Freudestrahlend drehe ich mich um, um einen Kaffee zu ordern. Das einzige, was ich allerdings bekomme, ist ein bedauernder Gesichtsausdruck und die Auskunft: “Der ist mir leider schon in Bielefeld ausgegangen. Möchten Sie vielleicht eine Cola oder ein Bier?” Nein, will ich nicht.

Als wir dann in Hannover ankommen, haben wir 10 Minuten Verspätung. Hätte ich meinen Kaffee bekommen, wäre ich jetzt vielleicht wacher und würde mich ärgern, aber so…

Nun könnte man ja sagen: Kommt vor. Wenn ich es nicht letzte Woche auf dem Weg nach Stuttgart genauso erlebt hätte, sowohl was den Kaffee als auch die Verspätung betrifft :(

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Eine Reaktion zu “Kein Kaffee bei der Bahn”

  1. 1. hirnrinde.de - was in unseren Köpfen herumspukt... (Trackback)

    Auf dem Weg zur Reichshauptstadt GermaniaMorgen ist es soweit: Das von uns schon länger ins Auge gefasste – und zwischenzeitlich gebuchte – Seminar “Reichshauptstadt Germania” beginnt in Berlin. Eine Woche lang, d.h. vom 7. bis zum 11. November, werden wir uns mit den Spuren der von den Nazis…

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